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Alstria kauft Dt. Office: Jetzt sind die Büroimmobilien-Unternehmen dran

Gestern habe ich Ihnen von der Südewo-Übernahme durch die Deutsche Annington berichtet. Der Deal im Volumen von 1,9 Mrd. Euro war ein weiterer Schritt Richtung Marktkonsolidierung und ein weiterer Milliarden-Deal mit der Deutschen Annington auf der Käuferseite.

Es ist davon auszugehen, dass die Übernahme-Lust im Immobiliensektor in diesem Jahr auf hohem Niveau bleiben wird. Während im Bereich Wohnimmobilien bereits mehrere Unternehmen verschwunden sind, könnte es jetzt im Bereich Büro-Immobilien weitergehen.

Einen ersten größeren Deal in dem Bereich hat heute die Alstria Office REIT angekündigt. Der Rivale Dt. Office soll für rund 800 Mio. Euro übernommen werden.

Aktionäre erhalten 12% Übernahme-Prämie

Alstria bietet für den Übernahme-Kandidaten kein Cash, sondern 0,381 neue Alstria-Aktien je Dt. Office-Anteilsschein. Der Angebotspreis hat einen Gegenwert von rund 4,41 Euro je Aktie. Damit beinhaltet das Übernahme-Angebot eine Prämie von rund 12% auf den gestrigen Dt. Office-Schlusskurs.


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An der Börse kann sich die Dt. Office-Aktie dank der Übernahme-Offerte dem schwachen Gesamtmarkt entziehen und liegt am Vormittag mit 8,8% im Plus. Bis zum Angebotspreis klafft eine kleine Lücke von 2,7%.

Dies zeigt Ihnen, dass der Markt einen reibungslosen Deal erwartet.

Großaktionär stimmt Dealbedingungen zu

Alstria Office hat die Offerte an eine Mindestannahme-Quote von 69,94% gebunden. Großaktionär des Übernahme-Kandidaten ist mit rund 60% der amerikanische Investor Oaktree Capital. Die Amerikaner teilten mit, dass die Offerte unterstützt werde.

Gelingt es Alstria Office die Mindestannahme-Quote zu erreichen, verfügt der Bieter letztendlich über mindestens 75% der Dt. Office-Anteile. Damit ist ein für Aktionäre attraktiver Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag im weiteren Übernahme-Verlauf wahrscheinlich.

Alstria will von besseren Kreditbedingungen profitieren

Alstria Office erwartet im Zuge des Deals Synergie-Effekte im Umfang von 2,5 Mio. Euro pro Jahr. Motivation für eine Übernahme war wahrscheinlich auch die Möglichkeit, bessere Finanzierungsbedingungen für die hinzugewonnene Tochter zu erhalten.

Alstria erklärte, dass aufgrund der stärkeren Bilanz die Kosten um bis zu 15 Mio. Euro jährlich gesenkt werden könnten. In der Summe soll das Alstria-Ergebnis (FFO) um mehr als 20% steigen.

Verläuft alles nach Plan, soll der Deal in der zweiten Jahreshälfte 2015 abgeschlossen werden.

Niedrigzinsumfeld für mehr Übernahmen im Bereich Büro-Immobilien ideal

Der Deal ist für Alstria Office sehr vielversprechend. Einmal mehr wird deutlich wie attraktiv das Niedrigzins-Umfeld für die Immobiliengesellschaften ist. Die Ergebnisse (FFO) werden dank der besseren Refinanzierungsbedingungen quasi automatisch besser.

Es wundert daher nicht, dass es bereits etliche Deals gegeben hat. Im Bereich Büro-Immobilien war die Schlagzahl zwar noch nicht so hoch, doch sind die Voraussetzungen prinzipiell vergleichbar. Gut möglich, dass dieser Deal der Startschuss für eine Konsolidierungswelle in dem Sektor war.

16. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

Ein gewiefter Börsen-Profi leitet die Recherche beim "Übernahme-Gewinner". Jens Gravenkötter ist Chefredakteur bei dem erfolgreichen neuen Service.

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