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Zur Person: Günter Hannich

Günter Hannich

ist Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz. Er ist unter anderem  auch häufig zu Gast bei n-tv. Günter Hannich ist Chefredakteur des Crash-Investors.

 

Günter Hannichs Crash-Investor

Der Crash-Investors ist ein außergewöhnlicher Börsenbrief, der in erster Linie auf Sicherheit setzt, um Ihr Vermögen vor einer Finanzkrise zu sichern. Doch auch die Rendite kommt im Crash-Investors nicht zu kurz: Im Krisenjahr 2008 – als die meisten Börsenbriefe rote Zahlen schrieben – konnten wir durch unsere ausgefeilte Krisensicherungsstrategie für die Leser einen Gewinn von 18 Prozent erwirtschaften.

Auch 2009 – als die Börse wieder nach oben ging – hatten wir 11 Prozent Gewinn und auch im Jahr 2010 konnten wir diesen Erfolg mit fast 20 Prozent Gewinn weiter ausbauen. An diesen Ergebnissen sehen Sie: Der Crash-Investors schützt nicht nur Ihr Vermögen vor Verlusten im Crash, sondern generiert auch  - egal in welcher Börsenphase wir uns befinden - eine deutlich überdurchschnittliche Rendite.

Im Gegensatz zu anderen Börsendiensten, die nur auf wenige Sektoren setzen, empfehlen wir 6 verschiedene Depots, um das Vermögen breit zu streuen. Nur durch eine breite Streuung und die Möglichkeit sofort Umschichtungen vornehmen zu können, ist es uns gelungen, auf jede Krise schnell zu reagieren und das investierte Vermögen zu schützen.

Unsere Depots sind wie folgt:

  • An erster Stelle steht hier unser Cash-Depot. Hier setzen wir vorwiegend auf Fremdwährungen, wie die Norwegische Krone und den Schweizer Franken. Diese Fremdwährungen – die auch als Fluchtwährungen in einer Krise gelten – steigen dann, wenn es zu Währungsproblemen im Euro- und Dollarraum kommt. Die kräftigen Zugewinne – vor allem beim Schweizer Franken – bestätigen dabei unsere Strategie.
  • An zweiter Stelle steht unser Anleihedepot: Hier setzen wir auf sichere, relativ kurz laufende Anleihen von sicheren Krisen-Gewinner-Unternehmen (KGU) oder soliden Staaten. Damit streuen wir einmal weiter das Vermögen und fahren im Vergleich zum Geldmarkt eine überdurchschnittliche Rendite ein.
  • An dritter Stelle steht unser größter Gewinnbringer, das Rohstoff-Depot. Hier setzen wir neben Edelmetallen vorwiegend auf Energiewerte wie Öl, Kohle und Gas. Das brachte uns seit 2008 hervorragende Gewinne von zeitweise über 200 Prozent beim Silber oder fast 100 Prozent bei den Ölinvestments.
  • An vierter Stelle steht unser Krisen-Gewinner-Unternehmens (KGU) Aktien Depot. Hier setzen wir auf Aktien von Unternehmen, welche auch in Krisenzeiten noch Gewinne einfahren, da sie eine breite Marktmacht besitzen und in Bereichen produzieren, welche auch in der schlimmsten Krise noch nachgefragt werden. Damit ist das Rückschlagrisiko dieser Unternehmen auch in einem Aktiencrash nach unten begrenzt. Gleichzeit jedoch erwirtschaften wir hier hervorragende Gewinne.
  • Das nächste Depot ist unser Krisen-Gewinner-Unternehmens (KGU) Dividenden Depot: Hier setzen wir wieder auf KGU-Unternehmen mit stabiler Gewinnlage, die gleichzeitig noch eine hohe Dividende ausschütten. Das bedeutet, dass wir an den Kurszuwächsen und den Dividenden verdienen, was Ihnen ein gutes Nebeneinkommen beschert.
  • Das sechste Depot ist unser Short-Depot: Hier sichern wir uns gegen einen Crash ab, indem wir auf Short-ETFs setzen, welche dann im Kurs steigen, wenn die Aktien fallen. Dieses Depot ist unsere "Versicherung" gegen den Crash.

