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45 Rechtsschutzversicherungen im Test: So schützen sich effektiv

Ob als Arbeitnehmer, Mieter oder Autofahrer – niemand ist davor gefeit, sich aus heiterem Himmel inmitten eines Rechtsstreits wieder zu finden. Besonders viele Streitfälle werden momentan den Arbeitsgerichten vorgelegt, da es angesichts der Wirtschaftskrise zu immer mehr betriebsbedingten Kündigungen kommt.

In zweifelhaften Fällen muss ein Richter über deren Rechtmäßigkeit entscheiden. Wer vor Gericht zieht, sollte in jedem Fall darauf gefasst sein, am Ende möglicherweise tief in die Tasche greifen zu müssen. Gut, wer da eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hat, mit der das finanzielle Risiko eines Prozesses immerhin begrenzt kann.

In der aktuellen Finanztest-Ausgabe hat die Stiftung Warentest 45 Policen getestet. Dabei hat sie gleich ganze Versicherungspakete (etwa bestehend aus Arbeits-, Miet-, Privat- und Verkehrsrechtsschutz) unter die Lupe genommen, da diese hierzulande besonders beliebt sind.

Nur wenige Versicherungen mit „gut“ bewertet

Dabei ergab sich die wichtige Erkenntnis, dass es kein Rundum-Sorglos-Paket auf dem Versicherungsmarkt gibt. Zum Teil ließen sich große Lücken im Rechtsschutz feststellen. Folglich vergab die Stiftung Warentest nur neunmall die Note „Gut“.


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Die meisten Versicherungen schnitten mit „Befriedigend“ ab, bei dreien reichte es nur für ein „Ausreichend“. Dieses Ergebnis ist vor allem vor dem Hintergrund, dass die Versicherer ihre Preise in den letzten drei Jahren kräftig angezogen haben, enttäuschend.

Am besten schnitt die Rechtsschutz Union mit ihrem Tarif „T07 erweiterte Leistungen“ ab, die von allen Angeboten die wenigsten Lücken im Versicherungsschutz aufwies. Für das aus Privat-, Berufs- und Verkehrsrecht bestehende Paket muss man allerdings stolze 311 Euro Jahresbeitrag hinblättern (bei einer Selbstbeteiligung von 100 Euro).

Mietrechtsschutz gibt es für weitere 55 Euro dazu. Dagegen war die WGV Schwäbische Allgemeine mit einem Beitrag von nur 142 Euro für ihr Paket ein richtiges Schnäppchen (Selbstbeteiligung: 150 Euro), allerdings liegt sie mit „Befriedigend“ auch nur im breiten Mittelfeld.

Mietrechtsschutz gibt es hier für weitere 37 Euro dazu.

Im Privatrechtsschutz wiesen die getesteten Versicherer besonders große Qualitätsunterschiede auf. Vor allem beim Streit um Kapitalanlagen im Fall von Falschberatungen der Bank wurde das deutlich.

Qualität und Preis müssen stimmen

Die geringsten Qualitätsunterschiede gab es im Arbeitsrechtsschutz, den es auch einzeln zu kaufen gibt. Das ist darauf zurückzuführen, dass der Bundesgerichtshof hier für einheitliche Regeln gesorgt hat.

Er hat beschlossen, dass der Versicherte bereits dann Anspruch auf Rechtsschutz hat, wenn der Vorgesetzte einen Aufhebungsvertrag offeriert. Zuvor hatten etliche Versicherer nicht zahlen wollen, bevor die Kündigung vorliegt.

Im Folgenden die 9 Rechtsschutzversicherungen, die mit „gut“ bewertet wurden:

  1. Rechtsschutz Union /Alte Leipziger (T07 erweitert): Testnote 1,8 (gut)
  2. Auxilla: Testnote 2,0 (gut)
  3. D.A.S. (Optimal): Testnote 2,0 (gut)
  4. HDI Gerling (Ideal): Testnote 2,0 (gut)
  5. Rechtsschutz Union/Alte Leipziger (T07): Testnote 2,1 (gut)
  6. Roland (KompaktPlus): Testnote 2,1 (gut)
  7. BDV Badische (proComfort): Testnote 2,4 (gut)
  8. Concordia: Testnote 2,5 (gut)
  9. Rechtsschutz Union /Alte Leipziger (T07): Testnote 2,1 (gut)

31. August 2009

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Tino Hahn
Von: Tino Hahn.

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