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Abfallentsorgungsunternehmen profitieren von US-Konjunktur

In den USA schwenkt die Konjunktur langsam aber sicher in einen Aufschwung ein.

Darauf weist der zuletzt gestiegene Einkaufsmanagerindex hin, der unerwartet von 49,0 auf 50,9 Punkte zulegte. Werte über 50 Zähler signalisieren Wachstum. Die Erholung der US-Wirtschaft basiert maßgeblich auf der Binnenkonjunktur.

Die Konsumenten sparen weniger und geben mehr aus. Durch mehr Konsum fällt eben auch mehr Müll an und erhöht dadurch das Volumen, dies trifft in verstärktem Maß auch auf die Industrievolumina zu.

Profiteure sind auch die beiden Abfallentsorgungsunternehmen Waste Management und Stericycle. Während der gedämpften Konjunktur hat Waste Management konsequent daran gearbeitet, die Produktivität zu maximieren und hat gleichzeitig die vertikale Integration, die man auch als „Stoffkreisläufe schließen“ bezeichnen könnte, vorangetrieben, um damit größeren Kundennutzen zu schaffen.

So konnte Waste Management im 2. Quartal die Ernte einfahren und den Gewinn um 17% steigern. Stericycle dagegen besetzt eine relativ konjunkturresistente Nische. Der Konzern nutzt aber den stark fragmentierten Bereich für gezielte Akquisitionen. Entsprechend der Wachstumsstrategie wurden im 1. Halbjahr 24 kleinere Firmen übernommen.


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Keine Besserung in Südosteuropa

Der Optimismus, mit der SW Umwelttechnik ins Jahr 2013 gestartet ist, wurde enttäuscht. Das Unternehmen hatte mit einer Verbesserung der Märkte gerechnet.

Dies war jedoch nicht der Fall. SW Umwelttechnik bleibt daher bei den Annahmen für das laufende Geschäftsjahr: In Österreich soll der leicht rückläufige Markt durch die Einführung von Produktinnovationen sowie durch Exporte kompensiert werden – hier wird eine relativ stabile Entwicklung erwartet.

Ungarn befindet sich auf Grund der wirtschaftlichen Situation weiterhin in einem rezessiven Umfeld.

Die Investitionen von Industrie und Gewerbe werden weiter auf sehr niedrigem Niveau bleiben. In Rumänien bleibt der Bereich Industrie und Gewerbe auch weiterhin schwach, während sich der Bereich Tiefbau – auf den sich das Unternehmen verstärkt ausgerichtet hat – weiter positiv entwickelt.

SW Umwelttechnik hat sich auf die aktuelle Wirtschaftslage eingestellt und kann durch die schlanke Kostenstruktur sowie die flexible Produktionsführung diese volatile Marktentwicklung abfedern.

Sollten sich die Märkte deutlich besser entwickeln als erwartet, ist SW Umwelttechnik mit den modernen Anlagen in der Lage, auch eine unvorhergesehene Steigerung der Nachfrage abzufedern.

Neu in der Aktien-Analyse: American Water Works

American Water Works wurde 1886 gegründet und ist ein amerikanisches Wasserversorgungsunternehmen mit Sitz in Voorhees, New Jersey.

Das Unternehmen wurde 2003 von der RWE aufgekauft und 2008 an die Börse gebracht. Ende 2009 erfolgte dann der vollständige Ausstieg von RWE.

Heute beschäftigt der Konzern rund 6.700 Mitarbeiter und bietet sowohl Frischwasser – als auch Abwasser- Dienste an. Die Firma ist in 30 US-Bundesstaaten sowie in zwei Provinzen Kanadas tätig und zählt über 14 Mio Menschen zu seinen Kunden.

Die Versorgung mit frischem Wasser wird auch noch die nächsten Jahrzehnte ein zentrales Thema sein. Da American Water Works bestens positioniert ist, um davon langfristig zu profitieren, vergeben wir 4 Sterne.

14. Oktober 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.