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3 Aktien, die vom Aufschwung in der Bauindustrie profitieren

Heidelbergcement hat 2015 weniger Zement, Beton und Asphalt verkauft, blickt aber dennoch auf das beste Jahr seit der Finanzkrise zurück.

Der Umsatz stieg um 6,7% und der Gewinn um 64,7%. Gleichzeitig sanken die Nettoschulden um 24% auf 5,29 Mrd €. Profitiert hat der Konzern im Wesentlichen von Sparmaßnahmen, Preiserhöhungen in wichtigen Absatzmärkten, niedrigeren Energiekosten und der Euroschwäche. Besonders gut bei den Aktionären kam der Dividendenvorschlag von 1,30 € pro Aktie an. Auch in Zukunft soll sich die Ausschüttungsquote zwischen 30 und 35% des Gewinns bewegen.

Der Ausblick auf das laufende Jahr ist optimistisch

Das Management erwartet in Nordamerika eine weitere Zunahme der Nachfrage nach Baustoffen und in West- und Nordeuropa eine stabile Baukonjunktur. In Osteuropa sollte das EU-Infrastrukturprogramm für Rückenwind sorgen. Auch in Indonesien setzt der Konzern auf Investitionen in die Infrastruktur. Insgesamt erwartet Heidelbergcement moderate Steigerungen bei Umsatz und operativem Ergebnis.

Die Übernahme von Italcementi soll in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden und ab 2017 für einen kräftigen Umsatz- und Ergebnisschub sorgen. 2015 erzielten die Italiener einen Umsatz von 4,3 Mrd € und ein operatives Ergebnis von 148 Mio €. Die jährlichen Synergien schätzt Heidelbergcement auf 400 Mio €.

Zunächst aber wird die Integration viel Geld kosten und die Verschuldung wieder nach oben treiben, allerdings nicht so stark wie ursprünglich befürchtet. Eine konkrete Zahl nannte Heidelbergcement aber nicht. Nach anfänglicher Skepsis begrüßen die Anleger jetzt die Italcementi-Übernahme.

Unternehmensporträt

Heidelbergcement ist seit der Hanson-Übernahme der weltweit drittgrößte Baustoffhersteller und in Deutschland die Nummer 1. Das Produktangebot umfasst Zement, Beton und Zuschlagstoffe. Das Unternehmen ist an mehr als 2.500 Standorten in über 40 Ländern präsent.


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Hochtief: Die strategische Neuausrichtung zahlt sich immer mehr aus

Im vergangenen Jahr hat Hochtief aufgrund von Unternehmensverkäufen zwar weniger umgesetzt, den operativen Kerngewinn aber um fast 40% auf 264,7 Mio € gesteigert und damit seine Vorgabe übertroffen. Der Nettogewinn von 208,3 Mio € übertraf den um Verkaufserlöse bereinigten Vorjahreswert um 50%.

Verantwortlich für das gute Abschneiden war in erster Linie das gewerbliche Hoch- und Verkehrswegebaugeschäft in Amerika. Auch in Australien sorgten die Restrukturierungen für höhere Margen. In Europa gelang sogar die Rückkehr in die schwarzen Zahlen.

Konzentration auf die Kernkompetenz

Hochtief konzentriert sich in Zukunft im Wesentlichen auf den Bau von Straßen, Brücken, Schulen, Krankenhäuser und Energieanlagen. Für das laufende Jahr hat sich der Konzern eine Steigerung des operativen Kerngewinns auf 300 bis 360 Mio € vorgenommen. Angesichts des Auftragsbestands von 36,7 Mrd € halten wir das Ziel für realistisch.

In Deutschland winken zudem Aufträge aus den angekündigten Infrastrukturprogrammen. Kurstreiber des vergangenen Jahres waren neben operativen Fortschritten auch Aktienrückkäufe.

Bis Mitte März wurden weitere 0,95 Mio Aktien zurückgekauft. Werden diese und die eigenen Aktien eingezogen, steigt der Anteil des Großaktionärs ACS automatisch auf mehr als 70%. Schon im Oktober hatte sich ACS einen Großteil des Aktienpakets des Staatsfonds von Katar gesichert, der komplett bei Hochtief ausgestiegen ist.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass ACS in Zukunft weiter aufstocken und Hochtief eines Tages vollständig übernehmen wird.

Unternehmensporträt

Hochtief gehört zu den vier größten internationalen Baukonzernen und ist in Deutschland die Nummer 1. Das Leistungsspektrum umfasst die Planung, Finanzierung sowie das Bauen und Betreiben von Projekten jeder Größenordnung. Mit seinen Töchtern Flatiron, Turner sowie Leighton ist Hochtief in den USA und Australien vertreten.

Strabag: Die vorläufigen Zahlen für 2015 haben überzeugt

Strabag steigerte die Bauleistung um 5% auf 14,3 Mrd € und übertraf damit seine eigene Prognose. Daraus errechnet sich ein Umsatz von rund 13 Mrd €. Zuwächse gab es in allen Sparten. Süd + Ost sowie International + Sondersparte sind sogar jeweils um 9% gewachsen. Besonders gut entwickelten sich die Geschäfte in Polen, Tschechien und der Slowakei.

Das operative Ergebnisziel von mindestens 300 Mio € wurde bestätigt. Wir sind optimistisch und gehen von 325 Mio € aus. Entsprechend haben wir unsere Gewinnschätzung auf 170 Mio € erhöht. Der Auftragsbestand sank um 9% auf 13,1 Mrd €, weil etliche Großprojekte in Italien, Ungarn und der Slowakei fertig gestellt wurden.

Neue Großaufträge mit verbesserter Rentabilität

Seit Januar erhielt Strabag aber schon wieder mehrere Großaufträge, darunter vier Straßenbauaufträge aus Polen und Schweden, im Gesamtwert von 600 Mio €. Dennoch erwartet der Konzern im laufenden Jahr nur eine Bauleistung auf Vorjahresniveau. Die Rentabilität dürfte sich aber deutlich verbessern. Als Ziel nannte Strabag eine operative Rendite von mindestens 3%.

Der Konzern setzt in Deutschland auf eine anhaltend solide Nachfrage im Hoch- und Ingenieurbau sowie auf Investitionen der öffentlichen Hand in den Straßenbau. Dagegen halten sich Russland und andere Erdöl exportierende Länder wegen des niedrigen Ölpreises mit Bauinvestitionen zurück.

Unternehmensporträt

Strabag SE gehört zu den 10 größten Baukonzernen Europas. Kernmärkte sind Österreich und Deutschland. Die Gruppe ist aber auch in Osteuropa sowie in ausgewählten Märkten Westeuropas, in Nahost, Kanada, Chile, China und Indien aktiv. Kernkompetenzen sind Hoch-/Ingenieurbau, Verkehrswegebau und Sondersparten/Konzessionen. Der Konzern agiert unter den Marken Strabag, Dywidag, Heilit+Woerner, Möbius und Züblin.

3. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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