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2013: Bisher kein Jahr für Rohstoffaktien

Eine Sache ist ganz klar: 2013 war bislang kein Jahr für Rohstoffaktien. Selbst große Werte wie Barrick Gold haben in der Spitze deutlich mehr als die Hälfte an Wert verloren. Gold hat hingegen bis jetzt nur ein Minus von rund 20% aufzuweisen. Klar ist aber auch: Nicht nur Sie und ich sind von dieser Entwicklung überrascht worden – sondern auch viele Experten.

Das zeigen zwei Dinge: Der Blick auf die Prognosen zur Goldpreisentwicklung in diesem Jahr und der Blick auf Aktienempfehlungen von kanadischen Rohstoff-Profis für 2013. Zunächst zu den Goldpreisprognosen.

Hier hatte überhaupt nur ein Experte auf Jahressicht einen Rückgang erwartet. Im Durchschnitt lag das Preisziel beim Gold für 2013 bei knapp 1.840 Dollar pro Feinunze. Hier sind viele Experten ganz klar auf dem falschen Fuß erwischt worden.


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Die Grundvoraussetzungen mit einer lockeren Geldpolitik der Notenbanken und dem weiteren Anhäufen von Schulden sprechen eigentlich auch für einen steigenden Goldpreis – aber die Realität sieht anders aus. Die Edelmetallmärkte stehen unter Druck, weil der Aktienmarkt mit viel frischer Liquidität geflutet wird. Kann das noch lange gutgehen Ich kann es nicht sagen.

Rohstoff-Aktien: Als Gruppe ein Verlierer

Noch heftiger haben viele Experten aber bei Empfehlungen aus dem Rohstoffsektor danebengelegen. Exemplarisch nenne ich hier die Experten von Raymond James aus Kanada. Bei den Top 10 Werten aus dem Rohstoffsektor gibt es reihenweise Verlierer. Und dazu gehören auch gestandene Konzerne – die aber leider in der falschen Branche tätig sind. Ein Beispiel dafür ist der Uranproduzent Cameco.

Das Unternehmen wurde von den Experten für 2013 wegen der starken Marktstellung zum Kauf empfohlen. Immerhin ist das kanadische Unternehmen der größte börsennotierte Uranproduzent der Welt. Doch der Uranboom blieb bislang aus und die Aktie hat seit Jahresanfang rund 12% an Wert verloren.

Potash Corp. ist ebenfalls ein Unternehmen in der falschen Branche: Durch die Verwerfungen in der Kaliumbranche, die sich an dieser Stelle häufiger aufgegriffen haben, wurde auch der größte kanadische Produzent nach unten gezogen. Die Bilanz in diesem Jahr fällt mit einem Verlust von 20% extrem schwach aus.

Aber ein Desaster erlebten Investoren, die auf kleinere Werte wie Endeavour Mining setzten. Bei 2 Dollar wurde die Aktie von den Analysten zum Jahresanfang zum Kauf empfohlen. Das Jahrestief markierte die Aktie mit 0,41 Dollar Ende Juni. Das war ein Minus von annähernd 80% in nur sechs Monaten.

Immerhin hat sich der Wert wieder klar erholt und notiert schon wieder bei 0,70 Dollar. Doch an diesen Schwankungen wird Ihnen auch klar, dass Sie als Rohstoff-Investor gute Nerven brauchen. Zusätzlich wird Ihnen auch noch klar, dass die Experten auch in diesem Sektor oft daneben liegen – das ist tröstlich.

23. Oktober 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.