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Wohnungsvermittlung: Maklervertrag bestimmt Verpflichtungen

Bei Ihren Immobiliengeschäften können Sie die Dienste von Maklern zu Ihrem Vorteil nutzen.

Vereinbarungen, die Sie beim Verkauf Ihrer Immobilie mit Maklern treffen können, sind bei der Vermietung dagegen häufig so nicht möglich.

Denn der Wohnungssuchende wird vom Gesetzgeber besonders geschützt.

Bei der Einschaltung eines Maklers hängen die rechtlichen Beziehungen zwischen Ihnen und dem Makler bei der Vermietung von Wohnraum davon ab, welche Vereinbarungen Sie getroffen haben.

Vertrag zwischen Ihnen und dem Makler ist entscheidend

Sie regeln so vor allem, ob Sie oder Ihr künftiger Mieter die Provision an den Makler zahlen.

Aber auch, ob Sie weitere Makler einschalten oder an einen sonstigen Interessenten vermieten dürfen, legt der Vertrag zwischen Ihnen und Ihrem Makler fest.


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Bei Vermittlung Ihrer Wohnung durch einen Makler gilt das Wohnungsvermittlungsgesetz

Wenn Sie für die Vermietung Ihrer Wohnung einen Makler einschalten, gelten die besonderen Bestimmungen des Wohnraumvermittlungsgesetzes (WoVermittG).

Beschränkungen bei Wohnungsvermietung

Dieses Gesetz beinhaltet eine Reihe von Vorschriften, die nach den Vorstellungen des Gesetzgebers die Interessen eines Wohnungssuchenden schützen sollen.

Diese Vorschriften müssen Sie nur beachten, wenn Sie zur Vermietung einer Wohnung einen Makler einschalten. Das Gesetz ist dagegen nicht anwendbar, wenn es um den Verkauf einer Wohnung geht.

Auch bei der Vermietung von Gewerberäumen sind Sie nicht den Vorschriften des Gesetzes unterworfen.

Ohne Ihr Einverständnis darf kein Makler gewerbsmäßig Ihre Wohnung anbieten

Ein gewerbsmäßiger Makler, der Ihre Wohnung vermieten möchte, darf dies nicht ohne Auftrag.

Es muss sich hierbei aber um keinen entgeltlichen Auftrag handeln. Es reicht aus, wenn Sie Ihr Einverständnis erklären, dass der Makler die Wohnung anbietet.

Daneben gibt es noch weitere Berechtigte, die dem Makler gestatten können, Ihre Wohnung anzubieten.

Auftrag durch Hausverwalter oder Mieter reicht

Auch dies setzt aber immer Ihre Zustimmung voraus. Unzweifelhaft ist: Ein Hausverwalter, der auch die Vermietung durchführt, darf einem Makler die Vermittlung gestatten.

Ob der Hausverwalter hierbei dem Makler eine Provision versprechen darf, hängt von Ihren Vereinbarungen mit dem Hausverwalter ab.

Auch wenn Sie Ihrem Mieter gestatten, die Wohnung unterzuvermieten oder einen Nachmieter zu stellen, geben Sie damit Ihr Einverständnis, einen Makler einzuschalten.

Provision auch ohne Einverständnis

Vermittelt ein Makler Ihre Wohnung ohne die erforderliche Gestattung, kann er trotzdem eine vereinbarte Provision von dem Mieter verlangen (BGH, Urteil v. 25.07.02, Az. III ZR 113/02).

Allerdings kann gegen einen solchen Makler durch die nach dem Landesrecht zuständige Behörde eine Geldbuße bis zu 2.500 € verhängt werden.

13. Februar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.