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3 wichtige Erkenntnisse für Sie aus dem Brexit-Desaster

Zugegeben: Auch ich habe den Ausgang des Brexit-Referendums völlig falsch eingeschätzt. Allerdings erging es wohl der weit überwiegenden Mehrheit der Experten ebenso.

Schließlich hatten uns v. a. die englischen Wettbüros schon an den Tagen zuvor in Sicherheit gewogen:

Am vergangenen Mittwoch notierte deren Wahrscheinlichkeits-Quote auf einen Verbleib Großbritanniens in der Europäischen Union bei 74%.

Da sich die Aktienmärkte, von dieser Perspektive geleitet, schon im Vorfeld kräftig erholt hatten, schlug der unerwartete Sieg der Brexit-Befürworter besonders heftig ins Börsen-Kontor.

Dennoch hat mich der Brexit – rein börsentechnisch gesehen – völlig kalt gelassen. Dazu haben auch 3 Regeln beigetragen, die ich seit vielen Jahren für meine Leser und mich selbst umsetze.

Ich würde mich freuen, wenn Sie aus dem Brexit-Desaster diese 3 wichtigen Erkenntnisse mitnehmen und in Ihrem künftigen Investoren-Leben beherzigen.

Wenn Sie meine nachfolgenden Empfehlungen ohnehin schon umsetzen, dann dürfen Sie sich bereits jetzt als Profi-Investor ansehen.

3 Erkenntnisse, die Sie aus dem Wirecard-Beispiel mitnehmen sollten

Vorab möchte ich Ihnen ein besonders krasses Beispiel aus dem Aktien-Depot meines Börsendienstes „Die Wachstumsaktien-Strategie“ nennen: Darin halten meine Leser u. a. seit Ende Februar die Aktie des Onlinezahlungs-Anbieters Wirecard.

Am Freitagmorgen brach der Wirecard-Kurs gleich zu Beginn der Börsensitzung um wahnwitzige -18,6% ein. Dann erholte sich die Notierung Zug um Zug und schloss bei Handelsende mit einem Minus von lediglich -0,99%!

Der 5-Minuten-Chart zeigt, was sich hier am Freitag abgespielt hat:


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wirecard 5-minuten-chart-27-06-2016

Wirecard: Anfangs-Minus von -18,6% schmilzt auf -0,99% zusammen!

Heute Morgen liegt die Aktie knapp +4% im Gewinn. Das bisherige Tageshoch lag sogar +5,8% höher. Aus diesem Beispiel können Sie gleich 3 wichtige Erkenntnisse für Ihr Investoren-Leben ziehen:

Streichen Sie die Stop-Loss-Order aus Ihrem Arsenal!

Die Stop-Loss-Order sollten Sie aus Ihrem Arsenal streichen. Das gilt ganz besonders, wenn sich Ereignisse für die Aktienmärkte derart auf einen Termin zuspitzen, wie dies am vergangenen Freitag der Fall war.

An einem solchen Tag sind extreme Kursschwankungen „normal“. Entsprechend liegt die Chance, ausgestoppt zu werden bei annähernd 100%.

Wenn sich Ihr Depot-Titel dann anschließend nur halbwegs so erholt, wie die Wirecard-Aktie, sind Ärger und Frust immens. In der Wachstumsaktien-Strategie verzichte ich daher KOMPLETT auf die Stop-Loss-Order.

Stattdessen arbeiten wir mit einem mentalen Stop auf Schlusskurs-Basis: Erst wenn ein Depotwert unter dem mentalen Stop schließt, gilt er als ausgestoppt.

Die Vorteile des mentalen Stops auf Schlusskurs-Basis sind aus meiner Sicht überwältigend: SIE behalten nämlich das „Heft des Handelns in der Hand“!

Sie können in Ruhe die Charttechnik analysieren und danach entscheiden, ob Sie die Aktie verkaufen oder doch noch – unter besonderer Beobachtung – erst einmal weiter halten.

Bei Wirecard wurde unser mentaler Stop selbstredend am Freitagmorgen unterboten, nicht jedoch auf Schlusskurs-Basis. Mit einer Stop-Loss-Order hätten meine Leser statt eines Gewinns einen vermeidbaren Verlust hinnehmen müssen.

Handeln Sie niemals emotional!

Diese Regel sollten Sie generell beherzigen. Die Investoren, die – wie am Freitagmorgen geschehen – aus Angst vor einem Börsen-Crash panikartig und unlimitiert verkaufen, sind sich gar nicht bewusst, dass sie mit ihrem Handeln erst den Kurseinbruch ermöglichen.

Das Beispiel Wirecard macht klar, dass sich hier nur die „Hartgesottenen“ freuen, wie Börsen-Altmeister André Kostolany sie beschreibt:

„Beim Tiefstand der Kurse haben die Hartgesottenen die Papiere und die Zittrigen das Geld, auf dem Höhepunkt des Booms, die Hartgesottenen das Geld und die Zittrigen die Papiere.“

Die „Zittrigen“ waren immer und sind auch diesmal wieder die Verlierer. Und sie werden auch in Zukunft nicht gewinnen. Die „Hartgesottenen“, das sind v. a. die Großinvestoren, gehen an solchen Tagen auf „Schnäppchenjagd“ und freuen sich über die Dummheit der „Zittrigen“.

Der Wirecard-Handelsverlauf demonstriert Stärke, nicht Schwäche!

Schauen Sie für die 3. Erkenntnis nun noch einmal auf den nachfolgenden Tages-Chart der Wirecard-Aktie:

wirecard tages-chart-27-06-2016

Wirecard: Großeinkauf der Großinvestoren

Die lange weiße Kerze fasst das oben gezeigte Geschehen aus dem 5-Minuten-Chart zusammen und macht deutlich:

Die Bullen haben am Freitag nach der extrem schwachen Eröffnung durch die Bären das Zepter übernommen. Nicht nur das:

Sie haben im Sitzungsverlauf nahezu das gesamte, anfänglich verloren gegangene Terrain zurückerobert. Und das war ein riesiges Terrain!

Der weit überdurchschnittliche Umsatz belegt, dass hier v. a. Großinvestoren die von den Privatanlegern panikartig verkauften Wirecard-Anteile aufgenommen haben.

Ein derartiger Handelsverlauf wie bei Wirecard zeugt nicht von Schwäche, sondern im Gegenteil von enormer Stärke einer Aktie. Und genau das demonstriert die Aktie heute Morgen mit einem Plus von fast +4%, während der DAX zur Stunde um -1,5% abtaucht.

27. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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