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Zero-Bonds kaufen: interessant für langfristig orientierte Anleger

Jahrelang fristeten Zero-Bonds in den Depots zwischen Bundesanleihen, Zertifikaten und Aktien ein Schattendasein.

Denn die Aussicht, auf lange Zeit keine Zinsen für das angelegte Kapital zu erhalten, wirkt oft abschreckend. Doch das relativ geringe Risiko und die geringen Zinsen insgesamt veranlasst immer mehr Privatanleger, Zero-Bonds genauer unter die Lupe zu nehmen.

Zero-Bonds kaufen für mehr Sicherheit

Der Kauf von Zero-Bonds in ein bestehendes Depot wird oft dazu verwendet, die Garantiekomponenten von strukturierten Anleihen darzustellen. Auch die Planung der Finanzierung zukünftiger Kosten ist durch Zero-Bonds leicht realisierbar.

Somit stößt diese Form der Anleihe insbesondere bei Privatinvestoren mit langfristigen Planungsabsichten auf immer größeres Interesse.

Allerdings stehen dem Markt nur wenige Zero-Bonds zur Verfügung. Unter anderem gehört auch deutsche Banken zu den Emittenten von Zero-Bonds.

Verschiedene Kaufvarianten

Zero-Bonds verfügen zwar über keinen Zinskupon, als Anleger kassieren Sie aber durch den Kurszuwachs indirekt Zinsen.


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Dieser Kurszuwachs wird durch 2 Formen der Nullkuponanleihe erreicht. Bei der klassischen Variante wird ein Zero-Bond zu einem Ausgabepreis unter dem Nennwert emittiert.

Durch das Steigen des Kurses erfolgt die Rückzahlung bei Fälligkeit zu 100% des Nennwertes.

Darüber hinaus existiert die Zero-Bonds-Form des „Zinssammlers“. Hier setzt sich die Zahlung aus dem emittierten Nennwert und den angesammelten Zinsen zusammen.

Da die Auszahlung des gesamten Ertrages erst am Ende der Laufzeit erfolgt, entsteht kein Wiederanlagerisiko. Jedoch kann der Anleger auch nicht von einem eventuell während der Laufzeit gestiegenen Zinsniveau profitieren.

Zero-Bonds kaufen für langfristige Planung

Zero-Bonds stehen börsentäglich zum Verkauf und bieten Laufzeiten von bis zu 30 Jahren an. Insbesondere langfristig orientierte Anleger können von diesen Zero-Bonds profitieren.

Das sparen auf ein bestimmtes Ziel hin oder die Tilgung eines Darlehens zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft kann mit diesen Anleihen gut umgesetzt werden.

Der Investor weiß, welchen Betrag er am Ende der Laufzeit erhält, zudem muss er sich nicht um seine (Wieder-)Anlage kümmern.

Ein Verkauf vor Ablauf der Laufzeit ist jedoch ebenfalls möglich.  Sollten Sie stark steigende Kapitalmarktzinsen erwarten ist ein solcher Verkauf ebenso wie bei normalen Anleihen sinnvoll, um Kursverluste zu vermeiden.

Zusätzlich wichtig bei Zero-Bonds: Besteuerung und Bonität

Ein Vorteil bei Zero-Bonds: Die Zinserträge sind erst bei Fälligkeit der Anleihe oder vorzeitigen Verkauf zu versteuern.

Seit Einführung der Abgeltungssteuer (oder Abschlagssteuer) in 2009 werden Zero-Bonds mit 25% zuzüglich 5,5% Solidaritätszuschlag und eventueller Kirchensteuer besteuert. Sollten Sie persönlich einen geringeren Spitzensteuersatz haben, können Sie sich im Einkommensteuerjahresausgleich diese zu viel gezahlten Abschlagssteuern zurückholen.

Wichtig vor einem Kauf von Zero-Bonds ist -genau wie bei jedem Anleihenkauf- zudem die Überprüfung der Bonität des Emittenten. Falls ein Schuldner zahlungsunfähig wird, bedeutet dies für Anleger oft den kompletten Verlust seiner Geldanlage. Diese Bonitätseinschätzung ist die wichtigste Entscheidung beim Anleihenkauf überhaupt.

In diesem Fall sind dem Anleger normaler Anleihen wenigstens die bisher gezahlten Zinsausschüttungen sicher. Der Käufer von Zero-Bond kann sich nicht einmal hiermit trösten.

11. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sonja Hüsken. Über den Autor

Schon vor ihrem Studium der Volkswirtschaftslehre beschäftigte sich Sonja Hüsken intensiv mit dem Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft und der Frage nach der richtigen Vorsorge. Immer im Fokus: Der Mehrwert der Information für den Leser.