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+37,7% Wertzuwachs ohne Zocken

Heute  Morgen stolperte ich im Handelsblatt Online über „Die Lieblinge der Deutschen“.

In einer Bilderserie werden dort die „15 liebsten Zockerwerte“ der deutschen Anleger vorgestellt.

Kriterium für diese Bezeichnung ist laut dem Verfasser die aktuelle Handelsstatistik der Börse Stuttgart. Nun lässt sich vortrefflich darüber streiten, ob eine Aktie oder ein Markt als „Zockerwert“ bezeichnet werden darf, nur weil er in der Handelsstatistik einer Börse weit oben steht.

Denn: Nur zu gerne wird vergessen, dass es nicht die Privatanleger sind, die die „Musik“ an den Finanzmärkten machen. Es sind vielmehr die Großinvestoren wie Investment-Fonds, Pensions-Fonds, Hedge-Fonds, Banken und Broker mit Eigenhandel, Versicherungen und Vermögensverwaltungen, die das Geschehen an den Börsen bestimmen und die Trends „machen“.

Immerhin bezieht sich die Aufstellung auf den Börsenplatz Stuttgart, der sich in den vergangenen Jahren bekanntlich zu DER Derivate-Börse schlechthin in Deutschland für Privatanleger gemausert hat.

Insofern ist die Schlussfolgerung „Zockerwerte“ vermutlich nicht völlig von der Hand zu weisen. Zumal die vom Handelsblatt Online veröffentlichte Aufstellung nicht ausschließlich Aktien, sondern auch Indizes umfasst, wie Sie gleich noch sehen werden.

So entwickelten sich die „Lieblinge der Deutschen“ in 2013

Als Börsenanalyst hat mich natürlich interessiert, wie diese „Zockerwerte“ im bisherigen Jahresverlauf so abgeschnitten haben. Daher habe ich mir die Mühe gemacht, die 15 Titel in der vom Handelsblatt genannten Rangfolge aufzulisten und die Entwicklung seit dem Jahresende 2012 bis gestern zu dokumentieren:

die liebsten zockerwerte der deutschen-14-11-2013

„Die liebsten Zockerwerte der Deutschen“: Was seit Jahresbeginn daraus wurde


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Interessant ist, dass deutsche Privatanleger ganz offensichtlich am liebsten in Derivaten zum DAX 30 und zum Euro Stoxx 50 operieren, also in Zertifikaten, Optionsscheinen oder ETFs.

Weiterhin fällt auf, dass ausschließlich im deutschen Leitindex enthaltene Aktien zu den weiteren 13 Lieblingen der Deutschen zu zählen scheinen. Werte aus dem MDAX, SDAX oder TecDAX sind darunter nicht zu finden.

Nimmt man die Entwicklung des DAX 30 als Maßstab, dann haben lediglich 5 Werte, also ein Drittel, eine bessere Performance erzielen können. Mal ehrlich: Hätten Sie eine Deutsche Post mit einem Wertzuwachs von +48,0% auf Platz 1 erwartet?

Drei Aktien haben nicht nur keine +18,9% Rendite erzielt, sondern sogar an Wert verloren! Und das bei Commerzbank und K+S nicht zu knapp.

Insgesamt bleibt die durchschnittliche Performance aller 15 „Zockerwerte“ im bisherigen Jahresverlauf deutlich hinter dem Maßstab DAX 30 zurück.

+37,7% Wertzuwachs ohne Zocken

Dass es auch anders geht, demonstriere ich mit meinem Börsendienst Momentum-Trader „Gewinne mit Wachstumsaktien“. Stand gestern können meine Leser sich über einen Wertzuwachs von +37,7% seit dem Jahreswechsel freuen!

Und ich setze im Momentum-Trader NICHT auf „Zockerwerte“, sondern auf Unternehmen aus aller Welt, die sich aufgrund (von mir ausgewählter) strengster fundamentaler Kriterien als echte Wachstumswerte erweisen müssen. Erst dann überprüfe ich mittels der Charttechnik, wann der nach meiner Ansicht optimale Zeitpunkt für eine Empfehlung vorliegt.

Ich sage meinen Lesern aber nicht nur, welche Wachstumsaktien sie kaufen sollten. Abonnenten des Momentum-Trader erfahren von mir auch, wann sie verkaufen sollten.

So wie gestern, als ich in meiner Ausgabe folgende Zeilen schrieb:

„3D Systems (Ticker: DDD / WKN: 888346 / ISIN: US88554D2053) legte in dieser Woche weitere +10,2% zu, nachdem bekannt wurde, dass ab Ende November über den Einzelhandel ein 3D-Drucker für den Hausgebrauch zum Preis von 399 USD angeboten werden soll.

Bekanntlich war mir der Kursanstieg der Aktie schon in der Vorwoche etwas zu rasant. Nun hat der Kurs seit dem Tief vom 29. Oktober bei 54,08 USD in 11 Handelstagen fast 24 USD oder +44,1% zugelegt. Das riecht doch arg nach einer ‚Fahnenstange‘ – eine typische Kursentwicklung kurz vor einer größeren Korrektur.

Ich empfehle Ihnen daher, auch die verbliebene Hälfte der Position mit einem Teilgewinn von fast +40% zu realisieren. … Ich werde die Aktie für Sie weiter beobachten und eventuell zu einem späteren Zeitpunkt, nach einer ausgiebigen Korrektur, noch einmal zum Kauf empfehlen.“

3d systems-14-11-2013

Momentum-Trader-Empfehlung 3D Systems: +33,2% Gewinn in 69 Tagen

Nun: 3D Systems ist einer der führenden amerikanischen Hersteller von sogenannten 3D-Druckern, denen von Experten eine glänzende Zukunft bescheinigt wird.

Die Aktie hatte ich den Momentum-Trader-Lesern am 5. September zum Kauf empfohlen. Am 6. November haben sie einen ersten Teilgewinn von +27,2% (währungsbereinigt) realisiert, gestern für die restliche Hälfte weitere +39,2%.

Macht summa summarum +33,2% Gewinn in nur 69 Tagen.

Sie sehen: Es müssen nicht immer nur deutsche Aktien sein.

Und: Geld verdienen geht auch ohne Zocken!

14. November 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.