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Achten Sie auf Cash

Die unzähligen wissenschaftlichen Arbeiten zum Rendite-Risiko-Zusammenhang werden immer wieder durch das irrationale Verhalten der Marktteilnehmer auf den Prüfstand gestellt.

Die Annahmen der in diesem Kontext bekanntesten wissenschaftlichen Ableitung, der Portfoliotheorie von Markowitz, die das Investitionsverhalten an Kapitalmärkten unter dem Gesichtspunkt persönlicher Risikopräferenzen untersucht, wurden im Zuge der Finanzkrise durch die Gier der Marktteilnehmer ausgehebelt.

Gierige Investition in hochriskante Produkte

Und wie man an der aktuellen Entwicklung gut erkennen kann, wird der Krisenzyklus dabei immer kürzer. Diejenigen, die sich schon in der Dotcom-Blase die Finger verbrannten, missachteten in den letzten Jahren erneut den gesunden Menschenverstand und investierten in hochriskante Konstrukte.

Konstrukte, die einst als innovativ galten, dennoch nur den Zweck hatten, die bestehenden Risiken möglichst zu verbergen, um somit auch die Risikoprämien gering zu halten.

Unverschuldete Vehikel erschienen dabei für die Anleger für eine lange Zeit als Relikte aus längst vergangenen Zeiten.


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Zeitgemäßer war es, sein Geld in hochverschuldete Gesellschaften mit einem hohen „Leverage“ zu investieren. Damit verbundene Risiken wurden in der Niedrigzinsphase und der internationalen Geldmengenausweitung nicht mehr adäquat bepreist.

Hohe EK-Quote und hoher Cashbestand wurden lange kritisch beäugt

Als weniger lukrativ wurden die Unternehmen mit einer, nach rationalen Gesichtspunkten, gesunden Eigenkapital- und Liquiditätsbasis angesehen. Irgendetwas konnte ja nicht stimmen, wenn das Unternehmen das ganze Geld in der Bilanz hortet und keine geeigneten Investitionen findet.

Doch der Beginn der Finanzkrise und das Ende der Investmentbanken, die genau diese Denkweise propagierten, leiteten einen Paradigmenwechsel ein.

Denn Unternehmen mit Finanzierungslücken und geringen Eigenkapitaldecken haben derzeit einen schweren Stand und kämpfen international um ihr Überleben.

Cash ist wieder King

Plötzlich ist Cash wieder gefragt und gleichzeitig neben der operativen Stärke des Unternehmens eine Voraussetzung für einen ungefährdeten Fortbestand.

Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, die Unternehmen aus dem deutschen Nebenwertebereich, die in der Vergangenheit vorsichtig disponierten und nun über einen hohen Cashbestand verfügen, zu finden.

Unternehmen mit einem hohen Cashbestand, bei einer gleichzeitig guten Eigenkapitalausstattung und hoher EK-Quote, sind aus dem Nebenwertebereich beispielsweise die USU Software AG, die Pironet NDH AG, die Syzygy AG oder Cenit AG.

Das Besondere an diesen Gesellschaften ist die Tatsache, dass die Bilanzen frei von jeglichen Bankschulden sind und damit auch der „Leverage“ gleich null ist.

Zwar sind die Kursniveaus dieser Gesellschaften im Zuge der jüngsten Markterholung wieder angestiegen, die von uns errechneten Kursniveaus liegen jedoch weiterhin oberhalb der aktuellen Marktbewertungen.

Zumal der Sicherheitsaspekt bei diesen Unternehmen verhältnismäßig hoch ist.

8. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Cosmin Filker. Über den Autor

Der Chefredakteur des Newsletters "Nebenwerte aktuell" kann auf eine jahrelange Börsenerfahrung besonders im Nebenwerte-Bereich zurückblicken und durch seine berufliche Erfahrung beim Researchhaus GBC AG von der täglichen Präsenz am Markt profitieren.