Der Crash-Investors wird bei uns auch laufend an die sich wandelnde Krisenlage angepasst und optimiert. So können Sie auch zukünftigen Krisen recht entspannt entgegensehen.

 

Droht eine Deflation?

Günter Hannich ist der Experte für Deflation in Deutschland. Während kaum ein Experte sich heute mit der Deflationsgefahr auseinandergesetzt hat, versteifen sich fast alle Experten auf die eher harmlose Inflation.

Während die Gefahren einer Deflation nahezu unbekannt sind, ängstigen sich immer mehr Menschen vor einer im Vergleich dazu harmlosen Inflation. Gezielt lenken Massenmedien und Politik durch ihre Inflationspropaganda von den drohenden Gefahren einer Deflation ab. Insider und Superreiche bereiten sich seit Langem auf eine Deflation vor, weil sie wissen: Große Vermögen werden in Krisenzeiten gemacht.

Angesichts der medialen Begriffsverwirrung gerät völlig in Vergessenheit, dass jede Wirtschaftskrise automatisch zu einer Deflation führt. Die Menschen bereiten sich nun panisch auf eine angebliche Hyperinflation vor.

So werden die Anleger zielgerichtet mit der Inflationspropaganda in eine völlig falsche Richtung gelenkt. In der kommenden Deflation werden viele dann »auf dem falschen Fuß« erwischt und alles verlieren, was sie heute besitzen.

Ein unvorstellbares Desaster droht, wenn erst die deflationäre Abwärtsspirale in Gang gekommen ist. Dabei schaukelt sich die Deflation von selber immer weiter auf: Sinkende Unternehmensumsätze führen zu mehr Unternehmenspleiten und letztlich zu einer Massenarbeitslosigkeit, welche die Massenkaufkraft weiter senkt.

Durch die sinkende Massenkaufkraft sind die Menschen noch weniger in der Lage zu konsumieren, was weiter einbrechende Unternehmensumsätze und noch höhere Arbeitslosigkeit zur Folge hat.

In der Deflation wird es fast nur Verlierer geben. Es kommt zu Massenarbeitslosigkeit und Armut. Kriege und innere Unruhen drohen. Radikale Parteien werden die Situation für eine Destabilisierung des Staates nutzen. Wer das Phänomen Deflation in seiner Planung vergisst, wird schweren Schaden erleiden.

Umso wichtiger ist es für Sie, dass Sie sich auf die kommende Deflation richtig vorbereiten und verstehen, warum diese kommen wird und wie sie sich entwickelt.

Fatal ist, dass vor allem die Notenbank der Deflation hilflos ausgeliefert ist: Sie kann zwar Geld drucken, da aber kaum noch Kredite vergeben oder genommen werden, kommt dieses Geld nicht mehr in Umlauf.

Alles Geld drucken nutzt dann nichts mehr. Da in einer Deflation auch die Zinsen bei nahe 0 Prozent liegen, ist auch der Weg von Zinssenkungsmaßnahmen für die Notenbank versperrt.

Auch die Politik ist in einer Deflation machtlos: Weder 0 Prozent Zins, noch unzählige Konjunkturprogramme oder Geld drucken konnten beispielsweise in Japan die deflationären Gefahren auch nur ansatzweise eindämmen.

Im heutigen System gibt es dabei kein Mittel, um eine Deflation die einmal in Gang gekommen ist aufzuhalten.

