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Zielfonds: Im Vergleich die bessere Wahl

Jeder Mensch hat Wünsche und Träume. Eine Weltreise machen, ein Haus oder einen Sportwagen kaufen, unbeschwert und finanziell unabhängig den Ruhestand genießen.

Bei allen größeren Wünschen lautet die Devise: sparen und möglichst renditestark investieren.

Bei Aktieninvestments sind Ihre Renditechancen am größten und Sie kommen schneller ans Ziel.

Das Problem bisher: Damit Ihnen kurz vor dem ersehnten Sparziel keine böse Überraschung in Form von Kursverlusten droht, müssen Sie das angesparte Kapital in den letzten Jahren schrittweise in risikoärmere Anlagen umschichten.

Zielfonds: Einfach und relativ renditestark

Sogenannte „Zielfonds“ nehmen Ihnen diese Arbeit ab. Hier erfolgt die die schrittweise Umschichtung in sicherheitsorientierte Anlagen automatisch.

Die macht Zielfonds zu einem einfachen und recht renditestarken Anlageinstrument für Ihren persönlichen Wunschtraum oder Ihre Altersvorsorge.

Auf den folgenden Seiten zeigt Ihnen der „Geldanlage- Berater“ was Sie bei dieser relativ neuen Form der Fondsanlage beachten müssen und wie Sie den für Ihr persönliches Sparziel besten Zielfonds auswählen.

In den USA schon längst etabliert, in Deutschland immer beliebter

Target Funds – wie Zielfonds in den USA genannt werden – sind dort bereits ein Renner: Allein im Jahr 2006 sammelten sie über 30 Mrd. $ frisches Kapital von US-Anlegern ein.

Auch in Deutschland wird die erst vor wenigen Jahren eingeführte Fondskategorie immer beliebter.

Bisher werden rund 2 Mrd. € in Zielfonds verwaltet, Tendenz stark steigend.

Wer eine Fondsanlage mit möglichst geringem Beobachtungs- und Optimierungsaufwand sucht, gelangt mit Zielfonds bequem ans (Spar-)Ziel.


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Zielfonds nehmen Ihnen zeitaufwändiges Beobachten und Umschichten ab

Die Grundidee eines Zielfonds ist einfach: Wenn Sie zu einem heute schon fest stehenden Zeitpunkt Ihr angespartes Kapital brauchen – sei es für spätere Konsumwünsche, Ausbildung Ihrer Kinder oder Ihren Ruhestand – legen Sie Ihr Geld mit Zielfonds renditestark im Aktienmarkt an.

Alle Zielfonds besitzen eine im Vorfeld festgelegte Laufzeit, die Sie an der Bezeichnung des Fonds ablesen können. Am Laufzeitende wird Ihnen das Kapital automatisch ausbezahlt.

In den Jahren davor schichtet der Fonds Ihr Kapital schrittweise in risikoärmere Geldanlagen um.

Dies schaltet die Gefahr aus, einen ungünstigen Ausstiegszeitpunkt zu erwischen, etwa weil die Aktienmärkte sich gerade dann am Boden befinden.

Somit ersparen Ihnen Zielfonds, das zeitaufwändige Umschichten selbst zu übernehmen.

Sie müssen lediglich entscheiden, welchen Betrag (Einmalbetrag und/oder monatlich Sparrate) Sie investieren und zu welchem Zeitpunkt Sie das Geld haben möchten – den Rest erledigt der Fonds.

Hohe Aktienquote zu Beginn

Am Anfang des Sparprozesses werden nahezu 100 Prozent der Sparsumme in Aktien investiert.

Bei der Laufzeit von mehreren Jahrzehnten macht dies Sinn, denn Aktien bieten Ihnen schließlich die besten Renditechancen.

Und falls die Börsen zwischenzeitlich einmal schwächeln sollten, bleibt noch genügend Zeit, auf eine Erholung zu warten.

Bis zum Laufzeitende besteht die Aufgabe des Zielfondsmanagers darin, im Zeitablauf die Aktienquote kontinuierlich zu senken und die Rentenquote zu erhöhen.

Die folgende Darstellung zeigt Ihnen, wie die Umschichtung bei einem Zielfonds funktioniert.

Zu Beginn chancenreich, zum Ende sicherheitsorientiert – Vor- und Nachteile von Zielfonds

100 Prozent Aktien Renten Kasse 90 Prozent 80 Prozent 70 Prozent 60 Prozent 50 Prozent 40 Prozent 30 Prozent 20 Prozent 10 Prozent 0 Prozent 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

In diesem Beispiel beträgt die Laufzeit des Zielfonds 20 Jahre. In den ersten 10 Jahren wird das komplette Fondsvermögen in den Aktienmarkt investiert.

Danach folgt eine schrittweise Erhöhung des Rentenanteils, entweder durch den Kauf von einzelnen Anleihen oder Rentenfonds.

In den letzten Jahren bereitet sich der Fonds auf die Auszahlung vor und erhöht die Cashposition.

Die wird im Geldmarkt angelegt, um auch hierfür noch eine Verzinsung zu erhalten.

Vorteile

  • Zielfonds sichern Ihr angespartes Kapital zum Ende der festgelegten Laufzeit durch schrittweises Umschichten in risikoärmere Anlageformen ab. So bleiben Ihnen mögliche Kursverluste durch einen Börsencrash „auf den letzten Metern“ Ihrer Sparphase erspart.
  • Mit dem Kauf (entweder per Einmalanlage oder Sparplan) erwerben Sie quasi eine komplette Vermögensverwaltung und müssen sich danach um nichts mehr kümmern.
  • Im Vergleich zu einer Kapitallebensversicherung mit ähnlichem Ein- und Auszahlungsprofil wie ein Sparplan auf einen Zielfonds, weist der Zielfonds eine geringere Gebührenbelastung und somit eine höhere Rendite auf.
  • Ein weiterer Vorteil gegenüber zahlreichen Altersvorsorge-Versicherungsprodukten besteht für Sie in der wesentlich höheren Flexibilität. Sie können den Fonds jederzeit ohne zusätzliche Kosten verkaufen.

Nachteile:

  • Da es sich um eine in Deutschland relativ neue Form der Fonds-Anlage handelt, fehlen langfristige Performancedaten für Zielfonds. Die Qualität des Fondsmanagements lässt sich daher nur schwer einschätzen.
  • Trotz des wenigen Datenmaterials lässt sich feststellen: An die Renditen der regelmäßig vom „Geldanlage-Berater“ empfohlenen Spitzen-Investmentfonds kommen Zielfonds nicht heran. Die Bequemlichkeit hat also ihren Preis.

20. September 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.