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50 Euro für eine private Krankenversicherung – Marketing-Tricks enttarnt

So tauchen derzeit häufig Anzeigen auf, die eine private Krankenversicherung für 50 Euro monatlich versprechen – ein Angebot, das schlichtweg nicht zu halten ist. Wird die entsprechende Webseite aufgerufen, müssen zahlreiche persönliche Daten wie Anschrift, Telefonnummer, Geburtsdatum und E-Mail-Adresse angegeben werden.

Spätestens beim Übermitteln der persönlichen Daten wird dann klar, worum es eigentlich geht: In der lapidaren Meldung „Ihre kostenlose und unverbindliche Anfrage ist bei uns eingegangen und wir setzen uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung“ ist plötzlich keine Rede mehr von einer privaten Krankenversicherung zum Spottpreis.

Falls sich der Versicherungsanbieter wirklich mit dem Nutzer in Verbindung setzt, werden lediglich eine Handvoll wesentlich teurerer Krankenversicherungen angeboten.

Ein Angebot für 50 Euro sucht man jedoch vergebens. Der extrem günstige Preis dient vielmehr als Lockvogel, damit die persönlichen Daten bereitwillig herausgerückt werden.


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Private Krankenversicherung für 50 Euro ist nur ein Luftschloss

Eine vollwertige private Krankenversicherung für 50 Euro ist schlichtweg nicht erhältlich. Selbst bei Tarifen für 100 Euro monatlich müssen massive Abstriche hingenommen oder eine hohe Selbstbeteiligung im vierstelligen Bereich akzeptiert werden.

Bessere Leistungen bei der privaten Krankenversicherung sind häufig nur beim Abschluss eines neuen Vertrags möglich. Dabei sollten Sie jedoch beachten, dass dann auch eine erneute Gesundheitsprüfung fällig ist. Falls hier Vorerkrankungen existieren, müssen Sie mit höheren Beiträgen rechnen.

Testsiegel sorgfältig prüfen

Häufig soll mit Testsiegeln für Seriosität gesorgt werden. Sie sollten dennoch genauer hinschauen: Nicht immer handelt es sich dabei wirklich um Auszeichnungen, die eine Versicherung oder ein Anbieter von einem Magazin wie Stiftung Warentest erhalten hat. In seltenen Fällen schmücken einfach nur ausgedachte Testsiegel die Webseite und sollen den Besucher bloß täuschen.

Weitaus häufiger werden jedoch tatsächlich erhaltene Testsiegel ‚zweckentfremdet‘: Dann wird beispielsweise ein Testsieg im Bereich Rentenversicherung dazu genutzt, um einer privaten Krankenversicherung zu mehr Glanz zu verhelfen.

In diesen Fällen ist die Schrift auf dem Testsiegel oftmals so klein, dass sie mit bloßem Auge nicht zu entziffern ist. Auf diese Weise wird verschleiert, dass zwar ein Testsieg erzielt wurde – jedoch auf einem völlig anderen und in keiner Weise vergleichbaren Gebiet.

GeVestor.de empfiehlt: Bei der Suche nach der optimalen privaten Krankenversicherung sollten Sie sorgfältig mehrere Angebote prüfen. Falls Sie auf die Kostenbremse treten wollen, sollten Sie auf Leitungen wie Einzelzimmer im Krankenhaus oder Behandlung durch den Chefarzt verzichten.

Auch beim Zahnersatz können teure Extras eingespart werden. Außerdem bietet sich ein Hausarzt-Tarif an.

Bei allen Einsparmöglichkeiten gilt jedoch ebenfalls, dass Sie sorgfältig prüfen sollten, worauf Sie am ehesten verzichten können. Beim Vertragswechsel führt in der Regel kein Weg an einer Gesundheitsprüfung vorbei. Falls inzwischen Vorerkrankungen vorliegen, könnten die Beiträge beim neuen Anbieter außerdem über den Ausgaben für die aktuelle Krankenversicherung liegen.

Zahlreiche lesenswerte Beiträge und geldwerte Tipps finden Sie in unserem großen Info-Portal zu Vorsorge und Versicherungen.

11. Mai 2010

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Tino Hahn
Von: Tino Hahn.

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