Zusammenhang: Negativzinsen und Bargeldabschaffung

Der in den USA sehr einflussreiche frühere IWF-Chefökonom Kenneth Rogoff ist der Auffassung, dass wir wieder eine schwere Finanzkrise bekommen werden.

Dann bräuchten wir Negativzinsen von – 5 oder – 6 Prozent, um aus der Krise schnell wieder heraus zu kommen.

Das bedeutet für Sie, dass Negativzinsen insgeheim bereits in Planung sind und man nur noch auf eine Finanzkrise wartet, um sie auf breiter Front einführen zu können.

Doch Negativzinsen wären noch nicht das Schlimmste, viel schlimmer sind die dazu nötigen Bargeld-Verbote.

Negativzinsen sind zwangsläufig mit einer Bargeldabschaffung verbunden

Denn auch Rogoff weiß, dass man Negativzinsen nicht einführen kann, ohne dass die Anleger dann ihre Konten räumen und ins Bargeld flüchten.

Also plädiert er ganz vehement dafür, das Bargeld weltweit abzuschaffen.


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Als Vorwand dient ihm, wie allen anderen Befürwortern der Bargeldabschaffung auch, die Bekämpfung von Kriminalität und Steuerhinterziehung.

Doch in Wirklichkeit geht es um nichts anderes als eine Vorbereitung auf die Zeit nach dem nächsten Crash.

Nur mit einer starken Einschränkung des Bargeldumlaufs oder gar einer vollständigen Abschaffung des Bargelds bekommen die Notenbanken mit Negativzinsen weitere Handlungsmöglichkeiten, ohne einen Run auf die Banken zu riskieren.

Bargeldabschaffung als Fluchthindernis

Es ist daher zu befürchten, dass zeitgleich mit der nächsten Finanzkrise nicht nur Negativzinsen eingeführt werden, sondern mit dem Vorwand der Kriminalitätsbekämpfung in der Krise auch die Bargeldnutzung stark eingeschränkt wird.

Für Sie bedeutet das dann, dass Sie Ihr angelegtes Geld nicht mehr vor einer Bankenpleite dadurch retten können, dass Sie Ihre Einlagen bei Banken auflösen und ins Bargeld flüchten.

Bargeld war bisher die ultimative Rettung vor jeder Bankenkrise – diesen Weg will man Ihnen in Zukunft versperren.

Rogoff fordert die Europäische Zentralbank (EZB) sogar dazu auf, nicht nur, wie derzeit geplant, den 500-Euro-Schein, sondern auch die 200er und sogar die 100er Banknote abzuschaffen.

Am Ende sollen nur noch Scheine unter 20 Euro und Münzen beibehalten werden.

Achten Sie beim Bargeld auf kleine Stückelungen

Nach wie vor sollten Sie sich daher einen Bargeldvorrat halten, mit dem Sie mindestens 2 Monate Ihres derzeitigen Lebensstandards finanzieren können.

Um jedoch auch bei einer Bargeldeinschränkung in einer Krise handlungsfähig zu sein, sollten Sie dabei den Schwerpunkt auf kleine Stückelungen unter 20 Euro und auf Münzen legen.

Beachten Sie besonders die 20-Euro-Silbermünzen als Alternative zu Euro-Banknoten.

Diese Münzen bekommen Sie bei Bankfilialen oder der Deutschen Bundesbank zum Nennwert, also ohne Aufpreis.

Hier haben Sie dann nicht nur ein gültiges gesetzliches Zahlungsmittel in Händen, sondern auch noch eine Absicherung durch das enthaltene Silber.

1. Februar 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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