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3-Filter-Aktie des Monats: Porr

Egal, ob es um eine neue Produktionshalle, ein Luxushotel oder eine Autobahnbrücke geht – für die Realisierung des Projekts wird ein zuverlässiger Partner aus der Baubranche benötigt.

Zum Beispiel Porr. Die Österreicher bieten ihren Kunden umfassende Dienstleistungen von der Planung bis zur Übergabe von Großprojekten. Dabei konzentriert sich Porr vorrangig auf die Kernmärkte im deutschsprachigen Raum sowie in Polen und Tschechien.

Porr erfüllt die 3-Filter-Kriterien

Das Bauunternehmen erfüllt die Kriterien der 3-Filter-Strategie nach James O’Shaughnessy: 1. Seit 2012 ist der operative Gewinn gestiegen. 2. Bei einem für 2016 geschätzten Umsatz von 3,25 Mrd. € errechnet sich ein KUV von 0,3. 3. Die Aktie hat sich in den vergangenen 12 Monaten deutlich besser entwickelt als der Vergleichsindex ATX Prime.

Immense Steigerung der Auftragslage

Im Geschäftsjahr 2015 wurden neue Aufträge im Wert von 4 Mrd. € eingefahren. Das entspricht einer Steigerung um 29% im Vergleich zum Vorjahr. Neue Projekte für Porr sind z. B. drei Bürogebäude für die Schweizerischen Bundesbahnen, der Bau von vier Hochhäusern (Bavaria Towers) in München und ein Industriegroßprojekt für das deutsche Unternehmen Haribo.


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In Katar gelang es Porr, einen Großauftrag an Land zu ziehen. Der Baukonzern wird Systemlieferant für das gesamte U-Bahn-Netz der Hauptstadt Doha. Der Auftrag hat einen Umfang von mehr als 150 Mio. €. Somit erhöht sich der Auftragsbestand auf 4,6 Mrd. €.

Dies entspricht einer Steigerung um 12,8% und ist ein neuer Rekordwert in der Unternehmensgeschichte. Zu beachten ist hierbei, dass der Rekord nicht nur auf einzelne Großprojekte zurückzuführen ist, sondern sich gleichmäßig auf alle Geschäftsbereiche verteilt. Porr hat rechnerisch fast den 1,5-fachen Jahresumsatz als Auftragsbestand in den Büchern stehen. Die Auslastung ist also gesichert.

Profitabilität an erster Stelle

2015 hat Porr den Umsatz um 4,4% auf 3,1 Mrd. € gesteigert. Der Gewinn legte sogar um 48,8% auf 61 Mio. € zu. Auch in Zukunft soll die Effizienz weiter gesteigert werden. Der strategische Fokus liegt auf der Profitabilität.

Porr propagiert deshalb „Intelligentes Wachstum“. Aufträge werden nicht um jeden Preis akquiriert, sondern nur dann, wenn ein entsprechender Ergebnisbeitrag zu erwarten ist.

Hohe Dividendenrendite und Schuldenabbau

Porr ist auch wegen der hohen Dividendenrendite interessant – ein zuverlässiger Garant für eine angemessene Verzinsung des investierten Kapitals. Porr schüttet am 25. Mai 1,50 € pro Aktie aus.

Das entspricht einer äußerst attraktiven Dividendenrendite von 5,7%. Die Rendite wird sich in den nächsten Jahren sogar noch erhöhen, denn Porr kann es sich leisten, überschüssiges Kapital auszuschütten. Das Unternehmen ist nettoschuldenfrei.

Aussichtsreiche Zukunft trotz Turbulenzen in der Branche

Insgesamt blickt die Baubranche in eine zweigeteilte Zukunft. Vor allem Infrastrukturinvestitionen und damit eine Kernkompetenz von Porr leiden unter der hohen Schuldenquote und sinkenden Investitionsbudgets einiger europäischer Staaten.

Andererseits pumpt die europäische Zentralbank Geld ins System, um Investitionen anzuheizen. Die privaten Bauinvestitionen boomen. Zudem ist Porr international gut aufgestellt und kann somit regionale Schwankungen ausgleichen.

Fazit

Die hervorragende Auftragslage von Porr stimmt optimistisch. In den kommenden Jahren ist deshalb eine positive Entwicklung so gut wie sicher. Meinen Schätzungen zufolge werden sowohl Umsatz als auch Gewinn weiter steigen. Ein weiterer Pluspunkt ist die hohe Dividendenrendite, die Ihnen eine attraktive Alternative zu Niedrigzinsanlagen bietet.

3. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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