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ZinsStrips: So arbeiten sie mit den Renditen

ZinsStrips verbriefen eine in der Zukunft liegende Rückzahlung zum Nominalwert von 100% des eingesetzten Anlagebetrags

Der Preis des Barwerts, den Sie beim Erwerb oder bei der vorzeitigen Veräußerung zugrunde legen müssen, durch eine Abdiskontierung auf den Nominalwert je nach den aktuellen Laufzeitzinsen am Kapitalmarkt.

Der sich daraus ergebende Preis wird in Prozent vom Nominalwert festgestellt.

Die Tageskurse der einzelnen Strips erfahren Sie entweder bei Ihrem Bankberater, der laufende Notierungen auf seinem Monitor zur Verfügung hat, oder über entsprechende Seiten des Internets.

ZinsStrips: So berechnen Sie die Rendite

Je geringer der zeitliche Abstand zum Fälligkeitstermin ist, desto höher muss der Betrag sein, den Sie anlegen müssen, um bei Fälligkeit 100% zurückzubekommen.

Umgekehrt gilt: Je länger die Restlaufzeit, desto höher die Rendite Ihrer Anlage.

Die sich daraus ergebende Ablaufrendite (vor Steuern) erfragen Sie bei Ihrem Anlageberater.

Mit einem Taschenrechner können Sie diese aber auch nach folgender Formel die Rendite eines Zerobonds ermitteln:


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[n] x 100= (N/E) – 1

Dabei gilt:

N= Nominalwert (Rückzahlungswert) in %

E = Emissions- oder Kaufkurs in %

n = Restlaufzeit der Anleihe in Jahren

Bei dieser Berechnung sind die Kauf und Verkaufsgebühren nicht berücksichtigt.Die Nettorendite erhalten Sie überschlägig, wenn Sie von der oben ermittelten Zahl den Steueranteil von beispielsweise 10, 20 oder 30% – je nach dem im Auszahlungsjahr für Sie gültigen Grenzsteuersatz – abziehen.
Mehr dazu: Stripped Bonds: So funktioniert das ZinsStripping

ZinsStrips: Besonderheiten

Die steuerliche Behandlung des Verkaufs und der Einlösung von ZinsStrips folgt dem bei Zerobonds üblichen Verfahren. Dies gilt auch für die Zinsabschlagsteuer.

Da beim Stripping durch einen Vorgläubiger keine Emissionsrendite festgestellt werden kann, ergibt sich der für die Besteuerung maßgebliche Betrag zwingend aus der Differenz zwischen dem Verkaufserlös und dem Anschaffungspreis Ihrer Strips.

Das bedeutet, dass Sie Kursgewinne, die Sie beim Verkauf eines in einer Hochzinsphase erworbenen und im Zuge fallender Zinsen vorzeitig veräußerten Strips realisieren, versteuern müssen.

Darin steckt ein gewisser Nachteil der Strips gegenüber dem Erwerb von Nullkuponanleihen mit feststellbarer Emissionsrendite.

Umgekehrt gilt aber auch, dass die Ihnen bei anziehendem Zinsniveau und vorzeitigem Verkauf entstehenden Kursverluste Ihr Ergebnis aus der StripAnleihe schmälern.

Aufgrund dieses Sachverhalts ist der Erwerb von ZinsStrips in Tiefzinsphasen bei einem vorzeitigen Verkauf im Zuge steigender Zinsen für Sie steuerlich also vorteilhafter als der von „normalen“ Zerobonds.

Checkliste: Ihre Vorteile mit ZinsStrips auf einen Blick

  • Machen Sie sich klar, dass es bei der Rendite Ihrer Kapitalanlage immer auf die Nettorendite ankommt, die Ihnen nach Abzug von Steuern tatsächlich verbleibt.
  • Daher sollten Sie gerade in der gegenwärtigen Tiefzinsphase alle Ihnen in diesem Zusammenhang zur Verfügung stehenden SteuersparStrategien nutzen.
  • Mit dem Erwerb von ZinsStrips sind Sie in der Lage, Ihre Nachsteuerrendite erheblich zu optimieren, indem Sie – ähnlich wie bei Nullkuponanleihen oder Zerobonds – die Auszahlung von Zinsen gezielt in die Jahre verlagern, in denen Sie gar nicht oder nur sehr niedrig besteuert werden.
  • Da Sie bei Fälligkeit eines Strips das eingesetzte Kapital zum Nominalwert von 100% zurückbekommen, können Sie unter Zugrundlegung des jeweils aktuellen Kurswerts einfach berechnen, wie hoch der Barwert sein muss, den Sie heute dafür anlegen müssen.
  • Wenn Sie sich auf ZinsStrips aus Anleihen der Bundesrepublik Deutschland beschränken, können Sie ganz sicher sein, dass Sie Ihr Geld nicht nur am Ende der Laufzeit zurück bekommen, sondern können Ihr angesammeltes Kapital einschließlich des bis dahin sich ergebenden Zinsanteils auch jederzeit zwischendurch an der Börse zu fairen Preisen zurückgeben.
  • Während Sie bei Nullkuponanleihen beziehungsweise Zerobonds häufig einen hohen Mindestbetrag anlegen müssen, um die Vorteile dieses Finanzinstruments wahrnehmen zu können, können Sie ZinsStrips schon in Kleinstbeträgen erwerben und diese ganz auf Ihre persönlichen Bedürfnisse als Anleger und Sparer abstellen.

1. Juli 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.