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Worauf Anleger bei Garantie- oder Kapitalschutzfonds achten sollten

Es klingt wie eine eierlegende Wollmilchsau. Wer möchte so etwas nicht in seinem Depot haben? Ein Finanzprodukt, das einmal erwirtschaftete Kursgewinne nicht mehr abgeben kann. Hört sich verlockend an, doch die entsprechenden Garantie- oder Kapitalschutzfonds sind nicht für jeden Investor geeignet.

Auf welchen Grundlagen arbeiten Kapitalschutzfonds?

Kapitalschutzfonds sind meist keine reinen Aktien- oder Anleihefonds sondern Mischfondsprodukte. Dies bedeutet, dass die Fondsgesellschaft den jeweiligen Aktien- und Anleiheanteil am Portfolio je nach Marktlage frei bestimmen kann.

Darüber hinaus sind Kapitalschutzfonds in vielen Fällen als Dachfonds strukturiert. Und das heißt, dass ein solches Finanzprodukt nicht in einzelne Aktien oder Anleihen sondern in entsprechende Fonds investiert.

Dachfonds haben jedoch den gravierenden Nachteil, dass sie sehr teuer sind. Die Kosten, die der jeweiligen Kapitalgesellschaft durch Käufe und Verkäufe von Fonds entstehen, mindern die schließlich erzielte Rendite beträchtlich. Vorteil: Die Streuung der Einzelinvestments (Diversifikation) ist erheblich größer.


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Was Garantie- oder Kapitalschutzfonds weiter verteuert

Sicherheit hat ihren Preis. Was Kapitalschutzfonds weiter verteuert, ist der Kapitalschutz selbst. Aufgrund dessen müssen Investoren nämlich in aller Regel auf einen großen Teil der Renditechancen verzichten.

Kapitalschutzfonds sichern – bildlich betrachtet wie eine Treppe – in festgelegten Zeitspannen erwirtschaftete Kursgewinne für die Zukunft ab. Garantiefonds sind daher für besonders sicherheitsorientierte Anleger (z.B. mit der Orientierung Altersvorsorge) am ehesten geeignet.

Worauf Anleger bei Kapitalschutzfonds besonders achten sollten

Kapitalschutzfonds sind als solche nicht klar definiert. Es ist nämlich keinesfalls so, dass diese Finanzprodukte immer gegen sämtliche Kursverluste abgesichert sind. Im Einzelfall kann es auch hierbei böse Überraschungen geben.

Daher sollten Anleger besonders stark darauf achten, ob der Fonds tatsächlich eine Garantie für die Sicherung des Vermögens gibt oder nur ein gewisser Anteil des investierten Kapitals geschützt ist. Manchmal werden nur Kursverluste bis maximal 10 oder 15 % abgedeckt, mehr jedoch nicht.

Anleger sollten aus diesem Grunde bei Kapitalschutz- und Garantieprodukten exakt auf die Bedingungen achten. In den entsprechenden Unterlagen wie dem Verkaufsprospekt finden Sie Informationen darüber, welches Ausmaß und Qualität der Kapitalschutz oder die Garantie aufweisen.

Kapitalschutzfonds im Depot

Kapitalschutzfonds lassen sich durch eine ausgewogene, individuell zugeschnittene Verteilung des Kapitals in Ihrem Depot sinnvoll und effizient ersetzen. Moderne Finanzprodukte dieser Art können jedoch als geringere Beimischung eines Portfolios wenigstens einen kleinen Teil der einmal erzielten Kursgewinne sichern.

Kapitalschutzfonds, die in den letzten Jahren gut abgeschnitten haben, sind zum Beispiel der DWS Garant 80 Dynamic, der SI SafeInvest oder der DWS Funds Invest VermögensStrategie.

20. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.