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ACHTUNG: Das US-Wahl-Special! So geht die US-Wahl aus und das passiert mit dem DAX

Die globalen Aktienmärkte befinden sich aktuell in einer Unsicherheits-Phase.

Der Grund ist neben der Zins-Entscheidung nach der heutigen FED-Sitzung (US-Notenbank) vor allem die US-Präsidentschaftswahl.

Die jüngsten Umfrage-Ergebnisse deuten auf ein sehr enges Ergebnis hin.

Das ist etwas überraschend für die Börsen, denn vor 2 Wochen noch lag Clinton in den Umfrage-Werten eindeutig vor Trump.

Die Angst geht um

Und schon geht die Angst in den Parkettsälen der Börsen um. Denn ein eventueller Sieg von Donald Trump wird den Börsianern ganz und gar nicht schmecken.

Trump steht bei den Experten für eine völlig unvorhersehbare Politik – zumal der Mensch Donald Trump nicht gerade mit Kompetenz und Besonnenheit in Verbindung gebracht wird.

Sie erinnern sich bestimmt noch an das BrExit-Votum der Briten von Juni dieses Jahres:

Die Vorhersagen deuteten zunächst auch auf einen klaren Verbleib der Briten in der EU, doch kurz vor den Wahlen wurden die Umfrage-Werte immer enger.

Das Ende vom Lied kennen Sie…

Ich kann Sie beruhigen

Ich erwarte allerdings, dass Clinton gewinnen wird und die aktuelle Unsicherheit an den Börsen nur als kurzes Schreckgespenst in die Geschichte eingehen wird.

Warum meine Meinung so klar ausfällt, versuche ich Ihnen anhand der folgenden brandaktuellen (heute 13:00 Uhr) Wahlkarte zu erläutern:

 

wahlkarte

Sie sehen oben auf der Leiste links Clinton in blau und rechts Trump in rot.

Die „ganz sicheren“ Wahlmänner aus ganz sicher gewonnenen Staaten sind jeweils in dunklerer Farbe markiert.

Die hellere Farbe markiert Staaten, in denen der jeweilige Kandidat deutlich vorne liegt und kaum noch vom Sieg abgehalten werden kann.

So kommt Frau Clinton auf 256 Wahlmänner und Herr Trump auf 164 Wahlmänner, die als gesichert betrachtet werden dürfen. Für einen Sieg werden 270 Wahlmänner benötigt.

Das bedeutet, Clinton braucht nur 14 von 118 Wahlmännern aus den Swingstaaten gewinnen und wäre nächste US-Präsidentin!

Wichtig und für Sie interessant sind deshalb vor allem die lilafarbenen Wahlmänner und Staaten. Diese sind noch nicht sicher entscheiden.

Dort liegen die beiden Präsidentschafts-Kandidaten innerhalb von +-5% vor dem jeweiligen Gegner. Man nennt sie auch „Swing-Staaten“.

Vor allem in den großen Swing-Staaten (Staaten, die noch in etwa Unentschieden sind) Florida (29), Ohio (18), Georgia (16) und North Carolina (15) werden zusammen 78 Wahlmänner gewählt.


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Wie Sie aber an der Leiste oberhalb der Karte sehen können, müsste Trump schon alle diese Staaten für sich entscheiden, um eine Chance auf einen Sieg zu erhalten.

Und sollte ihm dieses kleine Wunder gelingen, selbst dann müsste er noch Nevada (6) und Colorado (9) gewinnen, um mit insgesamt +91 Stimmen zu den oben als sicher eingestuften Stimmen mit 255 fast gleichauf mit Clinton (256) zu kommen.

Zurzeit sieht es so aus, dass Clinton in Ohio, Nevada und Colorado auf jeden Fall gewinnen wird.

Sie sehen also, es muss schon ein mittelgroßes Wunder geschehen, wenn Clinton die US-Präsidentschaftswahl nicht gewinnen sollte.

Es bestehen also sehr gute Chancen, dass nach dem 08. November der Startschuss für eine Jahresendrally fällt.

Seit dem BrExit-Votum ist aber Vorsicht die Mutter der Porzellankiste, und dies ist in der kurzfristigen Analyse und dem Blick auf den 1-Monatschart des DAX-Index gut erkennbar:

dax_1monat

DAX-Chart 1 Monat (Stundenbalken)

Angst vor Trump!

Sie erkennen im 1-Monatschart des DAX-Index den zuletzt verstärkten Druck auf die Kurse. Dies ist einzig auf die Angst vor der US-Wahl zurückzuführen.

Ansonsten liefert das kurzfristige Bild des DAX-Index kaum Verwertbares! Nach oben muss die 10.800/825 geknackt werden, um endlich frei nach oben laufen zu können (rote Trendlinie).

Die 3 sichtbaren Kurslücken (GAPs, schwarze Ellipsen) bieten dem DAX ein wenig Unterstützung im Bereich um die 10.450 Punkte (grüne Trendlinie).

