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Zinserhöhung ist keine Gefahr für Ihre Aktien

Es gibt gleich mehrere Gründe, warum eine Zinserhöhung keine Gefahr für Ihre Aktien bedeutet. Nein im Gegenteil, die Zinserhöhung ist der Vorbote weiter steigender Aktienkurse.

Die Anhebung ist keine Wende in der Geldpolitik

„Auch nach der Erhöhung stimuliert unsere Geldpolitik die Wirtschaft weiter“, sagte Janet Yellen.

Die Fed kann es sich angesichts des hohen Schuldenbergs gar nicht leisten, die Zinsen zu stark anzuheben. Die Zinsschritte werden 2016 moderat ausfallen.

Geldflut ohne Ende

Es sind die Notenbanken, die ein wichtiges Argument für einen weiteren Aktienboom liefern: Geld bleibt billig und ist im Überfluss vorhanden.

Nicht nur in den USA, sondern auch in Europa.

EZB-Präsident Mario Draghi hat noch einmal klar gemacht, dass die Zentralbank auch eine Ausweitung der Anleihe-Käufe erwägt, um die Geldschleusen offen zu halten.

Zinsen verbleiben auf einem niedrigen Niveau

Die Fed muss aufpassen, durch zu übereifrige Zinserhöhungen den Dollar nicht zu stark aufzuwerten, um nicht Gefahr zu laufen die fragile US-Konjunktur abzuwürgen.


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Die EZB dreht den Geldhahn in Europa weiter auf, das drückt den Eurokurs. Eine erste Zinserhöhung wird es hier, wenn überhaupt, erst in 2 oder 3 Jahren geben.

Ein weiterer Dollaranstieg würde die amerikanischen Exporte verteuern, die europäischen dagegen wettbewerbsfähiger machen. Allein aus diesem Grund erwarte ich, dass die Zinsschritte moderater ausfallen werden als momentan angenommen. Das Zinsumfeld bleibt somit auf lange Sicht attraktiv für Ihre Aktien-Investitionen.

Signal für das endgültige Ende der Finanzkrise

Die Nullzinspolitik war ein Resultat der Finanzkrise und begann mit der Lehman- Pleite.

Die erste Zinsanhebung nach fast 10 Jahren Nullzinspolitik markiert das offizielle Ende der globalen Finanzkrise für die USA und bildet den Auftakt zu einer Normalisierung der amerikanischen Geldpolitik.

Zugleich ist sie auch ein Zeichen für eine erholte US-Wirtschaft. Frank Hübner, Ökonom beim Bankhaus Sal. Oppenheim, nannte es einen „Adelsschlag“ für die erholte US-Wirtschaft.

Historie: Auch nach einer Zinswende steigen die Aktien weiter

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Selbst nach einer Zinswende ging es an den Börsen noch über mehrere Jahre bergauf.

In den vergangenen 20 Jahren gab es in den USA zwei Zinserhöhungszyklen: 1994 und 2004 zog die US-Notenbank nach einer mehrjährigen Periode der expansiven Geldpolitik die Zügel an.

Anfang 1994 – zu jener Zeit war Alan Greenspan Notenbankchef – bereitete die Notenbank die Märkte, anders als jetzt, nicht auf eine mögliche Zinserhöhung vor. Die Börse reagierte zunächst zwar negativ, ein Crash blieb dennoch aus.

1995 dann setzten die Börsen zu einer Aktienrally an, die ganze fünf Jahre dauerte und mit dem Platzen der Technologieblase im Jahr 2000 endete.

Der nächste Zinserhöhungszyklus startete vor etwas mehr als 10 Jahren.

Die amerikanische Wirtschaft war zur Jahrtausendewende in eine Rezession gerutscht, ausgelöst durch das Platzen der Internet-Blase und die Anschläge vom 11. September 2001. 2004 lief die US-Wirtschaft aber schon wieder und die Fed unternahm im Juni des Jahres den ersten Zinsschritt.

Dieses Mal aber bereitete die Notenbank die Märkte auf den Zinsschritt vor und unternahm keine „Kamikaze-Aktion“ wie zehn Jahre zuvor. Die Börse reagierte zunächst zwar negativ, doch schon nach sechs Monaten setzte sich die Aktienhausse für drei weitere Jahre fort.

Fazit: Keine Angst vor Zinserhöhungen

Sie sehen: Eine Zinswende bedeutet nicht gleich den Untergang der Märkte. Im Gegenteil. Sie deutet immer auch auf eine robuste Wirtschaft hin.

Und genau das ist es doch, was wir als Investoren und Unternehmer wollen: eine florierende Wirtschaft, in der unsere Unternehmen ihre Gewinne und damit ihren Börsenwert steigern können.

15. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Dröge. Über den Autor

Andreas Dröges Leidenschaft sind Schwellenländer. Seine langen Aufenthalte in Schwellenländern wie Thailand und Indonesien machen ihn zum Markt- und Menschenkenner und sein Wissen eröffnet Anlegern neue Perspektiven.