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Alphabet mischt Messenger-Markt auf

Der Google-Mutterkonzern Alphabet macht mal wieder von sich reden: Der Technologie-Gigant wagt den Vorstoß in den hart umkämpften Messenger-Markt mit 2 eigenen Apps, Allo und Duo.

Die Apps sind nicht nur für Geräte mit dem hauseigenen Betriebssystem Android verfügbar, sondern auch für Apples Konkurrenz-Produkte mit iOS.

Die Anmeldung läuft nicht mehr wie bisher bei Google-Apps üblich über ein Gmail-Konto, sondern über die Telefonnummer, die via Zugangscode per SMS verifiziert wird.

Automatischer Chatpartner

Der Clou bei Allo: Google Assistant. Dabei handelt es sich um einen Chat-Bot, also ein Programm, das automatische Antworten generiert und dabei sowohl schriftliche Eingaben als auch Sprachsteuerung versteht.

Testberichten zufolge soll zumindest die englischsprachige Version des Assistenten beeindruckend gut funktionieren.

Und sie soll – keine Überraschung – umso präzisere Antworten liefern, je mehr man ihn zuvor mit Daten und Informationen, etwa zu eigenen Vorlieben, gefüttert hat.

Was mit all den gesammelten Daten passiert, bleibt, wie so oft bei Google und anderen Internet-Giganten, ein großes Fragezeichen.


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Jedenfalls greift der Assistent auf das umfassende Wissen der Suchmaschine zurück, verlinkt Wikipedia-Artikel und greift mit anderen Google-Apps wie Youtube oder Google Maps ineinander.

Die Dienste ergänzen sich gut, für den Nutzer wird die Handhabung immer bequemer, doch er bezahlt das Ganze mit seinen Daten.

Zeitnahe Updates

Die automatisierten Antworten des Chat Bots scheinen jedenfalls bereits äußerst treffsicher. Die deutschsprachige Version bietet noch Optimierungs-Potenziale, Alphabet hat jedoch bereits zeitnahe Updates angekündigt.

Allo gilt als Frontal-Angriff auf Facebook. Der Rivale verfügt zum einen über den hauseigenen Messenger, dessen Installation notwendig ist, um die Facebook-Nachrichten-Funktion auf dem Smartphone nutzen zu können.

Zum anderen hat sich das soziale Netzwerk vor nicht allzu langer Zeit WhatsApp einverleibt.

Allen ursprünglichen Beteuerungen zum Trotz werden nun wohl Daten zwischen beiden Konzernen ausgetauscht, was für einen mittelschweren Sturm der Entrüstung unter einigen Nutzern sorgte.

Jedoch müsste eigentlich längst jedem klar sein, dass er seine Daten einem unbekannten schwarzen Loch preisgibt, wenn er einen oder mehrere der Dienste nutzt.

Für die komfortablen Vorteile, die viele Apps im Alltag bieten, sind zahlreiche Nutzer jedoch durchaus auch bereit dazu.

Gute Aussichten für die Aktie

Die zweite neue Messenger-App aus dem Hause Alphabet, Duo, ist als Video-Chat konzipiert und greift als solcher Apples Face Time an.

Mit Hangouts als App für geschäftliche Videochats hat Alphabet damit ein umfassendes Angebot im Programm.

Die Anleger zeigten sich in letzter Zeit wieder sehr zufrieden, die Alphabet Aktie konnte im Juli kräftig anziehen und bewegt sich seither auf hohem Niveau.

Auf Jahressicht liegt das Plus bei mehr als 20% – und auch die Aussichten könnten besser kaum sein.

Analysten halten der Alphabet Aktie die Treue und empfehlen sie mit großer Mehrheit zum Kauf.

Die Kursziele bewegen sich dabei überwiegend im Rahmen zwischen 850 und 950 US-Dollar. Zuletzt kostete das Papier rund 780 Dollar oder gut 700 €.

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14. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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