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Achterbahnfahrt beim Ölpreis: Das müssen Sie jetzt wissen

Wie Sie wissen sind Rohstoffe eine stark schwanken Anlageklasse. Das zeigt sich gerade in diesen Tagen wieder verstärkt an den Märkten.

Das aktuell extremste Beispiel liefert hier Öl. Der wichtige Schmierstoff für die Weltwirtschaft schwankt stark. Bis zum Donnerstag der vergangenen Woche sackte der Ölpreis wie ein Stein. Die US Sorte WTI fiel sogar kurzzeitig unter die Marke von 40 Dollar pro Barrel.

Danach folgte er der stärkste 3-Tagesgewinn seit 1990 mit einem Plus von weit mehr als 20 %. Darauf folgte jetzt gestern erneut eine heftige Gegenbewegung mit Abschlägen von mehr als 8 % in der Spitze. Sie müssen ihr eins bedenken: Hier spreche ich von Preisbewegungen innerhalb weniger Tage beim liquidesten Rohstoff der Welt.

Derzeit ist sehr viel spekulatives Kapital im Ölmarkt aktiv. Das ist eben auch für die großen Schwankungen verantwortlich. Sobald nun Meldungen über einen schwache Wirtschaftsentwicklung in China auftauchen, geraten die Preise wieder unter Druck. Zudem sind auch die Lagerbestände in den USA auf Wochenbasis klar angestiegen.


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Überangebot beim Öl setzt den Preis unter Druck

Hier zeigt sich einmal mehr, dass es aktuell ein klares Überangebot am Ölmarkt gibt. Doch viele Produzenten brauchen deutlich höhere Marktpreise um überhaupt wirtschaftlich produzieren zu können. Es ist noch gar nicht so lange her, dass ein Barrel Rohöl über 100 Dollar kostete und nicht wie jetzt knapp 50 Dollar.

Ziemlich genau vor einem Jahr der Absturz beim Ölpreis. Damals kam es für Marktexperten völlig überraschend. Auch die Dynamik des Preisrutsch war enorm. Von Anfang September 2014 bis zum Jahresende halbierte sich der Preis auf nur noch 50 Dollar.

Beim Öl zeigt sich jetzt: Hohe Schwankungen ziehen vermehrt auch Spekulanten an. Dabei geht es um große Hedge-Fonds, die eben die Marktmacht haben auch wirklich etwas zu bewegen. Nachhaltig ist diese Entwicklung auf keinen Fall.

Die Ölpreise auf dem aktuellen Niveau setzen viele Produzenten unter Druck. Da die Produktionskosten in vielen Regionen sogar über dem Weltmarktpreis liegen, werden die Erträge immer kleiner. Wie bei den anderen Rohstoffsektoren gilt hier: Wer die Kosten im Griff hat, hat auch die Nase vorn.

2. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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