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Agrarrohstoffe und Fonds: Das sind die Trends und Chancen

Agrarrohstoffe sind nicht nur aktuell ein Thema, sondern auch in den nächsten Jahren. Agrarrohstoffe haben den Vorteil, nicht unendlich vorhanden zu sein – wie theoretisch etwa Softeware – und auf jeden Fall gebraucht zu werden.

Das heißt für Sie: Investments werden kalkulierbar und zum reinen Rechenexempel. Daher ist die Anlageidee sehr gut.

Die Voraussetzungen für eine nachhaltige und hohe Rendite sind angesichts des Bevölkerungswachstums um zumindest 20% in den nächsten Jahrzehnten gegeben.

Zudem steigt der Wohlstand mit der Folge, dass die schon wachsende Bevölkerung mehr zahlen kann.

Auf der anderen Seite nimmt der Hunger zu, solange die Verteilung des Wohlstands noch nicht optimal  ist. Auch dies fördert Agrarrohstoffe.

Fonds auf Agrarrohstoffe: Instrument mit eigenen Tücken

Dies hat auch die Fondsindustrie erkannt. Nicht zu Ihren Gunsten, sondern weil das Thema über Jahre als vertriebsgeeignet erscheint. Sie werden Fonds in verschiedensten Varianten finden: reine Themenfonds, die auf “Agrarrohstoff”-Unternehmen setzen.

Dies sind dann Unternehmen, die entweder Rohstoffe selbst anbauen oder Anbauflächen betreiben, die Händler sind oder selbst verarbeiten.


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  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
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Mit anderen Worten: ein bunter Strauß, der sich hinter diesen Fonds verbergen kann. Ein Beispiel sei “Zucker”. Dort finden Sie auf der gesamten Verwertungskette soviele verschiedene Unternehmen, dass allein ein “Zucker”-Fonds sowohl die Gewinner – etwa Produzenten – und gleichzeitig Verlierer – die Käufer und Verarbeiter – im Portfolio haben kann.

Ähnlich bunt geht es zu, wenn Sie einen Fonds kaufen, der auf Regionen setzt.

Dies kann ein Fonds sein, der die Holzindustrie in Südamerika – also Urwälder – mit Unternehmen abdeckt. Auch hier kaufen Sie unterschiedlichste Unternehmenskonzepte ein. Daher haben Fonds besondere Tücken – sie sind kaum durchschaubar.

Kosten im Griff halten

Ein zusätzliches Problem, das Fonds Ihnen bereiten können, sind die hohen Kosten. Sie zahlen für aktiv gemanagte Fonds oft einen Ausgabeuaufschlag, da diese international geführten Fonds nicht über die Börse vertrieben werden.

Auch die Managementgebühr liegt wie bei vielen anderen Branchenfonds oft höher als bei anderen Fonds, die nicht spezialisiert sind. Rechnen Sie mit durchschnittlich 1%-Punkt höheren Kosten – die direkt die Rendite anknabbern.

Wenn Sie investieren wollen, haben Sie daher die Wahl zwischen:

  • Aktiv gemanagten Fonds, die nach bestimmten Kriterien auf Unternehmen setzen – untersuchen Sie den Fondsprospekt, um keine beliebige Zusammenstellung zu haben.
  • Passiven Fonds auf Indizes, die ebenfalls eine Unternehmensauswahl repräsentieren. Diese sind kostengünstiger. Untersuchen Sie die Indexzusammensetzung.
  • Fonds, die auf Regionen setzen – diese lehnen wir ab, weil die Regionen schnell unter politischem Einfluss stehen und sich ändern können.
  • Fonds, die monothematisch investieren: etwa in die Holzindustrie. Auch dieser Boom kann schnell vorbei sein. Die Fonds empfehlen wir daher ebenfalls nicht.

GeVestor.de empfiehlt: konzentrieren Sie sich auf Fonds, die eine nachvollziehbare Auswahl an Unternehmen versammeln. Nachvollziehbar heißt: Diese Unternehmen sollten auf einer Produktionsstufe stehen, maximal zwei.

Also sollten diese entweder Produzenten sein oder Verwerter. So wahren Sie den Überblick. Wir empfehlen beispielsweise Fonds auf Nahrungsmittel-Hersteller.

Ansonsten laufen Sie Gefahr, eine sehr gute Anlageidee mit einem Dauertrend mit Fonds durch die falsche Zusammensetzung zu zerstören.

1. Juli 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.