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Xetra-Handel: Welche Vorteile Anleger daraus ziehen können

Xetra ist das elektronische Handelssystem der Deutschen Börse.

Im Jahre 1997 löste Xetra das Integrierte Börsenhandel- und Informations-System (IBIS) als entsprechende Plattform ab.

Nun ist der Großteil des deutschen Aktienhandels durch Xetra auf dieser Plattform vereint.

Durch dieses elektronische Handelssystem sind somit schnellere Ausführungen sowie marktgerechtere Preise möglich.

Bei Xetra handelt es sich um ein elektronisches Handelssystem für den Kassamarkt.

Die Zentralrechner sind in Frankfurt am Main zu finden.

Mit Hilfe dieser Zentralrechner können sich Client-Rechner weltweit über das Internet oder Standleitungen verbinden.


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Durch den Einsatz der sogenannten Designated Sponsors ist es zudem möglich, die Voraussetzungen der schnelleren Ausführung sowie der marktgerechteren Preise dauerhaft für den elektronischen Aktienhandel zu gewährleisten.

Mittels dieser Designated Sponsors werden außerdem laufend verbindliche An- und Verkaufspreise (Quotes) für Xetra gestellt.

Xetra-Handel: Hintergründe des elektronischen Handelssystems

Wie bereits erwähnt, löste Xetra am 28. November 1997 das IBIS-System ab.

Die Einführung des neuen elektronischen Systems wurde von Befürwortern durch marktgerechte Ausführungspreise, geringe Transaktionskosten, Gleichberechtigung, Standortunabhängigkeit und Anonymität untermauert.

Die Herausforderungen eines solchen elektronischen Systems wie Xetra liegen jedoch vor allem in der Stabilität, Verfügbarkeit, Skalierbarkeit, Latenz und einer langfristig steigenden Marktaktivität.

Bereits in der Entwicklungsphase wurde Xetra vom damaligen Kommunikationschef Wilhelm Brandt als Markenprodukt entwickelt.

Dies sollte dazu dienen, dass Xetra bei Nutzern und in der Öffentlichkeit besser positioniert werden kann und auch ein Verkauf an andere Börsen möglich ist.

Im technischen Handbuch der Deutschen Börse AG wird Xetra auch als Abkürzung für Electronic Trading oder Exchange interpretiert.

Xetra-Handel: Wie der Aktienhandel funktioniert

An der deutschen Börse werden über 83 Prozent des gesamten Aktienhandels über das Xetra-Handelssystem abgewickelt.

An Handelstagen der Frankfurter Wertpapierbörse ist Xetra von 09.00 bis 17.30 Uhr geöffnet. Zur Berechnung des bekanntesten deutschen Aktienindex DAX dienen die Preise auf Xetra als Basis dieser Berechnung.

Eine Wertpapierorder wird durch hohes Angebot und hohe Nachfrage (Liquidität) – besonders in den DAX-Werten – am Handelsplatz Xetra schneller und zu marktgerechteren Preisen abgewickelt als an anderen Handelsplätzen.

Mehr dazu: Xetra-Orderbuch: Was es einem Anleger bringt

Durch den Xetra-Handel, welcher komplett elektronisch vollzogen wird, kann es in Xetra im Vergleich zu Präsenzbörsen häufiger zu Teilausführungen der Aufträge kommen.

Die Kursentwicklung kann durch die Vernetzung im Internet auf der ganzen Welt verfolgt werden. Ein Zugang ist sowohl den Börsenmaklern als auch jedem Nutzer, welcher über ein Brokerkonto verfügt, möglich.

Unerwünschte starke Preisschwankungen können vermieden werden. Für den Handel in einem Wertpapier kann somit automatisiert eine Volatilitätsunterbrechung (Volatility Interruption) vorgenommen werden.

Das heißt, dass das Wertpapier manuell von der Handelsüberwachungsstelle (HÜSt) der Deutschen Börse AG vom Handel ausgesetzt werden kann.

31. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.