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Alcoa-Aktie: Aluminiumriese will mit Milliardenzukauf abheben

Die Übernahmeküche brodelt. Wenn Sie die Wirtschaftsmeldungen verfolgen stoßen Sie derzeit fast täglich auf neue Übernahmemeldungen. Das ist bei dem attraktiven Zinsniveau auch nicht erstaunlich.

So günstig wie heute ließen sich Zukäufe lange nicht finanzieren. Jetzt hat mit Alcoa die weltweite Nr. 2 (hinter RUSAL) im Aluminiummarkt zugeschlagen.

Die Alcoa-Aktie gehörte im letzten Jahr mit einem Kursplus von 48% zu den Top-Performern am US-Aktienmarkt. In diesem Jahr hinkt die Aktie allerdings mit einem Minus von 9% hinter dem breiten Aktienmarkt hinterher.

Alcoa schaltet mit Zukauf einen Gang höher

Der US-Aluminiumriese übernimmt den Titanium-Zulieferer RTI International Metals für 1,5 Mrd. US-Dollar. Damit soll das Geschäft mit der Luftfahrt- und Autobranche gestärkt werden.


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Alcoa will sein Geschäft stärker auf Leichtmetalle ausrichten, um sich von der traditionellen und recht teuren Aluminium-Produktion unabhängiger zu machen.

Alcoa setzt mit diesem Kauf auf Geschäftszweige, die profitabler sind als das reine Aluminiumgeschäft. Die Übernahme ist bereits der dritte Zukauf innerhalb von 9 Monaten. Vor vier Monaten hatte Alcoa Firth Rixson Ltd. In Großbrittanien für 2,85 Mrd. US-Dollar übernommen.

Das Management begründet die Übernahme mit den langfristigen Wachstumschancen. In den nächsten fünf Jahren sieht die Konzernführung ein Wachstum von 5% pro Jahr durch den Einsatz moderner Flugzeuge.

Der Zukauf RTI aus Pittsburgh, zu dessen Kunden auch Boeing gehört, setzte 2014 fast 800 Mio. US-Dollar um. Bis 2019 soll der Umsatz um 50% wachsen. Gleichzeitig soll die Rendite des Titanium-Spezialisten deutlich verbessert werden.

Quartalszahlen über den Erwartungen

Das vom früheren Siemens-Chef Klaus Kleinfeld geführte Unternehmen konnte sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn die Erwartungen übertreffen. Alcoa ist ein klarer Nutznießer des fallenden Ölpreises und hat von den deutlich geringeren Energiekosten profitiert.

Die Erlöse im letzten Quartal kletterten dank starker Nachfrage aus der Automobilbranche und höheren Aluminiumpreise um 14% auf 6,4 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn lag bei 159 Mio. US-Dollar. Vor einem Jahr stand noch ein Verlust von 2,3 Mrd. US-Dollar auf dem Buch.

Konzern blickt dank Transformation optimistisch in die Zukunft

Auch im laufenden Jahr sieht die Konzernführung stabile Nachfragemärkte. Mittlerweile kommt dem Unternehmen der Umbau zugute. Denn Alcoa wandelt sich immer mehr von der reinen Aluminiumschmelze hin zum Anbieter hochwertiger Bauteile.

Auch in Deutschland hat der Aluminiumriese schon zugeschlagen. Mit dem Zukauf des Titan-Herstellers Tital setzt Alcoa auf deutsche Ingenieurskraft. Titan ist leichter und stärker als Aluminium und kann hoher Hitze und hohem Druck standhalten.

Titanlösungen werden unter anderem in den Kompressoren der Flugzeugtriebwerke und in den Fahrwerken verwendet. Das Material ist zwar wesentlich teurer als Aluminium, ist jedoch wegen seiner Vorteile bei vielen Herstellern derzeit gefragt.

11. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

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