Als Fazit für den kurzfristigen Tradingbereich bleibt festzuhalten: Die kurze Leine der US-Wahl bestimmt das Geschehen.

Die Knackfrage ist: Welche Marken werden nach der US-Wahl angelaufen? Egal, ob nach oben oder nach unten.

Dies sehen wir erst durch einen Blick auf den mittelfristigen 1-Jahres-Chart des DAX-Index:

dax_1jahr

DAX-Chart 1 Jahr (Tagesbalken)

Nach oben schnell 11.100, nach unten 9.750

Im mittelfristigen Chartbild des DAX-Index sehen Sie die beiden miteinander konkurrierenden Trendkanäle eingezeichnet.

Das ist zum einen der seit nunmehr über 17 Monaten gültige Abwärts-Trendkanal (obere rote Linie) und zum anderen der neue seit Jahresbeginn etablierte Aufwärts-Trendkanal (blauer Trend).

Sie erkennen, dass der DAX-Index in der vergangenen Woche kurz über den Widerstand gelaufen ist, aber schnell wieder in diesen zurückfiel.

Dies ist definitiv der Ungewissheit vor der FED-Entscheidung heute und aber v. a. der US-Präsidentschaftswahl zu schulden.

Am 08. November wird alles anders!

Je nach Ausgang der Wahl können die globalen Aktienmärkte heftig reagieren. Bei Clinton nach oben und bei Trump nach unten. So erwarten es alle Experten.

Nach oben stünde beim DAX-Index endlich die Überwindung des mittelfristigen Abwärtstrends auf dem Schirm (grüner Kreis).

Sollte dies gelingen, dann steht einer Rally bis mindestens 11.300/400 Punkten zur Weihnachtszeit nichts im Wege.

Nach unten erwarte ich ein sofortiges Anlaufen auf die untere Begrenzung des Aufwärts-Trendkanals (orangefarbener Kreis).

Dazwischen besteht ein ganzes Bündel an Unterstützungen. Sie resultieren allesamt aus dem langen Seitwärtstrend.

Allerdings sollten sie bei einem Trump-Sieg keine Bedeutung habe und wie ein Messer durch Butter durchstoßen werden.

Ich erwarte, dass nach FED und US-Wahl die Börsen erleichtert sind und befreit aufspielen können. Es gibt gute Chancen für eine ausgeprägte Weihnachts-Rally!

Das wird auch vom langfristigen 10-Jahres-Chart des DAX-Index unterstützt:

dax_10jahre

DAX-Chart 10 Jahre (Wochen-Balken)

Es bleibt unverändert, der DAX hat gute Chancen – er muss sie nur nutzen

Eingehüllt vom ungefährdeten langfristigen blauen Hausse-Trend befindet sich der DAX-Index immer noch am oberen Rand des mittelfristigen Abwärts-Trendkanals (roter Trendkanal).

Er hat ihn sogar ganz leicht überboten (Schwarzer Pfeil), wenngleich dieses kleine Häkchen noch nicht als signifikant gewertet werden kann.

Pro Ausbruch nach oben spricht eindeutig die Bodenbildung in Form einer schrägen W-Formation (grünes W). In der Charttechnik gelten derartige Formationen als besonders stabil.

Gelingt die Überwindung, dann rückt die Zielmarke von 11.400 Punkten schneller in den Fokus, als sich das viele Investoren vorstellen können.

Denn eines ist klar: Je länger das Kräftesammeln andauert, desto wuchtiger wird die Bewegung ausfallen.

Es besteht somit eine gute Chance, dass die letztendliche Überwindung des mittelfristigen Abwärtstrends einen schnellen und starken Anstieg des DAX-Index auslöst!

Dennoch muss Wachsamkeit herrschen.

Denn ein völlig überraschender Trump-Sieg mit nachfolgender Unterschreitung der aus der mittelfristigen Analyse ersichtlichen unteren Begrenzung bei zurzeit 9.750 Punkten würde eine Baisse auslösen.

Die Ziele liegen dann bei 8.500 und 8.000 Punkten.

Meine Empfehlung lautet: Warten Sie die Wahl in Ruhe ab, bevor Sie sich zu weit aus dem Fenster lehnen. Positionieren Sie sich erst dann, wenn sich wieder ein klarer Trend daraus ergeben hat.

Ihnen entgeht nichts, denn durch die in den vergangenen Monaten angestauten Kräfte besteht genügend Potenzial für eine längere Rally oder längere Abwärts-Strecke.

Vielleicht ist Trump gefährlicher als vermutet und gewinnt doch noch, vielleicht erhöht die FED auch die Zinsen zu stark.

Aber eines ist klar: Nach dem 8. November sollte die Post abgehen – in welche Richtung auch immer…

2. November 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Sturm. Über den Autor

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