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Was die neuen Xetra-Handelszeiten für Anleger bedeuten

In Puncto Handelszeiten waren die Börsen in Stuttgart und München Vorreiter,

sie ermöglichten den Börsenhandel schon ab 8 Uhr morgens.

Jetzt zieht die elektronische Börse nach. Damit sind nun auch an der Xetra-Börse die Handelszeiten verlängert worden.

Auch hier ist es nun möglich, schon ab 8 Uhr Wertpapierorders aufzugeben.

DAX: Frühe Berechnung

Entsprechend früh wird jetzt der DAX berechnet. Außerhalb der Kernhandelszeiten auf Xetra heißt der künftig L/E-Dax, wobei L für „late“ (spät) und E für „early“ (früh) steht.


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Die Kernhandelszeiten sind die bisherigen Xetra-Handelszeiten von 9 Uhr bis 17:30 Uhr.

Nach Schließung der Frankfurter Wertpapierbörse ist Xetra nun ebenfalls länger geöffnet, nämlich von 8 Uhr morgens bis 20 Uhr abends.

Verlängerte Öffnungszeiten nicht risikolos

Das klingt zunächst einmal nach einer guten Nachricht für viele Privatanleger, die ihre Börsengeschäfte entweder vor Bürobeginn oder nach Feierabend erledigen wollen.

Aber Vorsicht: die verlängerten Börsenhandelszeiten sind nicht ohne Risiko.

Denn zwischen 8 und 9 Uhr morgens und zwischen 17:30 und 20 Uhr abends handeln fast nur Privatanleger und Zocker.

Dagegen gehören institutionelle Anleger wie Banken, Versicherungen oder Fondsgesellschaften nicht zu dem Klientel, das so früh beziehungsweise spät seine Orders aufgibt.

Die große Folge: Märkte werden weniger liquide

Das hat Folgen. Die Märkte sind weniger liquide, was bedeutet, es werden zu diesen Zeiten weniger Aktien ge- und verkauft.

Die Kurse kommen somit aufgrund von wenigen Wertpapierorders zustande.

Da kann es durchaus zu stärkeren Kursausschlägen kommen. Konkret also dazu, dass eine Aktie weit mehr kostet als ursprünglich gedacht oder ihr Verkauf weniger bringt als erhofft. Schlicht und ergreifend deshalb, weil es nicht genügend Gegenangebote gibt.

Schützen Sie sich vor solchen unliebsamen Kursausschlägen. Geben Sie außerhalb der Kernhandelszeiten ein Limit ein. Das bedeutet, wählen Sie die Orderart „Limit“.

Ratschlag: Setzen Sie ein Preislimit fest

Setzen Sie dann bei Käufen einen Preis fest, den Sie maximal zu zahlen bereit sind.

Bei Verkäufen setzen Sie einen Kurs fest, den Sie mindestens noch erhalten wollen. So sind Sie vor unliebsamen Überraschungen geschützt.

3. Juni 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Dr. Erhard Liemen. Über den Autor

Dr. Erhard Liemen ist Chefredakteur verschiedener, international renommierter Informationsdienste. Seit 1996 betreut er den angesehenen und erfolgreichen Dienst "Der Deutsche Wirtschaftsbrief".