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Aixtron und MLP rauf, Stratec und GFK runter

In dieser Woche gibt es wieder einmal Änderungen innerhalb der deutschen Aktienindizes:

Neues aus dem TecDax

Bereits am heutigen Montag kehrte der Spezialanlagenbauer Aixtron wieder in den Technologie-Index TecDax zurück. Dafür musste Stratec Biomedical seinen Platz räumen.

Der Grund: Die Börsen-Umsätze des Diagnose-Spezialisten Stratec Biomedical waren zuletzt zu gering für eine weitere Mitgliedschaft im TecDax.

Die Aixtron-Aktie war erst im Dezember wegen eines zu geringen Streubesitzes aus dem TecDax herausgeflogen.

Sie kehrt nun also nach der gescheiterten Übernahme durch einen chinesischen Investor in den Technologiewerte-Index zurück.

„Bäumchen wechsel dich“ im SDax

Eine weitere Änderung wird es am Mittwoch im Kleinwerte-Index SDax geben. Diesen muss das Marktforschungs-Unternehmen GfK aufgrund eines mittlerweile zu geringen Streubesitzes verlassen.

Zum Hintergrund: GfK befindet sich inzwischen mehrheitlich im Besitz von Acceleratio Capital N.V. Der Streubesitz-Anteil lag zuletzt bei nur noch 3,34%.


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Nach den Regeln des Leitfadens zu den Aktienindizes der Deutsche Börse AG erfüllt der Konzern das Mindest-Kriterium von 10% Streubesitz zum Verbleib im Index nicht mehr.

Dafür steigt der Finanz-Dienstleister MLP in den SDax auf. Die Änderungen (also der Aufstieg von MLP und der Abstieg von GfK) werden zum 22. März 2017 wirksam.

Auswirkungen der Index-Anpassungen

Über die Termine und Kriterien, die für den Auf- und Abstieg entscheiden, habe ich an dieser Stelle bereits einige Male berichtet.

Daher konzentriere ich mich heute zum Abschluss auf die Auswirkungen der Index-Anpassungen.

Denn das sind aus meiner Sicht die wichtigsten Informationen für Sie als Anleger neben den Anpassungen selbst.

Index-Anpassungen sorgen u. a. dafür, dass erfolglose Unternehmen die großen Indizes verlassen müssen und aufstrebende Firmen nachrücken.

Das ist einer der Gründe dafür, warum die Indizes trotz vorübergehender Turbulenzen langfristig immer steigen; die „Bremsen” werden entfernt.

Soweit die allgemeinen Auswirkungen. Doch was passiert mit den Aktien der einzelnen Konzerne, die auf- oder abgestiegen sind?

Häufig wirkt sich ein Aufstieg positiv auf die Aktien des Aufsteigers aus – ein Abstieg dagegen wirkt sich oftmals negativ auf die kurzfristige Wertentwicklung der Aktien der Absteiger aus.

Hier gibt es allerdings auch Ausnahmen.

Der Hauptgrund: Sogenannte Indexfonds (Fonds, die komplette Indizes abdecken) müssen sich mit den Aktien der Aufsteiger eindecken und die Aktien der Absteiger verkaufen.

Dadurch geraten die Aktien der Absteiger unter Druck und die Aktien der Aufsteiger entwickeln sich im Normalfall positiv.

Fazit

Es ist aber weder pauschal so, dass die Aufsteiger sich in der Folge positiv entwickeln, noch so, dass die Absteiger sich in der Folge negativ entwickeln.

Und daher sollten Sie auch nicht pauschal die Aufsteiger kaufen und die Absteiger verkaufen.

20. März 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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