MenüMenü

Checkliste Betriebskosten zum kostenlosen Download:
Hilfreiche Checkliste zum Ausdrucken & zum täglichen Gebrauch als PDF . . . . . .
Hier Klicken und Checkliste erhalten ➜

Wohnungseigentumsgesetz: Was Sie als Wohnungseigentüme erwarten können

Wie kann man die eigene Immobilie rentabel machen? Oft ist die Verwaltung der Faktor für Ihren Erfolg – Wie aber professionell und rentabel verwalten?

Ein selten genutztes, trotzdem aber höchst effektives Instrument ist der Verwaltungsbereit, ihn näher kennen zu lernen ist Absicht dieses Artikels, damit auch Sie mehr aus Ihren Immbilien machen können, sofern sie nur die Absicht dazu haben.

Wie der Verwaltungsbeirat auch Ihre Interessen wahrnimmt und durchsetzt

Egal, ob Sie Ihre Eigentumswohnung selbst nutzen oder vermieten: Sie können selbst entscheidend mit dazu beitragen, dass die Wohnanlage professionell und damit wirtschaftlich erfolgreich verwaltet wird:

  • Nehmen Sie Ihre Rechte und Pflichten als Wohnungseigentümer ernst. Nehmen Sie an den Wohnungseigentümer-Versammlungen teil. Bereiten Sie sich auf diese Treffen sorgfältig vor. Wirken Sie an den Erörterungen und Beschlüssen aktiv mit.
  • Engagieren Sie sich bei der Auswahl des Verwalters und fördern Sie die Zusammenarbeit mit ihm. Der Verwalter ist der Dreh- und Angelpunkt, weil er durch seine Tätigkeit am besten über die Vorgänge in der Wohnanlage Bescheid weiß.
  • Die dritte und immer noch viel zu selten genutzte Möglichkeit, eine professionelle Verwaltung sicherzustellen, besteht insbesondere bei größeren Anlagen darin, einen Verwaltungsbeirat zu wählen.

  • Betriebskostenabrechnung 2016:
    Alles, was Ihr Mieter zahlen muss – kompakt im Überblick

    Vermeiden Sie unnötige Streitereien mit Ihren Mietern. Erstellen Sie von vornherein eine unangreifbare Betriebskostenabrechnung.

    Alle Positionen, die Sie für das letzte Jahr abrechnen dürfen – kompakt zusammengefasst in einer praktischen Übersicht –, finden Sie in der top-aktuellen Sonderveröffentlichung „Betriebskostenabrechnung 2016“.

    Klicken Sie jetzt hier, um sich "Betriebskostenabrechnung 2016" GRATIS zu sichern! ➜


Was können Sie von einem solchen Verwaltungsbeirat erwarten? Wer sollte in den Verwaltungsbeirat gewählt werden? Welche Vergütung kann ein Verwaltungsbeirat verlangen? Die wichtigsten Praxis-Tipps dazu finden Sie in diesem Beitrag.

Was Sie über den Verwaltungsbeirat wissen müssen

Neben der Wohnungseigentümer-Versammlung und dem Verwalter ist der Verwaltungsbeirat das dritte Organ, das bei der Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums mitwirken kann. Zwingend vorgeschrieben ist der Verwaltungsbeirat allerdings nicht.

Für die Bestellung beziehungsweise Nichtbestellung eines Verwaltungsbeirats gibt es grundsätzlich drei Möglichkeiten:

  • In der Teilungserklärung beziehungsweise Gemeinschaftsordnung ist geregelt, dass ein Verwaltungsbeirat bestellt werden muss.
  • Die Bestellung eines Verwaltungsbeirats ist nach der Teilungserklärung beziehungsweise Gemeinschaftsordnung ausgeschlossen.
  • Der häufigste Fall: Weder die Teilungserklärung noch die Gemeinschaftsordnung enthalten eine Regelung über den Verwaltungsbeirat. In diesem Fall steht es Ihnen und den übrigen Wohnungseigentümern frei, ob Sie überhaupt einen Verwaltungsbeirat wählen. Wenn Sie sich dazu entschließen, dann genügt die einfache Mehrheit in der Wohnungseigentümer-Versammlung.

Worauf Sie bei der Bestellung des Beirats achten sollten

Wenn die Bestellung eines Verwaltungsbeirats erfolgen soll, gilt Folgendes:

Der Verwaltungsbeirat besteht mindestens aus einem Wohnungseigentümer als Vorsitzendem und zwei weiteren Wohnungseigentümern als Beisitzern.

Durch die Teilungserklärung beziehungsweise Gemeinschaftsordnung oder durch spätere Vereinbarungen der Wohnungseigentümer können auch andere Regelungen getroffen werden. Ein einfacher Mehrheitsbeschluss reicht allerdings nicht aus.

Die gesetzlich vorgesehenen drei Mitglieder stellen keine Obergrenze dar. Es ist durchaus möglich, fünf, sieben oder mehr Personen als Mitglieder des Verwaltungsbeirats zu bestellen.

Das richtet sich immer nach den Anforderungen der jeweiligen Eigentümergemeinschaft. Gerade bei größeren Eigentümergemeinschaften kann es wünschenswert sein, die Zahl der Beiratsmitglieder zu erhöhen, um Fachleute verschiedener Richtungen zu Mitgliedern des Beirats berufen zu können.

Eine Vergrößerung des Beirats kommt insbesondere auch dann in Betracht, wenn es sich um Mehrhaus-Anlagen handelt. Bei einer solchen Wohnanlage bietet es sich an, dass die Eigentümer eines jeden Gebäudes mindestens ein Beiratsmitglied stellen.

Dadurch wird sichergestellt, dass der Verwaltungsbeirat die Interessen aller Wohnungseigentümer wahrnimmt.

Praxis-Tipp: Achten Sie darauf, dass die Mitglieder des Verwaltungsbeirats zumindest überwiegend selbst in der Wohnanlage wohnen. Das gilt erst recht dann, wenn Sie als Investor Ihre Eigentumswohnung vermietet haben und nicht jederzeit vor Ort sein können.

9. Februar 2004

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.