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Abercrombie & Fitch: Aktie des Mode-Konzerns rauscht nach schwachen Zahlen in den Keller

So schnell kann es in der hart umkämpften Mode-Branche gehen.

Vom einstigen Highflyer mit Kultstatus ist das US-Mode-Label Abercrombie & Fitch jedenfalls Lichtjahre entfernt: Die Kurse jenseits der 70 Dollar-Marke, die noch Ende 2011 erreicht wurden, sind mittlerweile außer Sichtweite.

Einen erneuten Rückschlag musste die Modekette  mit der Veröffentlichung der aktuellen Geschäfts-Entwicklung hinnehmen:

Rückläufige Umsätze und eine schwache Gewinn-Entwicklung sorgten für einen drastischen Kursrückgang von über 20% an einem Tag.

Mittlerweile notieren die Papiere mit 18,29 Dollar mehr als 75% unter den damaligen Höchstständen.

Gewinn-Einbruch im 2. Quartal

Der Kurseinbruch kam nicht ohne Grund zustande:


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Während die Erlöse von Mai bis Juli um 4% auf 783 Mio. Dollar zurückgingen, weitete sich der Verlust deutlich aus. Unter dem Strich verbrannte Abercrombie im 2. Quartal 13,1 Mio. Dollar.

Für Sie zum Vergleich: Im Vorjahres-Quartal lag der Konzern mit 0,8 Mio. Dollar nur knapp in der Verlustzone.

Dabei lief es nicht nur bei der Hauptmarke Abercrombie & Fitch schlecht; auch die Geschäfte bei der Zweitmarke Hollister waren rückläufig.

Hoffnungen auf Trendwende werden begraben

Mit dem schwachen Quartal nahm das Management den Optimisten auch gleich jeglichen Wind aus den Segeln.

Der weitere Jahresverlauf soll weiter angespannt bleiben. Damit wurden auch die Hoffnungen der Anleger auf eine Trendwende jäh zunichte gemacht.

Anfang des Jahres hatte das Mode-Unternehmen erstmals seit 3 Jahren wieder steigende Umsätze melden können.

Auch der Blick in die Historie zeigt Ihnen, wie angespannt die Lage ist:

Verdiente Abercrombie im Jahr 2013 bei 4,5 Mrd. Dollar Umsatz noch einen Gewinn von 237 Mio. Dollar (Gewinn-Spanne: 5,25%), so stand im letzten Jahr bei 3,5 Mrd. Dollar Umsatz gerade einmal ein hauchdünner Gewinn von 35 Mio. Dollar (Gewinn-Spanne: 1,01%) auf der Uhr.

Zalando soll’s richten

Den Anfang des Absturzes der Marke machten überhebliche Sprüche des früheren Firmenchefs Mike Jeffries: Er bezeichnete Abercrombie als Marke für gut aussehende, hippe Menschen und schloss explizit fülligere Menschen als Kundengruppe aus.

Das rächte sich aber und die Schlangen vor den Läden wurden immer kürzer, die Chefetage verharrte ratlos. Doch damit könnte es nun vorbei sein. Denn die Modemarke testet mit dem Online-Händler Zalando einen Neuanfang:

Über einen Großhandels-Vertrag will der Konzern künftig über die Zalando-Seite Marken wie Abercrombie & Fitch, Hollister und die Kinder-Kollektionen verkaufen.

Analysten sind sich uneins

Unterdessen zeigen sich die Experten verhalten: Von 28 Analysten, die sich mit den Papieren beschäftigen, votieren 18 zum Halten der Aktie, 7 raten zum Kauf und 3 Analysten zum Verkauf.

Auf den jüngsten Rückschlag bei den Zahlen haben aber noch nicht alle Analysten reagiert. Insofern ist davon auszugehen, dass sich das durchschnittliche Preisziel der Experten von derzeit noch 22,74 Dollar ein gutes Stück nach unten verschiebt.

2. September 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

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