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10 Euro Silbermünze aus Nickel und Kupfer: Der Bund muss sparen

Der Schwindel in der Politik hat eine neue Stufe erreicht: Aus den deutschen Silbermünzen werden still und heimlich Nickel- und Kupfer-Münzen.

Die Legierung aus den vergleichsweise günstigen Metallen soll die bisherigen 10 Euro Silbermünze ablösen.

Grund für die Änderung ist der haussierende Silberpreis. Heute hat das Edelmetall mit einem Preis von 42,80 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) ein neues 31-Jahre-Hoch erreicht.

Auch Gold verteuerte sich und erreichte mit 1487,39 Dollar sogar ein neues Allzeithoch.

Erst USA, jetzt Deutschland – Bei den Münzen wird getrickst

Der Schlussgong hat schon mehrfach von der rasanten Silberpreisentwicklung und den Folgen für die Silbermünzen-Hersteller berichtet.

Seit der Kursrally des Edelmetalls haben schon die USA und Österreich die Produktion der Silbermünzen zeitweise gestoppt.


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In Deutschland wurde zunächst nur der Silber-Anteil von 925er auf 625er Silber reduziert (925er Silber bedeutet: 92,5% Silberanteil pro Münze).

Nur 3 Monate nach der Herabsetzung des Silberanteils kommt jetzt das Aus für die deutschen Silbermünzen.

Denn selbst der Materialwert der 625er-Silbermünzen hat mittlerweile den Nennwert von 10 Euro erreicht.

Wenn der Silberpreis weiter steigt, müsste das Bundesfinanzministerium bei jeder Münze draufzahlen. Um das zu verhindern, wird zukünftig der Silberanteil auf 0% zurückgefahren.

Silbermünze mit 100%-Kapitalschutz

Die Meldung sorgte unter den Silbermünzen-Sammlern für einen Run auf die aktuelle Gedenkmünze (200. Geburtstag Franz Liszt).

Diese war bei mehreren Händlern schnell ausverkauft. Grund: Käufer der Silbermünze können keine Verluste machen.

Die 10 Euro Silbermünze ist offizielles Zahlungsmittel und wird immer mindestens ihren Nennwert von 10 Euro besitzen.

Der Nennwert bietet dem Käufer also eine Kursuntergrenze, die nicht unterschritten werden kann.

Nach oben hin steigt der Münzpreis aber mit dem Silberpreis. Bei Internetauktionen kostet die 10 Euro Silbermünze daher bereits mehr.

Spekulation mit den neuen Silbermünzen wird deutlich unattraktiver

Das Bundesfinanzministerium plant zwar weiterhin, „echte“ Silbermünzen herauszugeben, aber zu deutlich schlechteren Konditionen.

So soll sich der Preis der Münze zukünftig am Materialwert plus eines Aufschlags von 10 Euro bemessen. Der Mindestpreis der Münze soll 15 Euro betragen.

Nach der neuen Regelung würde eine Silbermünze heute zu 20 Euro verkauft werden (10 Euro Materialwert + 10 Euro Nennwertaufschlag).

Der Kauf zu Spekulationszwecken wird zwar immer noch möglich sein, aber deutlich unattraktiver.

Denn mit dieser Reform besteht für die Münzkäufer auch das Risiko von Verlusten.

15. April 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.