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Amazon: Innovationsbringer oder Milliardengrab?

Die Aktie von Amazon gilt für viele Anleger als Überflieger-Titel. Das stimmte während der vergangenen Jahre auch immer wieder. Doch geht jeder Höhenflug einmal zu Ende. Als Amazon mit seinem eigenen Smartphone floppte, interpretierten dies viele Beobachter als Wendepunkt.

Tatsächlich ist Amazon noch immer ein sehr innovatives Unternehmen. Doch es gibt auch Grund zur Kritik. Grund genug, den Titel einmal ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Amazon ist ein weltweit operierender Online-Einzelhändler.

Das Unternehmen betreibt sechs globale Webseiten und bietet dort zusammen mit seinen Verkäufern Millionen von neuen und gebrauchten Artikeln wie Bücher, Musikträger jeder Art, DVD/Videos, Spielsachen, Computerspiele und Haushaltsartikel an. Zu dem Unternehmen gehört auch eine Internet Movie Datenbank.


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Gewinne mit der Cloud

Amazon hat im 1. Quartal erstmals Zahlen zu den Services aus dem Netz veröffentlicht. Die Cloud-Division Amazon Web Services (AWS) steigerte den Umsatz um fast die Hälfte auf 1,57 Mrd $. Das Cloud-Geschäft verdient mit einem operativen Gewinn von 265 Mio $ auch Geld.

Die Investoren wollten schon lange mehr Klarheit darüber, wie das kostenintensive Cloud-Geschäft bei Amazon läuft. Jetzt wissen sie, dass die Sparte kein Verlustbringer ist. Beim Cloud-Geschäft werden Software und Daten direkt aus dem Internet bereitgestellt.

Die AWS-Einheit verzeichnet mehr als eine Mio Kunden, darunter bekannte Firmen wie Netflix, Adobe und Airberlin. AWS gilt als Marktführer in der Public Cloud.

Kommt der eigene Lieferdienst?

Insgesamt fiel im 1. Quartal aber wieder ein Verlust von 57 Mio $ an. Der Umsatz wuchs um 15% auf 22,72 Mrd $. Ohne die negativen Währungseffekte aus dem internationalen Geschäft wäre der Umsatz um 22% gewachsen. Die Umsätze im Auslandsgeschäft sanken um 1,7% auf 7,75 Mrd $.

Der operative Verlust fiel mit 76 Mio $ mehr als doppelt so hoch aus wie vor einem Jahr. Im Heimatmarkt steigerte Amazon dagegen den Umsatz um fast ein Viertel auf 13,4 Mrd $, und der operative Gewinn war mit 517 Mio $ um 78% höher. Amazon will in Deutschland angeblich noch in diesem Jahr einen eigenen Lieferdienst starten.

Im Zuge des Deutschlandstarts von Amazon Fresh könnte der eigene Paketdienst Schritt für Schritt etabliert werden. Amazon hat die Gerüchte bisher weder bestätigt noch dementiert. Wir erwarten auf Sicht von 6 bis 12 Monaten eine durchschnittliche Kursentwicklung.

8. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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