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40 Jahre Apple: Teil 2 des Portraits zum Apple-Geburtstag

Am 1. April 1976, also am vergangenen Freitag vor exakt 40 Jahren, wurde der Technologieriese Apple, das derzeit teuerste börsennotierte Unternehmen der Welt, gegründet. Dies ist für mich Anlass genug, hier im „Schlussgong“ in einer kleinen Serie auf die bewegte Geschichte des Unternehmens einzugehen.

Am vergangenen Freitag habe ich im 1. Teil der Serie über die Anfänge von Apple berichtet und darüber, wie Steve Jobs Apple im Jahr 1985 im Streit verließ und wie er schließlich einige Jahre später zurückkehrte. Heute erfahren Sie, wie Jobs Apple in seiner 2. Amtszeit an der Unternehmensspitze zum teuersten Unternehmen der Welt formte.

Der verlorene Sohn kehrt zu Apple zurück

Das österreichische Börsenmagazin „Börse Express“ titelte zum runden Apple Geburtstag: „Eine Geldmaschine, die schon mal kurz vor der Pleite stand“. Vor der Pleite stand Apple im Jahr 1997 nachdem das Unternehmen einen Milliardenverlust für das Jahr 1996 ausweisen musste. Daraufhin holte der damalige Chef den Apple-Gründer Steve Jobs zurück.

Jobs, der zunächst nur als Berater für Apple tätig war, löste nach nur einem Jahr Amelio an der Spitze von Apple ab und verhalf zunächst der Apple-Computersparte zu neuem Glanz, in dem er 1998 den ersten iMac vorstellte, der damals bereits konsequent auf das Internet ausgerichtet war und mit seinem außergewöhnlichen Design neue Käufer anlockte.


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Die größten Geniestreiche von Steve Jobs

Im Jahr 2001 präsentierte Jobs mit dem iPod einen MP3-Player, der den kompletten Musikmarkt umkrempelte. Zwar gab es auch vorher schon MP3-Player, doch mit keinem anderen Gerät war es so einfach, tausende von Songs in die Hosentasche zu packen.

Sein Meisterstück aber lieferte Steve Jobs im Januar 2007 ab. Er präsentierte bei einer bis heute unvergessenen Veranstaltung in San Francisco das erste iPhone. Dieses Gerät sollte die Mobilfunkbranche in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren komplett auf den Kopf stellen. Bis heute können Apples Wettbewerber in diesem Geschäft nur von den Umsätzen und Gewinnen träumen, die Apple mit seinen Smartphones erzielt.

Der nächste Geniestreich von Jobs war das iPad. Dieses stellte er 2010 – schon schwer gezeichnet von seiner Krebserkrankung – vor. Apples sogenannter Tablet-PC legte ähnlich wie das iPhone in den ersten Quartalen ein enormes Wachstumstempo vor. Dieses verlangsamte sich dann allerdings mit der Zeit.

Tim Cook ist nicht Steve Jobs

Der derzeitige Apple-Chef Tim Cook, der kurz vor dem Tod von Steve Jobs im Oktober 2011 den Chefposten übernahm, ist ein ganz anderer Typ Manager. Kurz gesagt: Tim Cook ist nicht Steve Jobs. Aber das ist auch gut so. Denn Cook hat andere Stärken als Steve Jobs.

Cook setzte in seiner Ära bislang andere Akzente als Steve Jobs zuvor. Die Impulse zur Produktentwicklung kommen im Gegensatz zur Ära Jobs nicht mehr vom Chef selbst, sondern von wichtigen Managern wie Star-Designer Jony Ive.

Cook kümmert sich dafür systematisch um den geschäftlichen Rahmen, angefangen von den verbesserungswürdigen Arbeitsbedingungen in den chinesischen Fabriken der Apple-Partner über Themen wie Umweltschutz bis hin zur Debatte um die Privatsphäre der Apple-Nutzer. Zudem ist Cook den Aktionären wohl gesonnener als Steve Jobs es war und hat begonnen, Apple als zuverlässigen Dividenden-Zahler zu etablieren.

Trotz der Tatsache, dass Apple mit Steve Jobs einen Teil seiner Innovationskraft verloren hat, bin ich der Überzeugung, dass das Unternehmen auch in der Zukunft noch in der Lage sein wird, etablierte Märkte komplett umzukrempeln. So könnte „das nächste große Ding“ beispielsweise ein Apple-Auto werden.

Fazit: Aufgrund der Größe kann Apple heute nicht mehr mit zweistelligen Wachstumsraten glänzen. Apple entwickelt sich vom Wachstums-Wert zum Dividenden-Champion. Damit zieht die Aktie jetzt andere Anleger an als noch vor 5 Jahren. Wenn Sie einen „Sprinter“ an der Börse suchen, ist Apple für Sie nicht die erste Wahl. Wer ein schuldenfreies Unternehmen mit steigenden Dividenden sucht, der wird aber mit der Apple-Aktie sehr zufrieden sein.

4. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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