Dies bedeutet für Sie ein radikales Umdenken bei Ihrer Zukunftsplanung. Wer heute klug handelt, hat die Möglichkeit, das Schlimmste für sich zu verhindern. Der Finanzexperte Günter Hannich versorgt Sie leichtverständlich mit dem notwendigen Wissen. Erfahren Sie in diesem Interview die Hintergründe zur Deflation und warum Sie viel gefährlicher als die Inflation ist.

 

Der kommende Euro-Crash

Günter Hannich gilt als Eurokritiker der ersten Stunde: Bereits seit 1996 argumentiert er gegen den Euro. Dabei wies er schon damals darauf hin, dass die ungeliebte Einheitswährung zu steigenden Spannungen in Europa führen wird, welche einen nicht aufzuhaltenden Zerfallsprozess in Gang setzen werden.

Um zu verstehen, warum eine einheitliche Währung in Europa scheitern muss, sehen wir uns einmal die wirtschaftliche Entwicklung auf dem Kontinent, beispielsweise die Lohnstückkosten, an.

Die Lohnstückkosten sind ein Maß dafür, wie viel Lohn in einer Volkswirtschaft investiert werden muss, um Güter zu produzieren. Wenn also ein Land im Vergleich zu einem anderen steigende Lohnstückkosten aufzuweisen hat, dann bedeutet das, dass es wirtschaftlich zurückbleibt.

Für den Kapitalinvestor ist solch ein Land weniger attraktiv, da die zu erwartenden Gewinne im Vergleich zu den Lohnkosten geringer sein werden, als in einem Staat mit nur geringer Lohnstückkostensteigerung.

In Europa entwickeln sich die nominalen Lohnstückkosten sehr stark auseinander. Während die von Deutschland relativ konstant waren, konnte für Frankreich ein starker Anstieg zwischen Mitte der siebziger und Mitte der achtziger Jahre festgestellt werden. Noch extremer sieht es für wirtschaftlich schwache Länder wie Spanien und Italien aus: Hier hält der Anstieg der nominalen Lohnstückkosten bis in unsere Zeit unvermindert an. Dies ist ein Indiz dafür, dass sich viele Staaten innerhalb Europas deutlich auseinanderentwickeln.

Trotz mehrjähriger Harmonisierung, konnten die strukturellen Unterschiede in Europa bis heute nicht beseitigt werden. Die Daten zeigen, dass es in den letzten Jahren zu keiner Annäherung der Mitgliedsstaaten der EU gekommen sei. Die Unterschiede in der Preisentwicklung seien sogar eher größer geworden. Die Differenzen seien auf erhebliche realwirtschaftliche Divergenzen in den Euroländern zurückzuführen.

Vor Einführung der gemeinsamen Währung konnten die auseinander laufenden Wirtschaftsentwicklungen dadurch stabilisiert werden, dass einfach die schwachen Länder ihre Währung abwerteten und damit wieder auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig waren.

Wechselkurse sind also ganz und gar nicht überflüssige, sondern nützliche, unbedingt notwendige Ausgleichsmechanismen, um Spannungen zwischen den Ländern abzubauen. Was passiert, wenn man einem schwachen Land plötzlich eine zu harte Währung überstülpt, konnte man an der D-Mark Einführung in der ehemaligen DDR erkennen.

Wenn nun der Euro alle Wechselkurspuffer beseitigt, dann können die schwächeren Staaten, wie beispielsweise Spanien, Italien oder Griechenland, nicht mehr ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Währungsabwertung sicherstellen und geraten in eine andauernde Rezession.

Dadurch ist das Land gezwungen, zunehmende Auslandsschulden aufzunehmen – allein, um die Importe sicherzustellen. Die Zinslast für die Kredite erwürgt dann die Nation zunehmend. Es kommt zu Massenarbeitslosigkeit, Unruhen und die starken Staaten (vor allem Deutschland) werden in die Pflicht genommen, zu "helfen".

Weil jedoch die Ungleichgewichte innerhalb Europas immer größer werden, so müssen die Transferlasten in die schwächeren Staaten auch immer gewaltigere Ausmaße annehmen. Schnell muss dann ein "Euro-Solidaritätszuschlag" eingeführt werden.

