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60% Kursplus – adidas profitiert von der Fußball-EM

Mit dem EM-Aus der deutschen Mannschaft steht auch eine historische Niederlage für einen deutschen Konzern fest:

adidas konnte im Finale nur noch zusehen, wie zwei vom Erzrivalen Nike ausgerüstete Mannschaften den Titel unter sich ausspielten.

Doch bei der Kursentwicklung bleibt Nike hinter adidas zurück. Mit einem Plus von 61% seit Jahresanfang hat adidas klar die Nase vorn.

Unternehmens-Profil

Die adidas-Gruppe ist einer der weltweit größten Anbieter von Produkten rund um den Sport.

Der Konzern ist die führende Marke in der Sportartikel-Branche mit einer ausgezeichneten Positionierung bei Sportschuhen, Bekleidung und Zubehör.

Die einzelnen Produkte verbinden innovative Technik und modernes Design. TaylorMade-adidas Golf vertreibt ein komplettes Sortiment an Golfschlägern, Schuhen, Bekleidung und Accessoires.

Seit Ende 2009 ist das operative Geschäft in die Segmente „Großhandel“, „Einzelhandel“ und „Andere Geschäftssegmente“ mit den Bereichen „TaylorMade-adidas Golf“, „Rockport“ und „Reebok-CCM Hockey“ untergliedert.


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Gewinn steigt um 66%

Nach dem fulminanten Start in das neue Geschäftsjahr sind die Erwartungen an adidas hoch.

Das Unternehmen steigerte den Umsatz im 1. Halbjahr um 15% auf 9,2 Mrd. € und das operative Ergebnis um mehr als die Hälfte auf 905 Mio. €. Unterm Strich verdiente adidas 2/3 mehr.

Dabei sorgten v. a. die Lauf-, Trainings- und Fußball-Artikel für Wachstum. Adidas war Sponsor der Europameisterschaft in Frankreich und hatte mit 9 Teams von allen Ausrüstern die meisten Mannschaften im Turnier.

Boom bei Sportartikeln

Der immer stärker um sich greifende Trend, bei dem Sportmode auch im Alltag getragen wird, bescherte der Marke Originals einen Boom.

Adidas befeuert dies noch durch Kooperationen mit Stars wie dem US-Rapper Kanye West oder die Neuauflage von Schuh-Klassikern wie zuletzt dem Stan Smith.

Nach vielen Jahren der Neuausrichtung hat die Fitness-Marke Reebok in den zurückliegenden Quartalen steigende Umsätze ausgewiesen.

Allerdings gingen zuletzt die währungsbereinigten Reebok-Umsätze in den USA durch die Aufgabe von Outlets zurück.

Schwieriges Golfgeschäft

Verbesserungs-Bedarf hat das Golfgeschäft: Die Umsätze der Tochter Taylormade sanken erneut. Die Sparte hat bereits 2 schwere Jahre mit vielen Einschnitten hinter sich. Adidas überprüft seit vergangenem Jahr den Verkauf einzelner Golfmarken.

Eine Entscheidung, wie es mit der Tochter weitergeht, hätte eigentlich noch im 1. Quartal fallen sollen. Vielleicht überlässt Herbert Hainer die Entscheidung seinem Nachfolger.

Nach mehr als 15 Jahren gibt Hainer den Vorstandsvorsitz an Kasper Rorsted ab, den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von Henkel.

Pralle Pipeline

Der Konzern ist weltweit glänzend positioniert und hat laut Firmenchef eine volle Pipeline mit innovativen Produkten, insbesondere in den Kategorien Running, Basketball, Fußball, Lifestyle, Fitness und Golf.

Mit den Markteinführungen und dem Ausbau des Einzelhandels-Segments sollen die Geschäfte angekurbelt werden. Außerdem setzt adidas auf die schnell wachsenden Schwellenländer.

Zuverlässiger Dividenden-Zahler

Auf den 1. Blick sieht die Dividendenrendite von 1,3% nicht gerade üppig aus. Der Charme erschließt sich aber beim 2. Blick:

adidas hat in den vergangenen 14 Jahren IMMER eine Dividende gezahlt und diese durchschnittlich um 13,5% p. a. gesteigert. Vieles spricht dafür, dass dies auch so bleibt.

8. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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