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Online-Banking: Wie sicher ist das Web-Verfahren?

von David Gerginov

Sind Sie schon online oder zögern Sie noch? Online-Banking geht schnell und einfach. Doch wie sicher ist das Verfahren eigentlich? > Mehr

Bank & Geld

Ohne Gebühren Geld abheben im Ausland? Das sind die Tricks

von David Gerginov

Mit der richtigen Kreditkarte oder der heimischen Bankfiliale im Ausland sparen Reisende Gebühren, die sonst beim Geld abheben entstehen. > Mehr

Bank & Geld

Niederlage für Banken: Tan-Gebühren sind teilweise unzulässig

von David Gerginov

Nur noch bei tatsächlich durchgeführter Transaktion dürfen Banken Gebühren für per SMS versendete Tan-Nummern berechnen. > Mehr

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Bank & Geld

Zinswende ist nicht in Sicht: Was bedeutet das für Anleger?

von Alexander Mittermeier

Die Zinswende in der EU lässt weiter auf sich warten, Anleger müssen sich wohl noch länger mit niedrigen Zinsen abfinden. > Mehr

Bank & Geld

Die FinTech-Branche unter der Lupe: Das sind die großen Player

von Volker Gelfarth

Das Thema „mobiles Bezahlen“ wird in der hochtechnisierten Gesellschaft immer wichtiger, doch der Markt ist hart umkämpft. > Mehr

Bank & Geld

Deutsche beim Sparen Weltmeister – aber wenig Vermögenszuwachs

von Peter Hermann

Mit ca. 5,6 Billionen € befindet sich das private Vermögen in Deutschland auf Rekordniveau. Allerdings lässt das Wachstum zu wünschen übrig. > Mehr

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Bank & Geld

Wo gibt es die höchsten Zinsen? Tagesgeld, Festgeld und Sparbuch

von Peter Hermann

Sparer haben in der Niedrigzinsphase nicht viel zu lachen. Vergleichen ist unabdingbar. Wo gibt es die höchsten Zinsen? > Mehr

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Bank und Geld: Das ewige Lied der Geldschöpfung

Bank und Geld gehört ebenso zu den weltweit unumstößlichen Paarungen wie Vermögen und Steuer.

Doch besonders finanzinteressierten Anlegern sollte bewusst sein, welche Wechselwirkungen zwischen den Institutionen und der Währung existieren.

Wie Banken Geld erschaffen

Das wichtigste Privileg gleich zu Beginn: Banken können Geld schöpfen, also aus dem Nichts heraus entstehen lassen.

Diese Funktion ist in einer Marktwirtschaft zwar von besonderer Bedeutung, hat unkontrolliert genutzt aber auch ihre Schattenseiten.

Alles beginnt mit der Mindestreserve bei der Zentralbank. Dabei handelt es sich um eine minimale Geldmenge, die von jeder Geschäftsbank bei der EZB hinterlegt werden muss, um im Krisenfall verfügbar zu sein.

In Europa ist diese Mindestreserve auf 2% des gesamten Buchgeldes festgelegt, das die Geschäftsbank ihren Kunden gutgeschrieben hat.

Mit anderen Worten: Lediglich 2% der gutgeschriebenen Summe muss tatsächlich vorhanden sein, alles Weitere wird auf dem Papier bzw. im Computersystem geschaffen.

Wenn eine Bank einem Kunden also einen Kredit über 20.000 Euro bewilligt, muss sie davon nur 400 Euro wirklich besitzen und auf ihrem Zentralbankkonto hinterlegen, der Rest entsteht erst in diesem Moment.

Wie jeder weiß erheben Banken Gebühren in Form von Zinsen für verliehenes Geld. In diesem Fall kann die Bank aber nicht nur Zinsen auf die vorher schon existenten 400 Euro erheben, sondern auf die gesamte Kreditsumme von 20.000 Euro.

Die Mindestreserve bei der EZB

In einem anderen Fall wird es beim Thema Bank und Geld aber noch interessanter. Nehmen wir einmal an, die Bank verfügt für ein sehr großes Darlehen gar nicht über die entsprechende 2%-Mindestreserve bei der Zentralbank.

In diesem Fall kann sie den Kredit trotzdem an den Kunden vergeben und leiht sich die fehlende Reserve selber wiederum von der EZB.

Die Geschäftsbank zahlt dann natürlich ebenfalls Zinsen dafür (den so genannten Leitzins), sorgt aber dafür, dass ihre Zinseinnahmen durch den Kunden höher ausfallen.

Selbst wenn also nicht einmal die Sicherheitsreserve vorhanden ist, kann eine Bank Geld aus dem Nichts erschaffen und für dieses neu erschaffene Geld Zinsen erheben.

Dieses System hat zur Folge, dass es generell wesentlich mehr Buchgeld als reales Bargeld gibt. Sollte es zum theoretischen Fall kommen, dass fast alle Kunden ihr gesamtes Vermögen ausgezahlt bekommen möchten, so würde das nicht funktionieren.

Es gibt nicht genügend Bargeld

Auch wenn die Banken also suggerieren, dass jeder Kunde allzeit sein Geld abheben könnte, sind die tatsächlich sehr interessiert daran, dass möglichst alle Geschäfte nur digital im System abgewickelt werden und niemand das Bargeld sehen möchte.

Wie Sie sehen ist das wechselseitige System von Banken und Geld recht komplex und fußt auf einigen Grundlagen, die den logischen Intuitionen der Bürger zuwiderlaufen.

Hier auf GeVestor finden Sie zahlreiche Artikel und Videobeiträge zu weiteren Hintergründen und Mechanismen.

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