Es ist deshalb kein Wunder, dass ein Krieg in amerikanischen Fachkreisen im Bezug auf den Euro schon vor einiger Zeit für möglich gehalten wurde. So erklärte der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Martin Feldstein (Harvard Universität), dass die Einführung des Euro einen Krieg zwischen Deutschland und Frankreich provozieren könnte.

 

Staatsbankrott

Mit der Beinahe-Pleite von Griechenland in der Eurokrise, wird das Thema eines Staatsbankrotts eines der ehemaligen Schwachwährungsländer immer aktueller. Dabei wurde dieses Thema noch vor wenigen Jahren völlig ausgeblendet und selbst heute noch glauben viele Menschen, dass solch ein Ereignis nicht denkbar wäre.

Die Anleger haben sich heute viel zu sehr an die Rettungsmaßnahmen der letzten Jahre gewöhnt: Es entstand der Eindruck, dass ein Staatsbankrott ausgeschlossen wäre, da am Ende immer wieder irgendwer diese Nationen auffängt und "rettet".

Was hierbei jedoch vergessen wird, ist unser System: Ging es noch vor gut 10 Jahren in der Asienkrise 1998 um Größenordnungen im Milliardenbereich, müssen heute schon Billionen-summen aufgebracht werden, um einen Kollaps eines überschuldeten Staates auszuschließen.

Daran wird deutlich, dass die Summen, welche für Rettungsmaßnahmen aufgewandt werden müssen, immer größer werden. Diese ganzen Rettungspakete können also nur zeitweise eingesetzt werden, da sie bald so kostspielig sein werden, dass diese niemand mehr finanzieren kann.

Selbst das kleine Griechenland kann inzwischen nur noch mit einem immensen Aufwand und hunderten von Milliarden Euro Bürgschaften vor dem Bankrott gerettet werden. Noch viel schlimmer wird es kommen, wenn erst einmal die größeren der ehemaligen Schwachwährungsländer, wie Italien oder Spanien vor dem Bankrott stehen.

Dabei ist solch ein Ereignis im falsch konstruierten Eurosystem nicht eine Frage "ob", sondern nur "wann" es dazu kommen wird. Der Euro verhindert, dass sich diese Länder über freie Wechselkurspuffer und Währungsabwertungen schützen können. So bauen sich nun im Euroraum Spannungen auf, die zu einer enormen Verschuldung der ehemaligen Schwachwährungsländer führen. Das kann letztlich nur in einem Kollaps dieser Länder enden.

Dazu kommt, dass unser weltweites Finanzsystem völlig falsch konstruiert ist: Unser Geldsystem baut heute auf Schulden auf. Über den Zins wachsen diese Schulden jedes Jahr weiter an – eine endgültige Tilgung ist unmöglich, da sie ansonsten zu einer Vernichtung der den Schulden gegenüberstehenden Geldvermögen führen würde.

So häuft heute jedes Land der Welt Schulden an, nur um seine Zinsen zahlen zu können. Da ist es kein Wunder, dass solch ein System bisher kaum je älter als 2 Generationen wurde, bevor es wieder durch eine Krise mit nachfolgendem Krieg in sich zusammenfiel.

Aus diesem Grund werden auch alle Sparpakete in den überschuldeten Ländern wirkungslos bleiben: Ohne steigende Schulden – allein um die Zinslast tragen zu können – kann heute kein Land existieren. Sparmaßnahmen führen dazu, dass die Wirtschaft dort deflationär zusammenbricht und dann erst Recht der Bankrott droht.

Auch in der Weltwirtschaftskrise 1930 versuchte der berüchtigte Reichskanzler Brüning, Deutschland vor dem Kollaps zu bewahren, indem er Sparmaßnahmen durchsetzte und die Löhne senkte. Resultat war aber dabei nicht die Rettung des Landes, sondern sein Untergang.

