„Das legendäre Streitgespräch“: Die Höhepunkte aus Berlin

ein Beitrag von Günter Hannich

Heute möchte ich Ihnen etwas ganz Besonderes vorstellen. Am vergangenen Wochenende fand in Berlin der dortige Börsentag statt. Wir von GeVestor haben dort das traditionelle Streitgespräch mit Rolf Morrien erstmals veranstaltet.

Das war die eine Premiere dieser Diskussionsrunde. Die andere bestand darin, dass ich per Skype in die Diskussion zugeschaltet wurde. Durch die zahlreichen Probleme rund um die Flugsituation in Deutschland war es mir nicht möglich, persönlich nach Berlin zu kommen.

Doch für die Zuhörer war es denn auch wieder eine spannende Veranstaltung, bei der einmal mehr klar wurde, in welchen großen Positionen sich der Aktienexperte Rolf Morrien und ich als Krisenexperte deutlich unterscheiden.

Nullzinsphase wird mit Crash enden

Genau diese Unterschiede und aber auch die Gemeinsamkeiten möchte ich Ihnen heute etwas näher vorstellen. Zu Beginn ging es um die aktuelle Marktlage rund um die Nullzinsen, die wir derzeit erleben. Auf Veranstaltungen wie dem Berliner Börsentag sind viele Investoren zu finden, die eben aktuell einen Anlagenotstand erleben und auch auf diesen Veranstaltungen konkrete Empfehlungen erwarten.

Für mich ist auch klar, dass die Phase der Nullzinsen nicht ewig andauern wird. Doch das Ende dieser Phase wird sicherlich in einem Crash enden. Jetzt tauchen immer weitere Schätzungen auf, was dann bei wieder steigenden Zinsen auch bei den Aktienmärkten passieren kann. Laut aktueller Daten würde eine Zinsanhebung um 1,5 % ein Abwärtspotenzial von rund 30 % bei großen Indizes freisetzen. Doch meine Einschätzung nach wäre das nur der Anfang.

Rolf Morrien erwartet weiter steigende Kurse. Laut seiner Argumentation sind Aktien mehr oder weniger alternativlos und deshalb werden weiterhin große Summen in Aktien fließen. In 2-3 Jahren hält er so neue Rekordstände beim DAX für durchaus möglich.

Hier sehen Sie schon einen großen Unterschied zwischen der allgemeiner Einschätzung des Aktienexperten Morrien und mir. Die setzt sich dann auch weiter fort bei der Einschätzung der einzelnen Anlageklassen.

Vorsicht bei Immobilien – Preise werden massiv einbrechen

So befindet sich meiner Einschätzung nach der deutsche Immobilienmarkt ganz klar in einer Blase und in der Spitze ist mit hohen zweistelligen Preiseinbrüchen zu rechnen. Meine Warnung lautet daher weiterhin: Halten Sie sich vom Immobilienmarkt fern – außer es geht um selbst genutzte Immobilie.

Nach Einschätzung von Morrien sind drei wichtige Bedingungen für das Vorhandensein einer Immobilienblase in Deutschland nicht erfüllt, dennoch rät auch er von neuen Investments bei Immobilien ab.

Eine weitere Gemeinsamkeit ist unsere Einschätzung bei den Edelmetallen, die wir beide für absolut notwendig erachten. Unterschiede ergeben sich jedoch in der genauen Umsetzung. Meiner Einschätzung nach ist es ratsam, nur auf physische Edelmetalle zu setzen. Rolf Morrien hingegen setzt zum einen auf physische Edelmetalle, aber auch auf andere Anlageformen in diesem Segment wie Minenaktien.

An dieser kurzen Gegenüberstellung erkennen Sie schon, dass es beim Vermögensaufbau zwischen Rolf Morrien mir doch einige Gemeinsamkeiten gibt, wobei die grundsätzliche Einschätzung der aktuellen Marktlage doch extrem unterschiedlich ausfällt.

Einen Mitschnitt zum Battle finden Sie in wenigen Tagen auf gevestor.de

Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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