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Achten Sie auf diese Dividenden-Tugend

Gestern habe ich Ihnen den Zusammenhang zwischen Dividendenrendite und Ausschüttungsquote nähergebracht.

Auch wenn es eigentlich so leicht nachvollziehbar ist, ignorieren noch immer viele Anleger, dass eine hohe Dividendenrendite für uns Dividendenanleger weniger als die halbe Miete ist.

Heute möchte ich Ihnen einen weiteren Aspekt guter Dividenden-Papiere näher bringen. Was nützt eine hohe Ausschüttung, wenn bereits im nächsten Jahr die große Ernüchterung einsetzt? Richtig! Nichts!

Ein wichtiges Element eines Dividenden-Investments ist die konstante Ausschüttung.

Wachstum ist das zentrale Prinzip der Marktwirtschaft. Übertragen auf Unternehmen bedeutet dies, dass die Gewinne im Optimalfall von Jahr zu Jahr steigen. Doch ist diese Herangehensweise sehr theoretisch.


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In der Praxis kommt es immer wieder dazu, dass es auch schwächere Jahre gibt oder Jahre, in denen das Geschäft besonders brummt. Wichtig ist, dass die Erfolgskurve der Unternehmen auf lange Sicht nach oben zeigt.

Dividenden sollten langsam und stetig steigen

Bei erfolgreichen Dividenden-Aktien besteht diese Kurve aus dem Betrag, den Anteilseigner je Aktie jedes Jahr als Dividende ausgeschüttet bekommen. Ganz entscheidend dabei ist die Konstanz.

Da Dividenden vor allem konservative Langfrist-Anleger anlocken, sollte die Dividendenkurve nicht stark schwanken – es sollte kontinuierlich nach oben gehen.

Um gute Dividenden-Titel zu erkennen, müssen Sie die Entwicklung der Dividenden mit der Entwicklung der Gewinne vergleichen.

Während die Gewinne unter Umständen stark schwanken und es in schweren Jahren oder wegen wichtiger Investitionen auch einmal Verluste geben darf, sollte die Dividende stetig steigen.

Am besten sind die Unternehmen, bei denen es zwischen Gewinnverlauf und Dividendenverlauf kaum einen Zusammenhang gibt.

Dividende streichen? Nur im Notfall!

Dies ist meist nur möglich, wenn man konservativ plant. Dazu gehört auch, dass die Dividende in einem Rekord-Gewinnjahr mit Wachstumsraten von 50% nur um 10% steigt.

Dafür wird das Dividendenniveau auch nach zwei schwächeren Jahren beibehalten oder es gibt selbst dann ein geringes Dividendenwachstum. Diese Dividendenkonstanz lässt sich am besten beim Blick auf die letzten Ausschüttungen ermitteln.

Auch Krisen sind aufschlussreich: Wenn ein Unternehmen selbst in schweren Zeiten die Dividende anheben kann, hat es zuvor sauber kalkuliert.

An der Börse wird so eine solide Dividendenpolitik zunehmend honoriert. Immer mehr Anleger setzen auf Dividenden statt auf Zinspapiere und sind daher auf Verlässlichkeit angewiesen.

Der Blick in die Vergangenheit kann daher Aufschluss über die Zukunft geben. Außerdem wichtig sind natürlich auch die nackten Zahlen.

Macht ein Unternehmen horrende Verluste, muss die Dividende auch einmal gestrichen werden. Dies sollte aber die letzte Maßnahme sein.

7. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.