Nicht viel besser wird es heute mit den überschuldeten Euro-Ländern gehen.

 

Günter Hannichs Crash-Investor-PREMIUM

Der Crash-Investor-PREMIUM ist ein exklusiver Börsenbrief für einen kleinen Kreis privater Anleger und dient für die meisten Anleger als Ergänzung zum Crash Investor. Während der Crash-Investor hauptsächlich auf Sicherheit setzt, geht der Crash-Investor-PREMIUM vorwiegend auf die Optimierung der Rendite ein.

Im Crash-Investor investieren wir überwiegend langfristig und sichern durch unsere flexible Strategie und breite Diversifikation Ihr Vermögen gegen alle erdenklichen Krisengefahren ab. Im Crash-Investor-PREMIUM hingegen setzen wir auf laufende Trends und nutzen diese dazu, möglichst hohe Gewinne zu erwirtschaften.

Die Haltedauer der Investments ist dabei deutlich kürzer als im Crash-Investor und auch spekulativer angelegt. Um die möglichen Verluste zu begrenzen, fahren wir hier ein sehr gut durchdachtes Risikomanagement und verkaufen Wertpapiere, bevor sie zu sehr ins Minus laufen.

Diese ausgefeilte Gewinn-Strategie brachte uns im Schnitt einen Gewinn von 40 Prozent pro Investment. Die Spitze liegt sogar bei über 400 Prozent bei einem Silber-Optionsschein.

Während wir im Crash-Investor ausschließlich in sichere Geldanlagen investieren, gehen wir im Crash-Investor-PREMIUM auch in riskantere Wertpapiere, mit deutlich größerem Steigerungspotential, wie beispielsweise Optionsscheine.

Im Crash-Investor-PREMIUM nutzen wir oft auch kurzfristige Trends: Wenn etwa Aktien in einem grundsätzlich fallenden Markt kurzfristig steigen, dann investieren wir hier, um damit kurzfristige Gewinne zu erwirtschaften.

In diesem Börsenbrief suchen wir dabei ständig nach Sondersituationen und investieren begrenzte Zeit darin, um Gewinne mitzunehmen.

Vor allem Rohstoffe bescherten uns im Crash-Investor-PREMIUM große Gewinne: Kaum in einem anderen Bereich sind heute solch großen Renditen zu erwirtschaften, wie gerade hier. Deshalb ist auch der Rohstoff-Anteil im Crash-Investor-PREMIUM überdurchschnittlich groß.

Auch Investments in Währungen waren bisher sehr erfolgreich: So konnten wir mit einem Put auf den US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken einen Gewinn von 50 Prozent erwirtschaften.

Je bewegter und instabiler die Zeiten werden, umso mehr Möglichkeiten ergeben sich dabei für den Crash-Investor-PREMIUM. Das bedeutet, dass vor allem in Krisenzeiten dieser Börsendienst die höchsten Gewinne erwirtschaften kann. Die Vergangenheit hat aber ebenso gezeigt, dass unabhängig davon ob die Börsen nach oben oder nach unten tendieren der Cash Investor PREMIUM starke Renditen aufweisen kann.

Mit seiner Gewinnoptimierung richtet sich der Crash-Investor-PREMIUM in erster Line an Bezieher des Crash-Investors: während der Crash-Investor die sichere Basis bietet, dient der Crash-Investor-PREMIUM dafür mit noch freiem Geld die Rendite ihres Vermögens zu steigern.

Als Investment empfehlen wir 70 Prozent des Vermögens in den Crash-Investor und 30 Prozent in den Crash-Investor-PREMIUM zu investieren. In dieser Kombination sichern Sie einmal Ihr Vermögen gegen einen Crash ab und fahren gleichzeitig noch eine hohe Rendite ein.

