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3 Säulen Altersvorsorge bricht zusammen: Ihre beste Langfristvorsorge

An deutschen Hochschulen und in diversen Versicherungsprogrammen wird immer noch graue Theorie gelehrt: Deutschland sorgt mit 3 Säulen für das Alter vor. Genaues Hinsehen zeigt jedoch, dass diese Säulen nicht halten werden.

Schon in wenigen Jahren sieht alles anders aus. Schützen Sie sich vor der 3-Säulen-Vorsorge mit einer eigenen Langfristvorsorge – auf einer Säule.

Säule eins: die “gesetzliche”

Die so genannte erste Säule der Altersvorsorge ist die gesetzliche Rente. Sie kennen die Tendenz sicherlich: die Renten werden sinken  – noch schneller als meist publiziert. Die gesetzliche Renite ist ein reines Umlagesystem. Sie zahlen heute ein, Rentner entnehmen mithilfe der staatlichen Verteilsysteme das Geld.

Theoretisch haben Sie einen Anspruch darauf, dass dieses Geld zu einer späteren Rente führt. Die Höhe jedoch ist faktisch rechtlich nicht durchsetzbar. Die Politik kann und wird jederzeit anpassen. Bis 2030 soll das Rentenniveau auf etwa 60% des Einkommens sinken. Das Niveau liegt aktuell noch bei 70%.

Wir meinen: das Rentenniveau wird sogar noch schneller und noch stärker sinken. Durch die Geldentwertung – Inflation – sinkt die Kaufkraft weit unter 50%.


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Zweite Säule: betriebliche Altersvorsorge

Wer Glück hat, für den zahlt ein Arbeitgeber derzeit noch in diverse Absicherungssysteme ein. Dies kann etwa in Form der weit verbreiteten Direktversicherung geschehen, in Pensionsfonds oder diverse andere Instrumente. Nur:

Die Politik wird Arbeitgeber weiterhin entlasten wollen und müssen. Die Idee der betrieblichen Altersvorsorge hat ursprünglich aufgegriffen, was die Großindustrie wie im Ruhrgebiet im 19. Jahrhundert freiwillig entwickelt hatte – die unternehmerische Vorsorge.

Ohne Weltmarktkonkurrenz versuchte die Sozialpolitik, dies auch in Deutschland über Jahrzehnte umzusetzen.

Diese Zeiten sind vorbei. Betriebliche Altersvorsorge erhöht die Nebenkosten und wird sich im internationalen Wettbewerb nicht durchsetzen.

Wir sehen jedoch ein zweites gravierendes Problem: auch hier greift die Geldentwertung für bestehende Verträge. Die betriebliche Altersvorsorge, die schon besteht, wird auf keinen Fall reichen, um den Lebensstandard ergänzend zur staatlichen Rente (Säule eins) zu halten.

Dritte Säule: meist falsch aufgestellt

Die dritte Säule hat die Politik irgendwann einfach erfunden. Die private Altersvorsorge, früher freiwillig, gehört inzwischen schon zum Standardprogramm – wenn es nach der Bürokratie geht. Dazu gibt es auch geförderte Vorschläge: Kapitallebensversicherungen, fondsgebundene Rentenversicherungen, Riesterverträge beispielsweise.

Nur: gerade die geförderten Vorsorgemodelle spielen in erster Linie den Staaten selbst – bei uns also der Regierung – in die Hände. Die Unternehmen sind gezwungen, die Kapitalanlagen überwiegend in Anleihen zu investieren: Staatsanleihen zählen daher zu den am meisten gekauften Anlagearten dieser Institutionen.

Leidtragender wären Sie, würden Sie sich dauerhaft darauf stützen. Die Rendite liegt bei 3 bis 4% – im Durchschnitt. Auch hier gilt: die dritte Säule ist keine Basis, sondern allenfalls eine Ergänzung.

GeVestor.de meint:

Sie können sich nur dann vernünftig vorsorgen, wenn Sie eine eigene Vorsorge außerhalb der 3-Säulen-Vorsorge aufbauen.

Eine echte Säule reicht als Langfristvorsorge. Sachwerte, die echtes Vermögen repräsentieren. Dies sind und bleiben auf jeden Fall Immobilien, sofern diese für Sie auch im Alter bewohnbar sind.

Zudem investieren Sie in Aktien, die langfristig sicher sind. Substanzaktien sind die richtige Säule, sofern auch die Ausschüttungen dauerhaft stimmen. Dazu zählen Unternehmen, die über Jahre die Märkte beherrschen – Nestle ist ein Dauerinvestment.

1. Juli 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.