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Zukunftsmodell: Gemeinwohl-Ökonomie

Die vorherrschenden Wirtschafts-Systeme zielen einzig und alleine auf Gewinnstreben und Konkurrenz ab – und keineswegs auf das Allgemeinwohl.

Dabei werden Rücksichtslosigkeit, Verantwortungslosigkeit, Konkurrenz-Bekämpfung und Gier von den Märkten auch noch belohnt.

Kurzum: Es herrscht ein aggressives Gegeneinander anstatt einer weitflächigen Zusammenarbeit vor – Zeit also für ein anderes Wirtschafts-System!

Idee und Praxis einer neuen Wirtschafts-Ordnung

Der Unternehmens-Berater Paul Ettl und der Publizist Christian Felber, der an der Wirtschaftsuniversität Wien Alternative Ökonomie lehrt, initiierten eine solche neue Wirtschafts-Ordnung:

die sogenannte Gemeinwohl-Ökonomie.

Sie wissen bereits, dass diese schon in einigen europäischen Regionen und Unternehmen erfolgreich umgesetzt wurde und dass sich selbst die EU damit beschäftigt.

Gemeinwohl-Ökonomie: Humaner, sozialer, ökologischer und demokratischer

Der Gradmesser der Gemeinwohl-Ökonomie ist die Umsetzung der Gemeinwohl-Bilanzen; auf deren Beziehungs- und Verfassungs-Werte baut sie auf.


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Oder anders ausgedrückt: Sie hat eine humanere, sozialere, ökologischere und demokratischere Ökonomie zum Ziel – und zwar mit einem ganzheitlichen Ansatz, der all dies miteinander verbindet:

  • Wirtschaft,
  • Ethik,
  • Demokratie,
  • Gender
  • und Ökologie.

Die bestehende Wirtschafts-Ordnung soll an die zeitlosen Werte und Verfassungsziele angepasst werden. Darauf werden wir später noch genauer eingehen.

Gemeinwohl-Banken

Auch Banken sollen ihren Dienst an Wirtschaft und Gesellschaft wirksam erfüllen. D. h., dass ihre Ziele ebenfalls auf das Gemeinwohl ausgerichtet werden sollen.

Geld soll nicht mehr bloß Zweck sein, sondern Mittel zum Zweck. Das Geld- und Kreditwesen soll der Werte-Schaffung und der Befriedigung der Bedürfnisse aller Bewohner dienen.

Gemeinwohl ist das Ziel

In der neuen Wirtschafts-Ordnung ist nicht Geld und Kapital (also Gewinn) das Ziel, das lediglich als Wirtschaftsmittel angesehen wird, sondern das Gemeinwohl.

Schon der große griechische Philosoph Aristoteles unterschied dahingehend zwischen der Wirtschaftsweise der oikonomia, in der Geld ein Mittel ist, und der chrematistike, in dem Gelderwerb das Ziel ist.

In der Gemeinwohl-Ökonomie soll die wirtschaftliche Tätigkeit (öffentlich und privat) also dem Allgemeinwohl dienen.

Eigentum und Sozialpflicht

Vielleicht wissen Sie es: Im deutschen Grundgesetz (Artikel 14) wird das Eigentum in die Sozialpflicht genommen. Sprich: sein Gebrauch soll zugleich dem Wohl der Allgemeinheit dienen.

Auch in unserem Nachbarland Italien wird in der Verfassung das Ziel für die öffentliche und private Wirtschaft für das Allgemeinwohl festgelegt (Artikel 41).

Sie sehen also: Die Ansätze der alternativen Wirtschafts-Ordnung sind nicht etwa neu, sondern sogar in verschiedenen Verfassungen festgelegt.

Doch in der realen Wirtschaft wird dieses Gemeinwohl-Ziel nicht erreicht.

Unterschiedliche Wirtschafts-Gradmesser

Die zentralen Erfolgs-Indikatoren unserer Wirtschaft sind volkswirtschaftlich gesehen die Höhe des Bruttoinlandsprodukts (BIP), betriebswirtschaftlich der unternehmerische Finanzgewinn und die Finanzrendite bei Investitionen.

Die Gemeinwohl-Ökonomie will jedoch die Allgemeinwohl-Gradmesser mit Indikatoren bemessen. Dies sind z. B.:

  • Gesundheit,
  • Bildung und Teilhabe,
  • sozialer Zusammenhalt,
  • ökologische Stabilität,
  • Sicherheit
  • und sogar subjektives Wohlbefinden.

Diese Indikatoren, die vorab als wirtschaftliche Ziele definiert werden, könnten dann den tatsächlichen Erfolg einer Volkswirtschaft messen.

10. Januar 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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