 

Podiumsdiskussion auf der Invest 2012

Auf der Invest 2012 in Stuttgart war GeVestor natürlich wieder mit vielen Experten, Chefredakteuren und interessanten Vorträgen vertreten und selbst am heimischen Computer konnte man live dabei sein. Doch das beherrschende Thema allerorten war natürlich die Schuldenkrise in Europa. Dazu moderierte Heiko Böhmer eine interessante und weitreichende Podiumsdiskussion mit den Chefredakteuren Günter Hannich, Rolf Morrien und Dr. Michael Grandt, bei der hitzig diskutiert wurde. Nun, da Griechenland nicht mehr zu retten scheint und der Euro-Austritt ernsthaft in den Medien angekommen ist, fragten sich unsere Experten, welcher Staat als Nächstes stürzen könnte.

Die Meldung vom vorigen Abend entlarvt schnell das gefährdetste Mitglied der Eurozone: Spanien.

Erst am Abend vorher wurde das Bonitätsrating Spaniens auf BB+ gesenkt. Grund genug, sich Sorgen zu machen. Denn trotz einer vergleichsweise geringen Staatsverschuldung von 70% sieht die Zukunft alles andere als rosig aus. Nicht nur, dass die Arbeitslosigkeit extrem hoch ist und die Verschuldung dieses Jahr wohl noch 80% erreichen wird, so wird auch geschätzt, dass die spanischen Banken 2012 noch mindestens 50 Milliarden Euro brauchen werden. Unsere Experten erwarten jedoch, dass noch viel mehr gebraucht werden. Und es ist auch fraglich, ob der Rettungsschirm überhaupt ausreichen würde, um einen Sturz Spaniens aufzufangen.

Aber auch Italien macht dem Euro zu schaffen. Mit einer exorbitant hohen Staatsverschuldung fragen sich viele, wie lange die Bargeldreserven noch reichen. Unsere Experten spielten deswegen schon mal einen solchen Fall durch: Was genau passiert, wenn Spanien oder Italien zusammenbrechen? Wer muss dann als Nächstes aufgeben? Wäre das das Ende des Euro? Und was erwartet uns hier in Deutschland: die Rückkehr zur D-Mark? Und was wäre dann mit all den übriggebliebenen Schulden? Besonders heiß diskutiert war dabei die Frage, ob wir uns nun auf eine Inflation oder doch auf eine Deflation einstellen sollten.

Aber die GeVestor-Experten wollen keine Propheten des Untergangs sein. Sie gaben hilfreiche Tipps, wie man sich als Privatanleger schützen kann, ob nun Immobilien tatsächlich dem Vermögensschutz dienen oder nicht, welche Edelmetalle dabei helfen können und ob ausländische Währungen eine Alternative sein können. Und sie untersuchten, welche positiven Signale man aus der Schuldenkrise orten kann.

Doch nicht nur Europa kämpft zur Zeit mit den Schulden: die GeVestor-Experten wagten einen kritischen Blick über den Tellerrand und in Richtung Amerika. Denn auch wenn alle Aufmerksamkeit zur Zeit auf Europa liegt, die USA sind alles andere als schuldenfrei. Und immerhin gibt es mit China einen wichtigen Geschäftspartner Deutschlands, der auch so manches Problem auf sich zukommen sieht.

Zum Abschluss einer informativen Diskussion standen Günter Hannich, Rolf Morrien und Dr. Michael Grandt dann noch den Zuschauern Rede und Antwort.

 

Lesertreffen auf der Invest 2012

Was erwartet Sie? Eurozerfall, Deflation und Überwachungsstaat

 

Beim dem gut besuchten Lesertreffen des Crash-Investors von Günter Hannich am 28. April 2012 ging es diesmal wieder um sehr interessante Themen: "Was erwartet Sie? Eurozerfall, Deflation und Überwachungsstaat".

