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3D-Druck erobert den Weltraum

3D-Druck-Aktien zählten zu den stärksten Aktien der vergangenen Jahre. Einige Werte haben ihre Kurse vervielfacht.

Handelt es sich nur um einen Hype oder sind die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt und ein Investment lohnt sich? Ich tendiere zu Letzterem. Diese Technologie besitzt tatsächlich das Potenzial, industrielle Produktionsprozesse zu revolutionieren.

Beinahe alles per 3D-Druck produzierbar

Die Liste der Produkte, die in Zukunft aus dem 3D-Drucker kommen könnten, reicht von Alltagsgegenständen über Flugzeugteile bis hin zu menschlichen Ersatzteilen („Bioprinting“).

Auch die NASA mischt bereits kräftig mit und will Raketenantriebe per 3D-Drucker bauen. Da ich dies sehr faszinierend finde, ein paar Einzelheiten dazu…

Weltraumtechnologie aus dem Drucker

Das Verfahren dazu hat die NASA in ihren Laboren selbst entwickelt: Selective Laser Melting. Dabei werden verschiedene Metallpulver mittels Laser geschmolzen und anschließend miteinander verbunden – alles vollautomatisch.

Es ermöglicht der Weltraumbehörde mit Hilfe eines (Hochtechnologie-)3D-Druckers den Bau eines vollständigen und funktionstüchtigen Düsen-Antriebs.


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Neben Zeit spart dies auch eine Menge Kosten im Vergleich zum konventionellen Herstellungsprozess.

Die NASA denkt auch schon darüber nach, ganze Raumstationen, beispielsweise für den Mars, vor Ort per 3D-Drucker zu errichten. Das würde die Transportlogistik erheblich erleichtern und eine Menge Kosten sparen.

Und Letzteres ist für das US-Raumfahrtprogramm in Zeiten leerer Staatskassen der Schlüssel zum Überleben.

Erste (kleine) Schritte zur nächsten industriellen Revolution

Erste Schritte sind unverkennbar: Unzählige Branchen setzen den 3D-Druck heute schon zur Fertigung von Prototypen ein. Auch in der Produktion haben die 3D-Drucker bereits Einzug gefunden.

In der Formel 1 werden damit Aerodynamikteile der Rennwagen gedruckt, die Autoindustrie fertigt damit Stoßstangen.

Hinzu kommen erste, vielversprechende Versuche des „Bioprinting“, der Herstellung einfacher menschlicher (Ersatz-)Körperteile wie Zähne, Blutgefäße und Prothesen per 3D-Druck.

Die Voraussetzungen, die industriellen Produktionsprozesse komplett umzukrempeln, sind auf jeden Fall vorhanden.

Ob sich die Technologie letztlich flächendeckend in allen Branchen durchsetzen kann, dürfte vor allem über den Preis entschieden werden:

Wenn es gelingt, die Kosten für Drucker und Druckmaterialien so weit runter zu drücken, dass die Industrie damit günstiger produzieren kann, steht der nächsten industriellen Revolution nichts mehr im Wege.

Für risikobewusste Anleger interessant

Damit ist klar: 3D-Druck-Aktien wie die Marktführer 3D Systems und Stratasys bieten Ihnen auf lange Sicht enorme Gewinnchancen. Günstig sind die Aktien allerdings nicht mehr.

Für risikobereite Anleger, die mit hohen Kursschwankungen leben können, sind diese Werte einen genaueren Blick wert.

Mittlerweile hat die UBS auch ein Zertifikat auf den Solactive 3D Printing TR Index aufgelegt, mit dem Sie in sieben Einzelaktien aus dem 3D-Druck-Segment gleichzeitig investieren können.

27. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.