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Zahl der Woche: 12.949 Mehrfamilienhäuser in Deutschland im Jahr 2011 verkauft

Der Markt für Zinshäuser in Deutschland ist weiterhin sehr stark.

Die Nachfrage nach Mehrfamilienhäusern entweder als reine Wohnhäuser oder mit einem Gewerbeanteil von unter 20% ist auch im Jahr 2012 sehr hoch.

Der Zinshausmarktbericht, den das Center for Real Estate Studies CRES, jährlich erstellt, hat die neuesten Ergebnisse zusammengefasst.

Verkaufsfälle von Zinshäusern (fast) wieder Top

Mit 12.949 Verkäufen von einzelnen Zinshäusern wurde der Wert des Jahres 2010 um 1.276 Verträge übertroffen. Das ist ein Zuwachs von 2010 auf 2011 um 11%.

Damit ist die Zahl der Kauffälle aus dem Jahr 2008 (12.379 Verkäufe) wieder übertroffen worden.

Weiter steigende Verkaufszahlen

Der Markt ist eindeutig auf dem Weg das bisherige Top-Jahresergebnis des Jahres 2007 zu übertreffen.

Die auf den Verkauf von Zinshäusern spezialisierten Immobilienmakler berichten von weiter steigenden Verlaufszahlen.

Umsatz ebenfalls auf dem Weg zu neuen Rekorden

Auch der Umsatz am Markt für die Zinshäuser in Deutschland ist auf dem Weg zu neuen Rekorden.


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Betrug der Umsatz im Jahr 2011 etwa 10,4 Mrd. Euro, wurde dieser Wert im Jahr 2011 um 16% übertroffen und stiegt auf etwas über 12 Mrd. Euro.

CRES untersucht die 50 bevölkerungsreichsten Städte

In seiner Untersuchung, die das CRES im Auftrag des Immobilienverbandes IVD erstellt, werden die Zahlen aus den 50 bevölkerungsreichsten Städten Deutschlands ausgewertet.

Zinshausmarkt ist ein Großstadtmarkt

Das CRES hat für 2011 ermittelt, dass in den TOP-10-Städten in Deutschland über 72% am deutschen Zinshausmarkt umgesetzt wird.

Die 20 größten Städte Deutschlands vereinen etwa 82% des Umsatzes auf sich.

Damit ist der Zinshausmarkt auch weiterhin ein Metropolen- und Großstadtmarkt.

Berlin, Hamburg, München sind die wichtigsten Märkte

Bereits im Berichtsjahr 2010 vereinten Berlin, Hamburg und München 46% der Umsätze auf sich. Im aktuellen Berichtszeitraum sind es mit 5,8 Milliarden Euro sogar 50% der Gesamtumsätze.

Die Autoren der Studie sagen, dass allein in Berlin 3,9 Mrd. Euro am Zinshausmarkt umgesetzt wurden. Dort stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 29%.

Die Zahl der Kauffälle ist in Berlin binnen Jahresfrist um 17% von 1.611 auf 1.887 gestiegen, der Umsatz je Kauffall kletterte um 11% von 1,9 auf 2,1 Millionen Euro.

In Hamburg und München sinkt die Zahl der Kauffälle

Interessant ist, dass im Jahr 2011 in Hamburg und München die Zahl der Kauffälle gesunken ist. In beiden Städten stieg dennoch der Umsatz am Markt für Zinshäuser.

Die gestiegenen Preise je Verkaufsfall spiegeln das Interesse an diesem Marktsegment und die hohe Nachfrage von Kaufinteressenten wider.

Wo stieg der Umsatz am meisten?

Gemessen an der Zahl der Kauffälle waren 2011 Hannover (+130%), Chemnitz (+67%), Kiel (+66%) und Osnabrück (+82%) die Zinshausmärkte mit den stärksten Zuwächsen.

Städte in der 2. Reihe holen auf

Die beiden zuletzt genannten Entwicklungen zeigen einen Trend auf, der in 2012 und auch 2013 und 2014 voraussichtlich anhalten wird.

Es sind die Städte in der zweiten Reihe, in denen der Umsatz am stärksten steigt.

Die Preisentwicklung und das geringere Angebot an Zinshäusern in den großen Städten lassen die Marktakteure an attraktive weitere Standorte ausweichen. Der Markt wird also weiter aktiv bleiben.

Ich rechne damit, dass der Zinshausmarktbericht 2013 die Verschiebung des Transaktionsvolumens und der Zahl der Kauffälle zeigen wird.

6. November 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sven Johns. Über den Autor

Sven R. Johns ist Rechtsanwalt und war 15 Jahre Bundesgeschäftsführer des Immobilienverband IVD (bis Mitte 2012). Seit fast 20 Jahren ist er zunächst als Rechtsanwalt und dann als Geschäftsführer im Immobiliengeschäft vertraut.