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Achten Sie auf Aktien mit neuen Allzeithochs – Nutzen Sie die Chance

Am Montag hatte ich Ihnen das Prinzip der Relativen Stärke erläutert. Der Hintergrund dieses Ansatzes ist es, auf Aktien zu setzen, die sich besser entwickelt haben als der Gesamtmarkt.

Eine Möglichkeit liegt darin, Aktien mit neuen Allzeithochs ins Visier zu nehmen. Notiert eine Aktie so hoch wie nie zuvor, ist dies ein untrügliches Anzeichen von Stärke.

Keine charttechnischen Widerstände mehr

Wieso es funktioniert, Aktien beim Erreichen neuer Höchstkurse zu kaufen, ist schnell erklärt. Bei einer Aktie, die so hoch notiert wie nie zuvor, stehen einem weiteren Anstieg keine charttechnischen Widerstände mehr entgegen.

Es gibt im Kursverlauf also keine markanten Zonen mehr, die ein weiteres Vorankommen des Kurses erschweren.

Anders ausgedrückt: Notiert eine Aktie auf ihrem absoluten Hoch, liegen ausnahmslos alle Aktionäre im Gewinn. Folglich haben auch weniger Anleger ein Interesse daran, ihre Aktien zu verkaufen.


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Denn gerade Aktionäre, die auf Kursverlusten sitzen, neigen dann zum Verkauf, wenn die Notierung wieder in den Bereich ihres Einstandspreises klettert. Diese so genannten Kompensationsverkäufe, die den Kurs drücken können, bleiben bei Aktien, die auf absoluten Höchstkursen notieren, also aus.

Trends dauern oft lange an

Aktien, die neue Hochs erreichen, bieten für Sie als Anleger somit eine äußerst günstige Kombination: Zum einen ziehen sie durch das Erreichen neuer Höchstkurse eine erhöhte Aufmerksamkeit der Investoren auf sich.

So hat beispielsweise jeder Fondsmanager ein Interesse daran, dass gerade die Titel mit den höchsten Zugewinnen in seiner Statistik auftauchen. Auf der anderen Seite ist die Verkaufsbereitschaft der bereits investierten Anleger gering.

Dem Anstieg auf ein neues Hoch folgt deshalb oftmals ein weiterer Aufwärtsschub. Und damit nicht genug: Aktien, die neue Allzeithochs erreichen, setzen die eingeschlagene Aufwärtsbewegung häufig über längere Zeit fort und sind deshalb für eine mittelfristige Investition besonders interessant.

Risikobegrenzung durch Stoppkurse

Um langfristig erfolgreich zu sein, gehört es natürlich auch dazu, sich von einem Wert wieder zu verabschieden, wenn der Aufwärtstrend zu Ende geht.

Dies lässt sich am einfachsten mit Hilfe von Stopps umsetzen, die im Laufe eines Trends immer wieder nachgezogen werden – zum Beispiel knapp unter markante charttechnische Unterstützungen.

Eine andere Möglichkeit ist, den Stopp immer dann, wenn die Aktie ein neues Hoch erreicht hat, um einen festen Prozentsatz (beispielsweise 15%) unter das neue Hoch nachzuziehen.

Psychologisch schwierig umzusetzen

Diese Vorgehensweise bietet noch einen weiteren Vorteil: In sehr schwachen Marktphasen steigt die Cash-Quote im Depot quasi automatisch. Denn Aktien, deren Trend bricht, fallen über den Stoppkurs heraus.

Neue Investitionen kommen nur bei jenen Werten in Frage, die neue Allzeithochs erklimmen. Und davon gibt es in sehr schwachen Börsenphasen naturgemäß entsprechend weniger.

In Aktien zu investieren, die neue Allzeithochs erreichen, ist ein lukrativer Ansatz. Voraussetzung ist – wie bei jeder Strategie – ein vernünftiges Risikomanagement.

Allerdings ist der an sich einfache Ansatz psychologisch schwierig umzusetzen, weil viele Anleger sich schwer tun, bei einem Wert einzusteigen, der schon so „gut gelaufen“ ist. Haben Sie diese kleine psychologische Hürde jedoch erst einmal überwunden, steht Ihrem Börsenerfolg nichts mehr im Wege.

6. April 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.