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Electronic-Arts-Aktie: Mit Schwung auf die gamescom

Nachdem bereits Pokemon-Go-Hersteller Nintendo in den letzten Wochen in aller Munde war, meldet sich jetzt der nächste Spiele-Hersteller zu Wort:

Selbst im branchenschwächsten Quartal kann Electronic Arts mit seiner Bilanz überzeugen. Anfang des Monats hatte der US-amerikanische Spiele-Hersteller die Q1-Zahlen des laufenden Geschäftsjahres 2016/2017 bekannt gegeben.

Die Richtwerte der Geschäftsführung konnten sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn übertroffen werden. Und das stärkere Halbjahr steht noch bevor.

Vielversprechende 2. Jahreshälfte

Für die 3. Jahreshälfte sieht der Geschäftsplan des Unternehmens noch erhebliche Umsatz-Zuwächse vor. Denn die weltgrößte Spielemesse gamescom beginnt am 17.8.2016 und soll für reichlich Nachfrage-Schübe sorgen.

Die neuen Spiele-Garanten Battelfield 1 und Titanfall 2 werden vom Kundenkreis längst erwartet und versprechen einen starken Anstieg der Umsätze in der 2. Hälfte des Geschäftsjahres. Bis zu 25 Mio. mal sollen die Spiele verkauft werden.

Auch die neue Vereinbarung mit dem FC Bayern München birgt Umsatz-Potenziale: Denn durch verbesserte Grafiken und Analysen soll die neuste FIFA-Version an Qualität noch einmal ordentlich zulegen.


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Und die Fußball-Simulation ist noch aus einem anderen Grund enorm wichtig für die Profite des Unternehmens, denn die Downloads for FIFA Ultimate Team bringen durch hohe Margen einen wichtigen Beitrag zum Ergebnis.

Insgesamt sind die digitalen Produkte von EA für 54% des Gesamt-Umsatzes verantwortlich.

Dieser belief sich im letzten Quartal auf 1,27 Mrd. US-$ und lag damit zwar um 1,5% unter dem Vorjahreswert, aber trotzdem über den Erwartungen der Geschäftsführung.

Auch die Prognosen bei der Gewinn-Ausschüttung konnten übertroffen werden. Statt den anvisierten 0,05 € pro Aktien konnten 0,07 € ausgeschüttet werden.

EA will bei Augmented Reality nachziehen

Die starke Konkurrenz von anderen Spiele-Herstellern – allen voran Nintendo mit ihrem Megahype Pokémon Go – scheint den Optimismus des Konzern keineswegs zu trüben.

Vielmehr gibt CEO Andrew Wilson zu verstehen, dass ihn die Fortschritte im Bereich „Augmented Reality“ inspiriert haben und nun auch EA dieesen Bereich ausbauen will.

Unter Augmented Reality versteht man dabei die Vermischung der realen und der virtuellen Welt. Nintendo hat in diesem Bereich neue Maßstäbe gelegt – sowohl bei der technischen Umsetzung als auch bei der Wirtschaftlichkeit.

Für Electronic Arts ist das Anreiz genug, um das Zukunfts-Geschäft auch in diese Richtung auszubauen.

Electronic Arts Aktie auf Erfolgskurs

Im Juli kam es bei Inhabern der Electronic-Arts-Aktie vermehrt zu Besorgnis, denn einige Vorstands-Mitglieder des Konzerns hatten die hohen Kurse genutzt um Anteile zu verkaufen.

Experten sehen den zukünftigen Verlauf der EA Aktie aber durchaus positiv, denn die Produktpalette des Unternehmens ist vielseitig und zukunftsorientiert.

Auch die überraschend guten Quartals-Zahlen bestärken die Anleger. Die Electronic-Arts-Aktie ging ist seit Anfang des Monats bereits um über 3 € gestiegen und steht aktuell mit gut 78 € nur knapp unter dem Allzeithoch von 79,99 €.

Die Aussichten stehen gut, dass der Aufwärtstrend fortgesetzt – v. a. im Hinblick auf die Neuerscheinungen von Battlefield und Titanfall im Oktober.

Es könnte ein vielversprechendes 2. Halbjahr für den Konzern und Inhaber der Electronic-Arts-Aktie werden.

16. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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