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6 einfache Kriterien für erfolgreiche Langfrist-Aktien

Sie wollen in Aktien investieren, die Sie kaufen und liegen lassen können? Dann gilt es bei der Auswahl besonders gründlich zu sein. Spekulieren Sie nicht, investieren Sie in Qualität. Die folgenden sechs Kriterien helfen Ihnen dabei:

1. Marktführerschaft: Unternehmen zählt zu den Top 3 der Branche

Aktien von Marktführern bieten Ihnen gleich mehrere Vorteile: Zum einen können diese von der Konkurrenz kaum vom Markt verdrängt werden. Zum anderen besitzen diese Unternehmen mit ihrer starken Marke bei der Preisgestaltung für ihre Produkte einen größeren Spielraum.

Das macht sich in höheren Gewinnmargen bemerkbar. Und im Fall von hohen Inflationsraten kann ein Unternehmen mit starker Marke die steigenden Herstellungskosten wesentlich leichter an seine Kunden weitergeben.

2. Bevorzugen Sie „Global Players“

Wirtschaftskrisen wird es immer wieder geben. Aber nicht jedes Land bzw. jede Region ist gleich hart davon betroffen. Daher ist es von Vorteil, wenn Sie ein global agierendes Unternehmen kaufen.

Dieses kann eine Krise in einer Region durch gute Geschäfte in anderen Regionen ausgleichen.

Dafür muss es kein riesiger Weltkonzern mit 100 Mrd. Dollar Jahresumsatz sein. Auch ein sogenannter „Nischenplayer“ kann seine Produkte überall auf der Welt verkaufen.

3. Kontinuität im Geschäftsverlauf: Stetiges Umsatz- und Gewinnwachstum

Ein klares Indiz für die Qualität eines Unternehmens: Bei Unternehmen, die ihre Umsätze und Gewinne in der Vergangenheit kontinuierlich gesteigert haben, ist die Wahrscheinlichkeit  hoch, dass sie dies auch in Zukunft schaffen.


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Ein einzelnes schwächeres Jahr zwischendurch ist dabei kein Problem. Was zählt, ist die langfristige Entwicklung.

4. Hohe und stetige Dividenden

Die Dividende ist weit mehr als nur ein kleines Zubrot. Studien belegen, dass die regelmäßigen Ausschüttungen rund 40% der Performance von Aktien ausmachen. Achten Sie nicht nur auf eine hohe aktuelle Dividendenrendite, sondern auch auf eine stetige Dividendenpolitik der Unternehmen.

Im Idealfall erhöht ein Unternehmen seine Dividendenzahlungen regelmäßig und beteiligt so seine Aktionäre am zunehmenden Unternehmenserfolg.

5. Die Aktie besitzt eine erfolgreiche Vergangenheit

Es klingt fast schon zu einfach, um wahr zu sein, aber es ist so: Mit Aktien, die in der Vergangenheit erfolgreich waren, besitzen Sie bessere Aussichten für die Zukunft als mit bislang erfolglosen Aktien.

Statt bei einem krisengeschüttelten Unternehmen ewig auf einen Turnaround zu warten (der vielleicht niemals kommt), ist es daher für Sie lukrativer, auf Aktien zu setzen, die seit Jahren oder gar Jahrzehnten gut laufen.

6. Eigenkapitalquote mindestens 30%

Unternehmen mit hoher Verschuldung bekommen in Krisenzeiten Probleme, wenn die Gläubiger den Geldhahn zudrehen. Achten Sie daher auf eine ausreichende Eigenkapitalausstattung. Die Eigenkapitalquote gibt den prozentualen Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme an. 30% sollten es schon mindestens sein.

Verliereraktien: 4 Kriterien zur Erkennung

Doch wie sieht es aus, wenn man den Spieß umdreht? Woran erkennt man Verliereraktien? Nun stelle ich Ihnen 4 Kriterien zur Erkennung derjenigen Aktien vor, bei denen Vorsicht angebracht ist.

Insider stoßen größere Bestände der Aktien ab

Insiderverkäufe – also Verkäufe von Aktien des eigenen Unternehmens durch Manager, Aufsichtsratsvorsitzende und Großaktionäre – müssen zwar nicht zwangsläufig ein schlechtes Omen für die weitere Entwicklung des Aktienkurses sein. Sie sollten für Sie als Anleger aber ein deutliches Warnsignal darstellen. Es gibt durchaus nachvollziehbare Gründe für den Verkauf; beispielsweise wenn vorher für den (vergünstigten) Aktienkauf Optionen ausgeübt wurden, die einen Gehaltsbestandteil darstellten. Außerdem kann ein Aktienpaket von einem Großinvestor an einen anderen verkauft werden. Daher sollten Sie sich gleichzeitig auch die Insiderkäufe anschauen.

Werden allerdings größere Bestände an Aktien ohne erkennbaren Grund verkauft (und das vielleicht sogar von mehreren Insidern), ist größte Vorsicht angebracht. In diesem Fall sollten Sie einen Einstieg sicherheitshalber zurückstellen bis beispielsweise die nächsten Quartalszahlen Klarheit bringen. Ganz wichtig: Folgt auf die Insiderverkäufe eine schlechte Unternehmensnachricht, ist das Vertrauen der Anleger zerstört. Um solche Aktien sollten Sie generell einen großen Bogen machen, denn oftmals hält die negative Kursentwicklung hier längere Zeit an.

Aktie weist über langen Zeitraum schwache Kursentwicklung auf

Auch wenn es hartgesottene Turnaround-Spekulanten nicht gerne hören: Verliereraktien bleiben in den meisten Fällen Verliereraktien. Wenn eine Aktie über einen langen Zeitraum so schlecht läuft, hat dies schon seinen Grund, der nicht von heute auf morgen verschwindet.

Statt bei einem krisengeschüttelten Unternehmen ewig auf einen Turnaround zu warten (der oftmals niemals eintritt), ist es daher für Sie lukrativer, auf Aktien zu setzen, die seit Jahren oder gar Jahrzehnten gut laufen.

Hohe Dividendenrendite wird durch (zu) hohe Ausschüttungsquote erkauft

Eine hohe Dividendenrendite ist eine gute Sache. Allerdings sollten Sie einen genaueren Blick auf das Verhältnis von Ausschüttungen zu Unternehmensgewinn werfen. Denn wenn fast der gesamte Gewinn (oder sogar noch mehr) als Dividende ausgeschüttet wird, geht dies auf lange Sicht zu Lasten der Investoren. So manche Unternehmen sehen die Dividende als Marketinginstrument an und scheuen sich in schlechten Zeiten vor einer Kürzung.

Solange dies eine einmalige Sache bleibt, ist das noch zu vertreten, aber auf Dauer wird dies dem Unternehmen schaden. Denn in diesem Fall verbleibt zu wenig Kapital im Unternehmen.

Eigenkapitalquote geringer als 15%

Unternehmen mit hoher Verschuldung bekommen in Krisenzeiten Probleme, wenn die Gläubiger den Geldhahn zudrehen. Bei weniger als 15% Eigenkapital sollte daher bei Ihnen die Warnleuchte angehen.

Hier stellt sich die Frage, ob das Unternehmen in der nächsten Konjunkturkrise das Geld für die oftmals notwendigen Investitionen in zukünftiges Wachstum aufbringen kann. Falls nicht, droht es gegenüber der Konkurrenz den Anschluss zu verlieren.

Auch eine Insolvenz ist bei einer niedrigen Eigenkapitalquote nicht ausgeschlossen, wenn kurzfristig größere Verbindlichkeiten fällig werden.

1. Juli 2014

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Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.

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