Günter Hannich legte dabei logisch nachvollziehbar dar, dass der Euro in jedem Fall zerbrechen wird. Die Staaten in Europa sind viel zu ungleich, als dass sie unter einer Einheitswährung dauerhaft stabil wirtschaften könnten. Schon die Entwicklung der Lohnstückkosten in Europa vor der Euroeinführung zeigt ganz deutlich, dass ein Europa mit dem Euro nicht funktionieren kann. Die Lohnstückkosten für Deutschland sind dabei seit Jahrzehnten relativ konstant, während sie für ehemalige Schwachwährungsländer wie Spanien, Italien oder Griechenland massiv ansteigen. Das bedeutet, dass diese Länder immer höhere Löhne für ein produziertes Gut bezahlen und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt einbüßen. Früher werteten diese Länder ihre Währung ab und wurden damit für das Ausland wieder billiger und attraktiver – damit konnten sie wieder auf dem Weltmarkt konkurrieren. Jetzt jedoch verhindert der Euro einen solchen Anpassungsmechanismus und die ehemaligen Schwachwährungsländer gleichen ihre Defizite mit Schulden aus.

Das ist der Grund, warum die Handelsbilanzen in Europa massiv auseinander divergieren: Während Deutschland einen massiven Handelsbilanzüberschuss zu den meisten anderen Staaten hat, wachsen die ihnen gegenüberstehenden Defizite bei den ehemaligen Schwachwährungsländern immer weiter. Das führt zu einer massiven Auslandsverschuldung – die Ursache der gegenwärtigen Euro-Schuldenkrise.

Doch Günter Hannich erklärte auch, warum es ein Fehler ist, jetzt anzunehmen, diese Krise würde zu einer Inflation führen: Am Ende müssen die Schulden zurückgezahlt werden – das führt dann dazu, dass das ganze Kapital in den Schuldendienst fließt und für Konsum und Wirtschaft kein Geld mehr übrigbleibt. Die Folge davon ist eine Deflation, ein Geldentzug aus der Wirtschaft. Das bewirkt eine reale Aufwertung der Schuldenlast und damit den Ruin von vielen Unternehmen, Staaten und Privathaushalten.

Günter Hannich weist dabei darauf hin, dass noch nie eine Inflation angekündigt wurde – immer kam sie für alle völlig überraschend. Allein das zeigt, dass es heute keine Inflation geben wird, wenn die Meisten kaum noch ein anderes Thema kennen. Hier soll der Anleger auf eine falsche Fährte geführt werden und vom eigentlichen Problem Deflation abgelenkt werden.

Als Folgen es ganzen Desasters sieht Günter Hannich einen Überwachungsstaat kommen: Schon heute wird der Bürger vielfältig in seinem Leben kontrolliert: Da werden Bewegungsprofile durch Handys aufgezeichnet, werden Käufe rückverfolgbar, indem immer mehr Leute mit Geldkarten bezahlen. Dazu kommen noch vielfältige technische Neuerungen, wie immer mehr Kameras auf der Straße oder sogar Drohnen, welche permanent aus der Luft unbemerkt alles beobachten. Wie die Geschichte zeigt, endet so eine Überwachung nicht selten in einer Diktatur.

Die Fragen der Leser im Anschluss an die Veranstaltung zeigten, wie hoch das Interesse an der Thematik ist und wie gut sich die Leser mit dem Crash-Investor vor dem kommenden Crash absichern.

 

Invest 2012 - Streigespräch

Im Streitgespräch zwischen dem Deflationsexperten Günter Hannich und dem Börsenexperten Rolf Morrien ging es um 2 entscheidende Fragen:

Stehen wir vor einer Deflations- oder vor einer Inflationskrise? Und steigt der DAX inflationsbedingt auf 10.000 Punkte oder fällt er in der Deflation auf 1.000 Punkte?

Wohin steuert der Dax?

Diese beiden Fragen werden darüber entscheiden, ob Anleger in den nächsten 10 Jahren ihr Vermögen schützen und sogar noch ausbauen können, oder auf der Verliererseite stehen.

