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Zeitpunkt für Aktienkauf – wann sich ein Investment lohnt

Eigentlich ist es doch ganz einfach: Man sollte am Tiefpunkt kaufen und am Hochpunkt verkaufen. Doch wann sind diese Punkte erreicht? Und kauft man dann tatsächlich am besten?

Im Nachhinein lässt sich in einem Chart immer deutlich erkennen, an welchen Stellen günstige Gelegenheiten für den Aktienkauf waren. Doch leider liest man die Charts nicht von rechts nach links. Man muss daher selber wissen, wann man ein Investment riskiert.

Der richtige Zeitpunkt zum Aktienkauf: Fehler vermeiden

Während man mit glücklichem Timing an der Börse gutes Geld verdienen kann, bringt ein anderer Faktor einen noch viel größeren Gewinn: teure Fehler vermeiden.

Nicht verlorenes Geld zählt ebenso viel wie gewonnenes – und gerade als Börsenneuling gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Lehrgeld zu zahlen. Dass man auch aus Erfahrungen Anderer lernen kann, statt teure Fehler zu begehen, lehrt die Börse ebenfalls.

Besonders beim Aktienkauf ist oft nicht der Zeitpunkt der entscheidende Faktor, sondern das Wissen rund um das entsprechende Unternehmen. Nur wenn man sich mit diesem und dessen Branche auskennt, sollte man überhaupt ein Investment in Erwägung ziehen.


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Auch ist es ratsam, große Firmen (die sogenannten „Blue Chips“) zu kaufen. Das sind Konzerne, die in großen Indizes wie dem DAX gelistet sind. Dadurch ist die Gefahr großer Kursschwankungen geringer. Zudem sind solche Betriebe grundsätzlich solide aufgestellt, so dass kein spontaner Konkurs auf Aufkauf droht.

Investieren sollte man außerdem nur Kapital, das man in den nächsten Jahren nicht benötigt. Die Anlage sollte also etwas langfristiger geplant sein. Und man sollte immer nur so viel riskieren, wie man verschmerzen kann; also wirklich nur das Geld investieren, das man theoretisch auch verlieren darf, ohne dass sich dadurch im Alltag etwas für einen ändert.

Dann hat man auch den Kopf frei und hält Schwankungen, die am Markt immer auftreten können, leichter aus.

Zeitstrategische Aktienkäufe

Es gibt eine Börsenweisheit, die gerne zitiert wird: „Sell in May and go away.“ – auf deutsch: im Mai verkaufen und der Börse den Rücken zuwenden. Diese alte Regel stimmt überraschenderweise auch heute noch. Während viele Weisheiten inzwischen überholt sind, kann man sich grundsätzlich noch an diesen Tipp halten.

Natürlich gibt es immer Ausnahmen, und je nach plötzlich gehandelter Krise oder gehandeltem Unglück kann auch diese Regel ausgehebelt werden. Allerdings besagt der Langfristchart des DAX, dass oft Anfang Mai ein vorläufiger Höhepunkt im Index erreicht wurde. Ab Oktober kann man dann wieder tiefer einsteigen und das starke Halbjahr mitnehmen.  So verwenden Sie die Volatilität als Risikomaß

Während von Mai bis Ende September die DAX-Kurse eher stagnieren bis fallen, beginnt ab Oktober nämlich eine starke Phase, die bis Ende April bzw. Anfang Mai anhält. Demnach sollte man also von Mai bis Oktober die Füße stillhalten und die Börse ignorieren.

Erst ab Oktober kann man dann einsteigen und steigende Kurse bis April oder Mai mitnehmen. 5 negative Monate stehen hier also 7 ertragreichen Monaten gegenüber.

Der beste Zeitpunkt für einen Aktienkauf

Im Idealfall kauft man am Ende einer Krise und verkauft am Höhepunkt. Während der Chart diese Informationen im Vorfeld allerdings nicht verrät, kann man dies manchmal an der Euphorie der Teilnehmer erkennen.

Wenn jeder von neuen Höchstkursen spricht und Börsenmagazine neue Bullenmärkte ausrufen, ist dagegen eher Vorsicht geboten. Wenn alle vom Weltuntergang und dem Zerfall der Währungen sprechen, könnte das allerdings wiederum ein guter Zeitpunkt sein, um günstig einzusteigen.

Wann dieser Zeitpunkt genau ist, weiß niemand. Genau darum geht es bei der Börse. Eines ist auf jeden Fall immer gut: nicht mit dem Strom zu schwimmen. Besonders die sell in May-Regel zeigt sich aber langfristig als profitabel – wenn es gerade weder eine Krise noch einen Boom zu handeln gibt.

Ob diese Regel heute gerade aus dem Grund noch von Bestand ist, weil sich sehr viele Marktteilnehmer daran halten, ist unklar. Doch egal, ob selbsterfüllende Prophezeiung oder nicht: Wenn etwas funktioniert, sollte man sich dies zunutze machen.

15. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.