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Aktien, die trotz des Brexits nicht ins Schlingern kommen

Handelstag 3 nach dem Brexit: Das Thema bleibt sowohl politisch als auch wirtschaftlich Nachrichten-bestimmend.

Kein Wunder, denn es gibt sehr viele Unklarheiten und entsprechend viele verschiedene Sichtweisen auf die Geschehnisse.

Ebenso werden die Kursbewegungen verschieden interpretiert. Für die einen ist der heutige DAX-Anstieg ein kurzes Aufbäumen, bevor es weiter nach unten geht – andere erkennen erste Erholungs-Tendenzen.

Vieles bleibt ungewiss und wie das Börsenjahr 2016 ausfallen wird, hängt auch von zeitnahen politischen Entscheidungen ab.

elingt es, dem Markt die größten Sorgen zu nehmen, dann werden sich die Investoren auf die Wirtschaftsdaten konzentrieren und die Aktienkurse werden deutlich steigen.

Werden die Sorgen größer, kann es in einem Umfeld hoher Risiko-Aversion aber auch noch weiter nach unten gehen. Dann ist bei 9,300 Punkte nicht Schluss.

Was also tun, wenn die Unsicherheit hoch ist? – Sicherheitsanteil erhöhen! Denn nicht alle Aktien geraten in fallenden Börsen-Phasen unter Druck.


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Auffällig stark verhielt sich im Zuge des Brexit-Börsen-Absturzes eine ganz besondere Aktiengattung: Papiere von Unternehmen, die mit dem Großaktionär einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag eingegangen sind.

Homag: Schwankungsbreite trotz Börsen-Turbulenzen 2%

Aktien mit  Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag entpuppten sich zu Beginn dieses Jahres trotz des historisch schlechten Börsen-Auftakts äußerst robust und wurden auch nur minimal vom Brexit-Börsenbeben beeinflusst.

Nicht wenige Titel haben selbst die Jahre 2008/2009 – also die größte Krise nach 1929 bis 1932 – ohne größeren Schaden überstanden. Ein aktuelles Beispiel wäre die Homag-Aktie (Hinweis: Keine Kaufempfehlung – ich habe keine Homag-Aktien):

Im März vergangenen Jahres wurde zwischen Homag und Mehrheits-Eigentümer Dürr ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag (BuG) vereinbart. Seitdem läuft die Aktie seitwärts – egal was an der Börse passierte.

Fast erdrutschartig wirkt der Kursrückgang Anfang Februar von 35,75 auf 35 € – dabei sind das gerade einmal 2% und der „Kurssturz“ wurde wenige später ausgebügelt.

Und während des Brexits? Die Aktie notiert aktuell bei 35,25 € und stieg auf Wochensicht um 0,6%. Offenbar interessieren sich die Anleger nicht für das Referendum oder mögliche Folgen.

Stabilitäts-Geheimnis von Aktien mit Garantie-Dividende: Fällt der Kurs, steigt die Rendite

Es gibt mehrere Unternehmen, die wie die Homag-Aktie von einem BuG profitieren. Besonders für konservative Anleger sind solche Titel sehr interessant.

Was aber macht die Aktien so krisenresistent? Immerhin wäre Homag als Maschinenbauer genauso betroffen von einem durch den Brexit verursachten Konjunktur-Rückgang und einem fallenden Aktienmarkt wie andere Unternehmen auch.

Doch bei Homag ist es für die Dividenden-Zahlung egal, ob die Geschäfts-Entwicklung positiv oder negativ ist. Selbst wenn das Unternehmen Verluste schreibt, erhalten die Investoren je Anteilsschein 1,18 € (brutto) je Aktie.

Das bedeutet: Wenn die Aktie verliert, steigt die Dividendenrendite. Das wiederum zieht neue Investoren an und stützt den Kurs.

Kursrisiko häufig nach unten begrenzt

Ein BuG regelt auch, dass die Minderheits-Aktionäre ihre Anteile an den Großaktionär zu einem festen Preis abgeben können. Das Angebot ist zwar eigentlich nur befristet, doch häufig läuft im Hintergrund ein juristisches Verfahren, sodass Aktionäre sehr lange ihre Aktien noch abgeben können.

Das bedeutet dann auch, dass das Investitions-Risiko begrenzt ist. Denn sollte der Börsenkurs unter dem Preis im Vertrag fallen, dann kann ich einfach meine Anteile an den Großaktionär abgeben.

Wachstums-Perspektiven stark eingetrübt? – Sicherheit im Depot mit BuG-Aktien nachjustieren

Aktien mit BuG gehören auch zu meiner Übernahme-Strategie. Das Sicherheits-Depot in meinem Börsendienst „Übernahme-Gewinner“ ist aktuell mit 20% gewichtet und beinhaltet 4 Übernahme-Kandidaten mit BuG.

Sollte es an der Börse unerwartet zu einer Krise kommen, werde ich den Sicherheits-Anteil weiter hochfahren. Mit dieser Strategie konnten die Leser meines Börsendienstes selbst im Jahr der Euro-Krise Vermögen erhalten.

Neben dem Sicherheits-Vorteil und einer attraktiven Dividende, profitieren meine Leser zudem von der Chance auf Kursgewinne im Falle einer Komplett-Übernahme.

28. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

Ein gewiefter Börsen-Profi leitet die Recherche beim "Übernahme-Gewinner". Jens Gravenkötter ist Chefredakteur bei dem erfolgreichen neuen Service.

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