Absicherung mit ETCs – immer beliebter

Wohin wird der Weg der Eurozone jetzt noch führen, ist die Frage.

Denn der Euro-Gipfel hat zuletzt vor allem eines deutlich gemacht:

Es gibt keinen ernsthaft guten Ausweg aus der Krise, der in den kommenden Monaten einen schnellen Durchbruch im Kampf gegen den in Südeuropa laufenden Staatsbankrott anzeigen oder möglich machen würde. Die Eurozone hat fast alle wichtigen Grundsätze zum Kapitalschutz aufgegeben.

So können die Regierungen inzwischen fast schon im Alleingang bestimmen, wieviel Geld sie benötigen und wie es zusammengestellt respektive am Markt aufgenommen wird. Die Europäische Zentralbank (EZB) wird es richten und alle Mitglieder haften. Das ist die Grundlage.

Edelmetalle helfen

Damit entspricht die Entwicklung dem, was wir bereits seit einiger Zeit an dieser Stelle befürchtet haben. Das heißt: Die Strategie, auf Sachwerte zu setzen, werden wir an dieser Stelle weiterhin aufrechterhalten. Wer Aktien kauft, investiert aus unserer Sicht richtig.

Wer in Immobilien investiert, sollte bei den laufenden Kursen für Kredite ein gutes Geschäft machen. Und wer gleichzeitig auch Edelmetalle im Depot aufnimmt, wird langfristig Geld sowie Tauschwerte besitzen, die weltweit gültig sind und damit Kapitalschutz bieten.

Wer dabei nicht in einzelne Edelmetalle investieren möchte oder keine Zertifikate auf die Preisentwicklung kauft – also zum Beispiel Discounter oder Bonuszertifikate – wird mit ETCs die besten Investments machen können.

  • Dies sind Exchange Commodities, also Fonds, die in der Regel passiv geführt werden. Das Vermögen, das diese Fonds vertreten, wird durch Edelmetalle gedeckt und damit vor einer Pleite der Emittenten geschützt. Das heißt auch:
  • Sie können sich bei richtigen ETCs die Edelmetalle auch abholen oder sogar liefern lassen – jederzeit und je nach dem Kursverlauf der zugrundeliegendne Edelmetalle auch zu marktüblichen Konditionen.
  • Die Wertverwaltung ist vergleichsweise kostengünstig, sodass auch das Risiko eines schleichenden Renditeverlustes gering ist. Dies ist etwa dort der Fall, wo Sie bei kleineren Händlern hohe Unterschiede zwischen An- und Verkaufskursen in Kauf nehmen müssen.
  • ETCs werden daher auch immer beliebter. Die aktuelle Statistik zeigt: ETCs haben ein Volumen in Höhe von 23 Milliarden Euro – Vermögen. Dies war vor acht Jahren beim Start noch fast null und brauchte bis 2009, um zumindest 15 Milliarden zu übersteigen.
  • Die Verteiligung nach Rohstoffen zeigt: Industriemetalle sind unbeliebt und haben lediglich 4% Anteil, Edelmetalle wie Gold und Silber hingegen sind mit 81% dabei. Das heißt, Edelmetalle sind am besten in ETCs aufgehoben.

GeVestor meint: Edelmetalle wie Gold und Silber können Sie entweder über XetraGold als Rendite-Chance erwerben oder Fonds in der Schweiz kaufen. Ein ETC der Züricher Kantonalbank ist entweder der ZKB Gold oder Silber.

29. Juni 2012
von Jan Aalto
Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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