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Abschaffung des Bargelds …

Die Diskussionen um die Abschaffung des Bargelds reißen nicht ab.

Politiker aller Parteien diskutieren gerade, ob Deutschland eine Obergrenze für Bargeldzahlungen einführen soll. Als offizielle Begründung wird die Bekämpfung von Kriminalität und Korruption genannt.

Hinter vorgehaltener Hand wird jedoch spekuliert, dass das endgültige Ziel der Diskussion die komplette Abschaffung des Bargelds sein könnte. Denn in diesem Fall könnte der Staat den Bürger noch besser überwachen.

Außerdem wird erst durch ein Verbot der Bargeldhaltung die Möglichkeit geschaffen, nennenswerte Negativzinsen auf Bankguthaben zu erheben. Diese gelten als letztes Mittel der Geldpolitik, wenn die konventionellen Instrumente versagen sollten. Als nahezu sicher gilt bereits die Abschaffung des 500 €-Scheins.


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Umfangreiche Bar-Transaktionen werden also in jedem Fall erschwert. Egal wie die Diskussion ausgeht und auf welcher argumentativen Seite sie stehen, der zunehmende Verzicht auf Bargeld ist ein Milliardenmarkt für die Finanzdienstleister. Wenn künftig alle Transaktionen – oder zumindest ein Großteil davon – elektronisch durchgeführt werden, kassieren die Dienstleister jedes Mal Gebühren.

Zu den ersten Profiteuren dürften die Kreditkartenriesen VISA und MasterCard sowie PayPal gehören.

… versus Sicherheitslecks

Gleichzeitig zeigen sich auch die Gefahren der vollständigen Automatisierung von Bezahlvorgängen. Erst im Januar mussten weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit mehrere zehntausend Kreditkarten verschiedener deutscher Banken ausgetauscht werden. Ein Datenleck bei einem Dienstleister sorgte für eine hohe Missbrauchsgefahr.

Die Kreditkarte ist bei sachgemäßer Anwendung zwar ein sehr sicheres Bezahlungsmittel. Die Betreiber tun sehr viel dafür, um die Sicherheitsstandards ständig zu erhöhen. Dennoch bleibt stets ein Restrisiko.

Megafusion – VISA verleibt sich den europäischen Ableger ein

Ein Milliardendeal bahnt sich bei VISA an. Der europäische Ableger, der 2004 ausgegliedert wurde, soll für 21,2 Mrd. € zurückgekauft werden. Wenn die Transaktion erfolgreich abgeschlossen ist, vergrößert VISA den Vorsprung als größter Kreditkartendienstleister der Welt vor dem Hauptkonkurrenten MasterCard. Eine weitere Fusion steckt noch in den Kinderschuhen.

Die Deutsche Börse möchte sich nach zwei vergeblichen Anläufen 2000 und 2005 nun endlich mit der London Stock Exchange zusammenschließen. Derzeit laufen Verhandlungen über die Konditionen.

Erfolg der Investment-Banken hängt von Strafzahlungen ab

Der Geschäftserfolg der großen Investmentbanken hängt seit der Finanzkrise entscheidend vom Ausgang zahlreicher Rechtsstreitigkeiten ab. Vor allem die US-Behörden nehmen die Konzerne genau unter die Lupe. Meist stehen Vergleiche und Milliardenzahlungen am Ende der jahrelangen Verfahren.

Morgan Stanley kam 2015 glimpflich davon und konnte einen Gewinnsprung vermelden.

Konkurrent Goldman Sachs zahlte dagegen im 4. Quartal infolge eines Vergleichs mit mehreren US-Behörden 5 Mrd $. Der Gewinn brach ein. Die meisten Verfahren aus der Zeit der Finanzkrise sind jedoch abgearbeitet. Eine Normalisierung und damit eine bessere Vorhersagbarkeit der Gewinnentwicklung erscheint möglich, wenngleich immer die latente Gefahr neuer Ermittlungen besteht.

6. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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