Einig waren sich Hannich und Morrien, dass Gold und Öl in Krisenphasen ein gutes Basis-Investment sind.

Gold ist der klassische "sichere Hafen" und der Öl-Preis erreicht Höchstwerte erfahrungsgemäß genau dann, wenn sich geopolitische Krisen entwickeln.

Bei der Aktiengewichtung kamen die beiden Experten erwartungsgemäß nicht auf einen gemeinsamen Nenner.

Aktien ins Depot: Ja oder Nein?

Während Günter Hannich nur einige wenige Aktien ins Depot aufnehmen würde, spricht sich Rolf Morrien für eine klare Übergewichtung aus. Sein Argument:

Aktien sind Sachwerte und können dabei helfen, das Vermögen in die neue Währungs-Epoche zu retten. Hannich weist dagegen darauf hin, dass die Aktienkurse in der Krise leiden werden.

Daher kommen nur dividendenstarke Werte in Frage, die für ein Zusatz-Einkommen sorgen.

Wie steht es mit dem deutschen Immobilienmarkt?

Sehr unterschiedlich bewerten Hannich und Morrien auch die Chancen am deutschen Immobilienmarkt.

Günter Hannich warnt vor einer Immobilienblase. Seine Befürchtung: Viele Anleger werden ihr letztes Geld aus Angst vor einer Inflation in dieser Immobilienblase versenken.

Doch gerade Immobilien sind für den Staat am besten zu greifen, können beliebig besteuert oder sogar enteignet werden.

Morrien warnt auch vor den überhitzten Immobilienmärkten in einigen Großstädten wie München oder Hamburg, hält jedoch privates Wohneigentum für eine solide Basis.

In der Krise wird es nach seiner Einschätzung Zusatzbelastungen für Immobilienbesitzer geben (Lastenausgleich), diese werden sich jedoch im Rahmen halten, da auch viele Politiker Immobilien-Besitzer sind und diese sich nicht selbst enteignen werden.

Inflation oder Deflation?

Die Frage nach Inflation und Deflation entwickelte sich zum heißen Rededuell. Ausgangspunkt war der Schuldenberg, der die Staaten immer stärker in die Krise treibt.

Die Geschichte zeigt, dass es 2 unterschiedliche Wege gibt, den Schuldenberg abzutragen. Hannich geht davon aus, dass es den großen Schuldenschnitt geben muss. Die Schulden werden einfach ersatzlos gestrichen.

Diese Maßnahme führt zwangsläufig zu einer Deflation mit den bekannten Folgekrisen.

Morrien erwartet dagegen, dass Regierungen und Notenbanken das Problem mit der Notenpresse beseitigen und den Schuldenberg weginflationieren. Verlierer sind dann die Besitzer von Geldvermögen und Geldforderungen.

So unterschiedlich die Lösungsansätze auch sind, am Ende gibt es eine Gemeinsamkeit:

Inflation und Deflation zerstören die Währung. Der Euro wird nicht über Nacht verschwinden, aber auf Dauer muss es eine neue Lösung geben.

 

Fragerunde nach dem Battle

Nach einem spannenden und intessanten Streitgespräch zwischen unsere beiden GeVestor-Experten Günther Hannich und Rolf Morrien hatten die Zuschauer am Ende noch Gelegenheit gezielte Fragen zu stellen.

Folgende Fragestellungen sind hierbei intensiv besprochen worden:

  • Was passiert, wenn eine Währung kippt?
  • Welche Entwicklungen erwarten Sie beim Öl-Preis?
  • Welche Rolle spielen die Derivate bei einer Deflation oder Inflation?
  • Auf welche Szenarien müssen wir uns jeweils bei einer Inflation bzw. Deflation einstellen?
  • Rechnen Sie in Deutschland mit einer Währungsreform?
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