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Unbenanntes Dokument Unseriöse Aktientipps – Hier ist Ihr Geld in Gefahr

 

Sie haben gerade einen kostenlosen „heißen“ Aktientipp per E-Mail von einem unbekannten Absender erhalten und überlegen in die Aktie einzusteigen? In diesem Fall ist größte Vorsicht angebracht. Betrüger nutzen diese Masche gerne, um die Kurse ihrer eigenen Aktien in die Höhe zu treiben. Es versteht sich von selbst, dass diese Aktientipps nichts wert sind.

 

Das Internet eignet sich optimal zur schnellen Verbreitung von Informationen. Leider versuchen auch immer wieder Menschen sich auf Kosten Anderer zu bereichern. Ein beliebter Betrugsversuch sind so genannte „Pusher-Mails“. Diese werden wahllos an möglichst viele E-Mail-Adressen geschickt. Darin werden windige Aktien mit blumigen Formulierungen wie „die nächste Kursrakete“ oder „1.000% Gewinn-Chance“ in den Himmel gelobt.

 

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Absender der E-Mail hat Aktien im Vorfeld selbst gekauft

 

Der Sinn der Sache: Der Absender der E-Mail hat die Aktie im Vorfeld selbst gekauft und versucht nun deren Kurs nach oben zu pushen. Dafür sucht er sich möglichst kleine Werte mit geringen Umsätzen aus. Zumeist handelt es sich dabei um ausländische Werte, deren Aktien im Centbereich notieren.

 

Leider fallen immer noch (zu) viele Anleger auf diesen Trick rein. Wenn die Nachfrage nach der Aktie dann stark steigt, steigt auch der Kurs entsprechend deutlich an und der Absender streicht den Gewinn ein.

 

Fast immer ein Verlustgeschäft für leichtgläubige Anleger

 

Die wenigen, die früh einsteigen (möglichst schon vor der Empfehlung) machen mit solchen Aktien Gewinne, fast alle anderen Anleger jedoch Verluste. Denn sobald alle leichtgläubigen Anleger eingestiegen sind, kann es nur noch nach unten gehen. Und dies tut es mit Sicherheit auch. Denn wenn die Kurse anfangen zu bröckeln, gibt es kein Halten mehr. Wie auch, wenn keiner diese völlig überteuerte Aktie mehr kaufen will?

 

Diese Masche ist in den vergangenen Jahren ständig weiterentwickelt worden. Teilweise geben die auf diese Weise beworbenen Unternehmen bzw. ihre großen Anteilseigner solche Mails sogar in Auftrag. Die Bezahlung erfolgt mit Aktien des Unternehmens. Ein Blick ins Kleingedruckte der Mails (Disclaimer) offenbart manchmal diese Tatsache, oftmals wird der Hinweis allerdings einfach weggelassen.

 

So erkennen Sie unseriöse E-Mail-Aktientipps

 

Glücklicherweise lassen sich solche unseriösen Pusher-E-Mails lassen mit gesundem Menschenverstand erkennen. Alles was Sie tun müssen, ist sich zu fragen, wie der Absender sein Geld verdient. Mit einem Produkt, das selbst nichts kostet und in dem auch keine Werbung geschaltet wird, kann kein Geld verdient werden. Es sei denn, der Absender versucht es als „Pusher“.

 

Sollte Ihnen dann noch der Absender unbekannt sein und es sich bei der empfohlenen Aktie um einen Pennystock (eine Aktie mit einem Kurs unter einem Euro) handeln, ist die Wahrscheinlichkeit für eine Pusher-Mail sehr groß.

 

Wenn Sie also in Zukunft solche kostenlosen „Analysen“ per Mail erhalten, in denen Aktien mit geringem Börsenwert von unbekannten Absendern in den Himmel gelobt werden, lassen Sie lieber die Finger davon. Ihr Geld wird es Ihnen danken.

 

Börsenbriefe: Eine Investition, die sich für Sie lohnt

 

Selbstverständlich sollten Sie sich durch einige wenige schwarze Schafe nicht von Investitionen in Aktien abhalten lassen. Aktien sind bekanntlich die renditestärkste Form der Geldanlage und gehören daher in jedes gut zusammengestellte Depot.

 

Falls Sie Empfehlungen zu Aktien haben wollen, von deren Kursgewinnen Sie und nicht die Tippgeber profitieren, sollten Sie ein Abonnement eines Börsenbriefs in Betracht ziehen. Dies kostet zwar erst einmal etwas Geld, zahlt sich jedoch schnell für Sie aus, wenn Sie dadurch ein Vielfaches des Abopreises an Gewinnen wieder reinholen.

 

Die Börsenbriefredakteure unterliegen strengen Vorschriften, die durch Verlage und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht kontrolliert werden. Das schließt eine Bereicherung mit unseriösen Anlageempfehlungen auf Ihre Kosten aus. Vielmehr sind auch die Börsenbriefredakteure daran interessiert, dass Sie mit den Empfehlungen Gewinne machen. Schließlich wollen sie Sie nicht als Leser verlieren. Eine klassische Win-Win-Situation, die sich für Ihr Depot auszahlt.

 

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