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Zinssatz Sparbuch: Sichere Anlage mit Sparkonten

Das Sparbuch ist seit Jahrzenten eine der beliebtesten Geldanlagen.

Die Vorteile dieser Geldanlage werden von vielen Bankkunden geschätzt, da das Sparbuch eine einfach zu handhabende und weitestgehend risikofreie Sparform darstellt.

Rechtlich betrachtet ist es eine Urkunde, die eine Forderung des Inhabers gegenüber der Bank verbrieft.

Da in der Regel keine Kontogebühren anfallen, lohnt sich diese Sparform auch schon für geringere Summen. Ein Sparbuch ist, wie es der Name schon sagt, vordergründig zur Vermögensbildung geeignet.

Daher sind Geldbewegungen auf andere Konten nicht möglich. Überweisungen auf das Sparkonto stellen jedoch kein Problem dar.

Ferner hat der Anleger beim Sparbuch auch das Recht auf den Erhalt eines bestimmten Zinssatzes.


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Wie wird das Sparbuch verzinst?

In der Regel ist die Verzinsung eines Sparbuches niedrig. Die Verzinsung liegt zwischen 0,5 und 1,2 Prozent pro Jahr.

Bei manchen Banken steigen die Zinsen auch mit dem Sparguthaben.

Dann muss man allerdings schon einen Betrag im fünfstelligen Bereich auf dem Sparbuch anlegen, um einen Zinssatz deutlich über 2 Prozent erreichen zu können.

Beim Sparbuch gibt es üblicherweise keinen Mindestbetrag und es ist jederzeit möglich, Geld einzuzahlen oder abzuheben. Ohne Kündigungsfrist und Zinsabschläge können jedoch oft nur begrenzte Beträge (meist 2000 Euro) abgehoben werden.

Möchte man allerdings über mehr als 2000 Euro innerhalb eines Monats verfügen, sollte man diesen Betrag innerhalb der dreimonatigen Kündigungsfrist zuvor kündigen, da man ansonsten für den Betrag Vorschusszinsen zahlen muss.

Im Regelfall liegt die Höhe der Vorschusszinsen bei einem Viertel der Habenzinsen.

Neben dem normalen Sparbuch ist es möglich die Spareinlagen anderweitig als Geldanlage zu nutzen, nämlich in Form von Sparkonten mit einem höheren Zinssatz (Bonuszinssatz).

Diese Spareinlagen unterliegen dann auch bestimmten Laufzeiten zwischen einem und fünf Jahren.

Welche Sicherheit bietet ein Sparbuch?

Das Sparbuch ist in erster Linie wegen seiner sehr hohen Sicherheit als Geldanlage sehr beliebt und nicht etwa wegen seiner guten Rendite oder wegen seiner Flexibilität. Lesen Sie dazu unseren Beitrag: „Rendite bei Geldwertanlagen“.

Wenn man ein Sparkonto bei einer Sparkasse oder bei einer Volks- und Raiffeisenbank nutzt, ist die Anlage sogar in unbegrenzter Höhe im Rahmen der Einlagensicherung geschützt.

Generell gilt für alle Sparkonten bei deutschen Banken ein gesetzlicher Schutz von bis zu 50.000 Euro pro Kunde und darüber hinaus gibt es noch private Einlagensicherungsfonds und die unbegrenzt gültige Garantie des Bundes.

Wenn man ein Sparkonto bei einer Bank im Euroraum nutzt, besteht kein Währungsrisiko und ein Kursrisiko ist ebenfalls nicht vorhanden, weil der Anleger sein Kapital jederzeit zurück erhalten kann.

Der Zinssatz kann allerdings im Bereich der Normalsparkonten von der Bank zwischenzeitlich einmal gesenkt werden.

27. Juni 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.