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Zahl der Woche: 23,7 % – Anteil der Wohnkosten am Einkommen

Wie hoch sind – rein rechnerisch – die Wohnkosten im Verhältnis zum Einkommen?

Gefühlt sind es 40 % und mehr.

Tatsächlich betragen die Kosten in den 10 größten deutschen Städten um 20 %. Spitzenreiter ist München.

Wohnkostenkarte TOP-10-Städte

Auf der Wohnkostenkarte der TOP-10-Städte Deutschland kann die Wohnkostenbelastung der Haushalte abgelesen werden.

Die Karte wird von der Research-Abteilung des Immobilienverbandes IVD errechnet und herausgegeben.

Was wird abgebildet?

Der Wohnkostenkarte liegt eine typische 3-Zimmer-Mietwohnung mit 70 Quadratmeter Wohnfläche und einem mittleren Wohnwert zugrunde.

Mit diesem Typ Wohnung wird die durchschnittliche Mietwohnung in durchschnittlicher Größe und einer durchschnittlichen Lage in den einzelnen Städten abgebildet.

Faktor Einkommen entscheidend

IVD-Vizepräsident Jürgen Schick sagt dazu:

„Wir wollen der Öffentlichkeit mit der neuen IVD-Wohnkostenkarte ein Instrument an die Hand geben, das auf einen Blick die Höhe der Belastung deutscher Haushalte durch die Wohnkosten ersichtlich macht. Bisher gibt es zwar eine Vielzahl jährlicher Publikationen verschiedenster Marktteilnehmer zu den Mieten und Kaufpreisen in Deutschlands Regionen.

Meist beschränken sich diese Produkte jedoch auf die Auswertung und grafische Darstellung von Durchschnittsmieten und Durchschnittspreisen. Ein ebenso wichtiger Faktor wie die absolute Höhe dieser Zahlen wird jedoch außen vorgelassen: die Höhe des Einkommens.“


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Einkommen vs. Miete

Das Verhältnis von Einkommen vs. Miete zeigt ein entspannteres Bild als die öffentliche Diskussion.

Hier setzt die IVD-Wohnkostenkarte an. So manches Schreckensbild wird durch die Karte entzerrt.

Die TOP-10-Städte im Überblick:

  1. Berlin – 23 % Wohnkostenanteil, 6,20 € je qm Miete, 599,- € durchschnittliche Miete – Einkommen: 2.601,- €
  2. Hamburg – 21,7 % – 8,- € je qm – 725,- € Miete – 3339,- € Einkommen
  3. München – 23,7 % – 10,7 € je qm – 914,- € Miete, 3.858,- € Miete
  4. Köln – 21 % – 7,90 € je qm – 718,- € Miete – 3.413,- € Einkommen
  5. Düsseldorf – 19,8 % – 8,50,- € je qm – 760,- € Miete – 3.841,- € Einkommen
  6. Stuttgart – 22 % – 8,90 € je qm – 788,- € Miete – 3.576,- € Einkommen
  7. Frankfurt – 22,4 % – 8,20 € je qm – 739,- € Miete – 3.3.04,- € Einkommen
  8. Hannover – 20,1 % – 6 ,- € je qm – 585,- € Miete – 2.916,- € Einkommen
  9. Dresden – 21,2 % – 5,80 € je qm – 571,- € Miete – 2.690,- € Einkommen
  10. Bremen – 20,5 % – 6,25 € je qm – 602,50 € Miete – 2.939,- €

Beispiel Berlin und München

Die Nettokaltmiete für eine 70 Quadratmeter große Drei-Zimmer-Wohnung mittleren Wohnwerts beträgt in Berlin durchschnittlich 6,20 Euro pro Quadratmeter und Monat, in München hingegen 10,70 Euro.

Stellt sich die Frage: Ist München deshalb unerschwinglich?

Durchaus nicht.

Denn aufgrund des viel höheren Münchner Durchschnittsnettoeinkommens belasten die monatlichen Mietzahlungen die Münchner kaum mehr als die Berliner: In Berlin beträgt die durchschnittliche Wohnkostenbelastung 23 Prozent und in München 23,7 Prozent.

Spitzenreiter München

München ist mit insgesamt 23,7 % der Spitzenreiter unter den TOP-10-Städten bei der Wohnkostenbelastung der haushalte. Deshalb ist dieser Wert unsere Zahl der Woche.

Übrigens: Die Daten zu den Wohnungsmieten stammen aus dem IVD-Wohnpreisspiegel, der beim Immobilienverband IVD für 75,- € bestellt werden kann.

Darin sind die Daten für Wohnimmobilien in mehr als 350 Städten enthalten. Die Daten über die Höhe der jeweiligen Durchschnittsnettoeinkommen in den ausgewählten Städten stammen von MB-Research.

Quelle: Grafik unter http://www.ivd.net

30. Juli 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sven Johns. Über den Autor

Sven R. Johns ist Rechtsanwalt und war 15 Jahre Bundesgeschäftsführer des Immobilienverband IVD (bis Mitte 2012). Seit fast 20 Jahren ist er zunächst als Rechtsanwalt und dann als Geschäftsführer im Immobiliengeschäft vertraut.