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Zinstief: Was Sie dagegen tun können

Seit Jahren befinden sich die Zinsen auf einem historischen Tiefstand.

Dies hat deutsche Sparer laut einer Studie in den Jahren von 2010 bis 2015 unglaubliche 190 Mrd. € gekostet.

Staaten sanieren Haushalte auf Kosten der Sparer

Das macht die Sparer zu den großen Verlierern der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB).

Die Gewinner sind hingegen die staatlichen Haushalte. Deren Finanzen werden durch Zinszahlungen erheblich weniger belastet.

Die Finanzierung über Mini-Zinsen für Sparer ist eine elegante Lösung, bedeutet sie doch wesentlich weniger Widerstand aus der Bevölkerung als unpopuläre Maßnahmen wie Steuererhöhungen oder Ausgabenkürzungen.

Es gibt eine kleine Gruppe, die von den Mini-Zinsen profitiert: Immobilien-Käufer, die in den vergangenen Jahren ein zinsgünstiges Darlehen aufgenommen haben.

Der große Rest zahlt allerdings drauf: sei es bei den mickrigen Zinsen auf Bankeinlagen oder der schwächelnden Rendite von Kapital-Lebensversicherungen.


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Ihre Auswege aus der Zins-Falle

Wenn Sie sich nicht mit den Mini-Zinsen der Banken zufrieden geben wollen, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als auf andere Investments auszuweichen.

Aktien bzw. Aktienfonds sind dabei nur eine (sehr sinnvolle) Möglichkeit.

Selbst ohne Kursgewinne erzielen Sie damit höhere Renditen als mit Mini-Zinsen. Denn die Unternehmen schütten einen Teil ihrer Gewinne in Form von Dividenden an ihre Aktionäre aus.

Allein mit diesen Dividenden kassieren Sie Renditen von 2 bis 5% jährlich – je nach Ausschüttungs-Freudigkeit des Unternehmens.

Für Einsteiger, die ihre Aktien nicht selbst auswählen wollen, ergibt eine Anlage in einen sogenannten Dividenden-Fonds Sinn. Hier sucht ein Profi für Sie die vielversprechendsten Aktien mit hohen Dividenden aus.

Falls Sie etwas mehr Sicherheit wünschen, kommen statt Aktien-Fonds sogenannte Mischfonds in Frage.

Diese legen das Geld der Anleger in verschiedene Anlageklassen an. Mit dabei sind auf jeden Fall Aktien und Zins-Papiere, manche Mischfonds investieren auch in Immobilien und Edelmetalle.

Mit Mischfonds im Depot sind Sie von einem Kurseinbruch am Aktienmarkt weniger stark betroffen.

Die Fondsmanager können die Aktienquote herunterfahren und das Geld zeitweise in Anlagen mit höherer Sicherheit stecken.

Außerbörsliche Zinspapiere sollten Sie hingegen meiden

Sie sind verlockend, aber (zu) riskant: Gerade in Zeiten von Mini-Zinsen klingen die Zins-Versprechen von Zinspapieren, die nicht an der Börse gehandelt werden, sehr attraktiv.

Sicherlich haben Sie schon einmal eine Werbung für solche Anleihen oder Genussscheine mit 5, 6 oder gar 8% Zinsen pro Jahr gesehen.

Allerdings haben solche Anlagen einen Haken: Das Risiko ist erheblich höher. Denn das Zins-Versprechen ist an die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens gekoppelt.

Bei einer Insolvenz des Konzerns erhalten Sie nicht nur keine Zins-Zahlungen mehr, Sie verlieren auch einen Großteil Ihres eingesetzten Kapitals.

Das haben in den vergangenen Jahren über 100.000 Anleger schmerzhaft erfahren müssen.

Da Sie als Außenstehender das Risiko einer Insolvenz kaum beurteilen können, rate ich Ihnen von solchen außerbörslichen Zinspapieren grundsätzlich ab!

24. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.